„Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat; er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat; er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt hat, und sie üppig zu versorgen – mit seinen Steuergeldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde. Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei aus dem Willen der Bürger hervorgegangen.“

Das System. Die Machenschaften der Macht. Droemer Verlag, München 2001. S. 19. ISBN 3-426-27222-9

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 29. März 2022. Geschichte

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„In der Politik muß man Mißstände beheben, niemals sie rächen“

—  Napoléon III. französischer Staatspräsident, Kaiser der Franzosen 1808 - 1873

Napoléon III. Des Idées napoléoniennes, Colburn, London, 1839, Kapitel 3, S. 36: En politique il faut guérir les maux, jamais les venger; Napoléon III. Napoleonic Ideas, übersetzt von James A. Dorr, Appleton & Co, New York, 1859, Kapitel 3, S. 41: In politics evils should be remedied not revenged.

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„Ein Mensch, der sich der Politik verschworen, gehört nicht mehr sich selbst und muß anderen Gesetzen gehorchen als den heiligen seiner Natur.“

—  Stefan Zweig österreichischer Schriftsteller 1881 - 1942

Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 39. gutenberg.spiegel.de, Kapitel 3, Jugend in Frankreich http://gutenberg.spiegel.de/buch/maria-stuart-6862/3
Maria Stuart (1935)

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„Die Vernunft ist nur ein Sklave der Affekte und soll es sein; sie darf niemals eine andere Funktion beanspruchen, als die, denselben zu dienen und zu gehorchen.“

—  David Hume schottischer Philosoph, Ökonom und Historiker 1711 - 1776

Ein Traktat über die menschliche Natur. Buch II, Teil III, Dritter Abschnitt. Hamburg 1978. S. 153
"Reason is, and ought only to be the slave of the passions, and can never pretend to any other office than to serve and obey them." - unc.edu http://www.unc.edu/~jjeffrey/Hume%20Files--start%20with%20B3/B2.3.3.html
Traktat über die menschliche Natur (1739)

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„Der Staat kann seine Bürger nicht mehr schützen.“

—  Henryk M. Broder deutschsprachiger Journalist und Schriftsteller 1946

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„Den Gesetzen gehorchen wir nur deswegen, um frei sein zu können.“

—  Cícero römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph -106 - -43 v.Chr

Pro Cluentio LIII, 146
Original lat.: "legum denique idcirco omnes servi sumus, ut liberi esse possimus"
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„Es giebt keine Freiheit der Männer, wenn es nicht eine Freiheit der Frauen giebt. Wenn eine Frau ihren Willen nicht zur Geltung bringen darf, warum soll es der Mann dürfen.“

—  Hedwig Dohm deutsche Schriftstellerin und Frauenrechtlerin 1831 - 1919

Der Frauen Natur und Recht. Zur Frauenfrage. Zwei Abhandlungen über Eigenschaften und Stimmrecht der Frauen. Wedekind & Schweiger, 1876. S. 172.

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„Niemand ist weniger unabhängig als ein freier Bürger.“

—  Alexis De Tocqueville französischer Publizist und Politiker 1805 - 1859

Der alte Staat und die Revolution. Deutsch von Theodor Oelckers. Otto Wigand Leipzig 1867 Seite 286 archive.org https://archive.org/stream/deraltestaatund00oescgoog#page/n297/mode/2up, Anm. zu Seite 122 Zeile 30
" Il n’y a rien de moins indépendant qu’un citoyen libre." - L’Ancien Régime et la Révolution. Michel Lévy, 1866 (7e éd.) (Œuvres complètes, volume 4, pp. 329-441). :fr:s:L’Ancien_Régime_et_la_Révolution/Notes#lien_PAGE176LIGNEn22 p. 404

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„Mein politisches Credo? Es gibt keine Geschenke der Politiker an die Bevölkerung, denn es handelt sich immer um Steuergeld.“

—  Sebastian Kurz österreichischer Politiker, Bundeskanzler der Republik Österreich 1986

Kurier: https://kurier.at/politik/inland/der-sebastian-zieht-das-durch/282.767.605 Sebastian Kurz am 27. August 2017

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„In einem Staat, das heißt in einer Gesellschaft, in der es Gesetze gibt, kann Freiheit nur darin bestehen, das tun zu können, was man wollen darf. […] Freiheit ist das Recht, alles zu tun, was die Gesetze erlauben.“

—  Charles de Montesquieu, buch Vom Geist der Gesetze

Vom Geist der Gesetze (De l'esprit des lois), XI, 3
Original franz.: "Dans un État, c'est-à-dire dans une société où il y a des lois, la liberté ne peut consister qu'à pouvoir faire ce que l'on doit vouloir. […] La liberté est le droit de faire tout ce que les lois permettent."

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„Ohne ihn wäre die deutsche Politik langweiliger gewesen.“

—  Willy Brandt vierter Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland (1969–1974) 1913 - 1992

über Franz Josef Strauß, Erinnerungen Frankfurt a. M. u. a: Propyläen u. a, 1989, S. 295

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„Die Bürger - das sind die anderen.“

—  Jules Renard französischer Schriftsteller 1864 - 1910

Ideen, in Tinte getaucht. Aus dem Tagebuch

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„Es gibt angesehene Bürger, die niemals auf die Idee kämen, einen Apfel vom Nachbarbaum zu stehlen, aber ihr Geld ins Ausland schaffen, um es vor dem Fiskus zu verstecken.“

—  Erwin Huber deutscher Politiker, MdL 1946

im Interview mit Georg Anastasiadis, merkur-online.de 18.02.2008 http://www.merkur-online.de/nachrichten/politik/mit-vollen-haerte-gesetzes-380650.html

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„Was den Staat in Religionsdingen allein interessieren darf, ist: wozu die Lehren derselben anzuhalten sind, damit er nützliche Bürger, gute Soldaten, und überhaupt getreue Untertanen habe.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Der Streit der Fakultäten, erster Abschnitt, A 96
Der Streit der Fakultäten (1798)

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„Die wohlgeordneten Freistaaten müssen den Staat reich und den Bürger arm halten.“

—  Niccolo Machiavelli florentinischer Politiker und Diplomat 1469 - 1527

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„Die Verfassung, die wir haben […] heißt Demokratie, weil der Staat nicht auf wenige Bürger, sondern auf die Mehrheit ausgerichtet ist.“

—  Thúkýdidés, Gefallenenrede des Perikles

Peloponnesischer Krieg, 2, 37,1 / Perikles
Original altgriech.: "χρώμεθα γὰρ πολιτείᾳ […] καὶ ὄνομα μὲν διὰ τὸ μὴ ἐς ὀλίγους ἀλλ' ἐς πλείονας οἰκεῖν δημοκρατία κέκληται·"
Peloponnesischer Krieg, Gefallenenrede des Perikles

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