„Hätte man wohl geglaubt, daß unser Briefwechsel noch Triptolem's Kunst betreffen und daß es auf die Frage ankommen würde, wer von uns beiden sein Feld am besten baue? Indeß ist jene Kunst die erste von allen, und ohne sie gäbe es keine Kaufleute, keine Höflinge, keine Könige, Dichter und Philosophen. Nur das ist wahrer Reichthum, was die Erde hervorbringt.“

Brief an Voltaire, Potsdam 5. Dezember 1775. Hinterlassene Werke Friedrichs II Königs von Preussen Band 10: Briefe an Voltaire (1788) S. 136 http://friedrich.uni-trier.de/de/hinterlassen/10/136-o2/
Meist zitiert als: "Die Landwirtschaft ist die erste aller Künste" oder "die erste von allen Künsten", z.B. bei Friedrich Lütge: "Geschichte der deutschen Agrarverfassung vom frühen Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert", Stuttgart E. Ulmer 1967, S. 208
Original französisch: "Qui aurait dit que notre correspondance roulerait sur l'art de Triptolème, et qu'il s'agirait entre nous deux qui cultiverait le mieux son champ? C'est cependant le premier des arts, et sans lequel il n'y aurait ni marchands, ni rois, ni courtisans, ni poëtes, ni philosophes. Il n'y a de vraies richesses que celles que la terre produit." - http://friedrich.uni-trier.de/de/oeuvres/23/406/text/

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte

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„Wer waren die größten Philosophen, die besten Redner, Richter und Dichter? Doch wohl solche, die sich um die Sprache am meisten bemühten.“

—  Lorenzo Valla italienischer Humanist und Kanoniker 1407 - 1457

Von der Eleganz der lateinischen Sprache (Elegantiarum linguae latinae libri sex, 1449)

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„Kunst ist nicht wahr.“

—  Pablo Picasso spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer 1881 - 1973

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„Wer Wissenschaft und Kunst besitzt, hat auch Religion; wer jene beiden nicht besitzt, der habe Religion.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

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Gedichte, Zahme Xenien (1827)
Variante: Wer Wissenschaft und Kunst besitzt, / Hat auch Religion / Wer jene beiden nicht besitzt / Der habe Religion

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„In der Mathematik muss die Kunst, eine Frage zu stellen, höher bewertet werden als die Kunst, diese Frage zu lösen.“

—  Georg Cantor deutscher Mathematiker 1845 - 1918

Übersetzung in: Albert Beutelspachers Kleines Mathematikum, C.H. Beck, München 2011, S. 166,
Original lat.: "In re mathematica ars proponendi quaestionem pluris facienda est quam solvendi." - De aequationibus secundi gradus indeterminatis, Dissertation Berlin 1867, Theses. III. In: Gesammelte Abhandlungen, Hrsg. Ernst Zermelo, Verlag von Julius Springer, Berlin 1932, S. 31 http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?PPN=PPN237853094&DMDID=DMDLOG_0031&PHYSID=PHYS_0043

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„Kunst ist eine geistige Tätigkeit, die durch verschiedene Mittel eine angenehme Wirkung auf den Geist hervorbringt.“

—  Kurt Schwitters deutscher Maler, Werbegrafiker und Universalkünstler des Dadaismus 1887 - 1948

Das literarische Werk, Bd. 5

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„Ha es ist was göttliches um die Kunst, denn die Kunst, mein Herr, ist eigentlich nicht sowohl die Kunst von der man so viel spricht, sondern sie entsteht vielmehr erst aus dem Allen, was man die Kunst heißt!“

—  Ernst Theodor Amadeus Hoffmann, buch Die Elixiere des Teufels

Die Elixiere des Teufels, Band 1, bei Duncker und Humblot, Berlin 1815, S. 204, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/hoffmann_elixiere01_1815/220
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Citát „Mein bester Freund ist derjenige, der das Beste in mir hervorbringt.“
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„Mein bester Freund ist derjenige, der das Beste in mir hervorbringt.“

—  Henry Ford Gründer des Automobilherstellers Ford Motor Company 1863 - 1947

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„Reichthum allein thut's nicht auf Erden, // Das ist nun einmal weltbekannt;“

—  Albert Lortzing deutscher Komponist, Schauspieler und Sänger 1801 - 1851

Der Waffenschmied, Erster Akt, Marie, S. 22, books.google.de https://books.google.de/books?id=4lIVSWc35yIC&pg=PA49&q=%22Reichthum%20allein%22
Der Waffenschmied (1846)

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„Ich bin das erste lebende kunst museum.“

—  Genco Gulan türkischer Konzeptkünstler und Theoretiker 1969

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„"Ich beantworte alle zwei Tage die Frage danach was ist Kunst. Ich glaube das ist meine Kunst."

(09.03.2017, Notizen)“

—  Sebastian Bieniek deutscher Künstler und Regisseur 1975

Quelle: https://www.sebastianbieniek.com/quotes

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„Gaben müssen den Beschenkten so tief betreffen, daß er erschrickt.“

—  Walter Benjamin, Einbahnstraße

Einbahnstrasse, GALANTERIEWAREN, S. 40
Einbahnstraße (1928)

„Bezahlen, wenn man Geld hat, das ist keine Kunst: Aber bezahlen, wenn man keines hat, das ist eine Kunst, lieber Mann, die ich erst noch lernen muss.“

—  Ernst Elias Niebergall, Datterich

Datterich. Localposse in der Mundart der Darmstädter, III, 2 (Datterich). Neue wohlfeilere Ausgabe. Darmstadt: Pabst, 1843. S. 33.
Originaltext: "Bezahle, wann mer Geld hat, des is kah Kunst: awwer bezahle, wann mer kahns hat, des is e Kunst, liewer Mann, un die muß ich erscht noch lerne."

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„Wahre Kunst enthält immer etwas Hexenzauber.“

—  Tania Blixen dänische Schriftstellerin 1885 - 1962

zitiert zum Beispiel von Fritzi Busch in Konkret 2006, S.61 books.google https://books.google.de/books?id=qD08AQAAIAAJ&q=blixen
(Original dänisch: „Stor Kunst synes jeg ikke det er; jeg synes som [Oscar] Levertin at det, jeg søger i Digtning, er en Belysning af det, som Goldschmidt kalder: Livets Magi, - og det findes ikke hos Sigrid Undset, i det hele taget ingen Belysning; det er som et stort Landskab i bestandigt Graavejr og Garveløshed; Tryllestaven mangler, det er „kein Hexerei", og jeg siger sorn Otto Benzon (tror jeg), at virkelig Kunst er altid noget Hexerei.“ - nach Bernhard Glienke: „Fatale Präzedenz“ 1986, S.202 books.google https://books.google.de/books?id=e7IrAAAAMAAJ&q=seger
Englisch: „Although I do not consider it great art: I think with Levertin that what I am looking for in imaginative writing is an illumination of what Goldschmidt calls: the magic of life,—and that is not to be found in Sigrid Undset, where there is really no illumination; it is like a great landscape that is constantly overcast and colorless; the magic wand is missing, it is "kein Hexerei," and I say with Otto Benzon (I think), that real art must always involve some witchcraft.“ - „Letters from Africa, 1914-1931“, edited by Frans Lasson, translated by Anne Born. Chicago UP 1981. p.181 books.google https://books.google.de/books?id=OKhQAQAAIAAJ&q=Iexerei)

„Die Kunst ist das Wahre; das Wissen, was »mit dem Leben gemeint« ist.“

—  Hans Egon Holthusen deutscher Autor 1913 - 1997

Das Schöne und das Wahre. München: Piper, 1958. S. 84

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„Gibt es feindlichere Begriffe auf Erden als Kunst und Zufriedenheit?“

—  Jakob Wassermann Deutscher Schriftsteller (1873-1934) 1873 - 1934

Tagebuch, 15. September 1905

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