„Wien, 16. April 1896. Hier unterbrach ich damals die zusammenhängende Darstellung, denn es folgten mehrere Wochen einer beispiellosen Produktion, in denen ich die Einfälle nicht mehr ruhig ins Reine schreiben konnte. Ich schrieb gehend, stehend, liegend, auf der Gasse, bei Tisch, bei Nacht, wenn es mich aus dem Schlaf aufjagte.“

—  Theodor Herzl, über die Schrift "Der Judenstaat"; Tagebucheintrag, S. 35 alo
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Ein österreichisch-ungarischer jüdischer Schriftsteller 1860 - 1904
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„Ich bete jeden Abend. Das beruhigt unheimlich, ich schlafe dann viel ruhiger ein, weil ich mit mir im Reinen bin.“

—  Dieter Bohlen deutscher Musiker, Produzent und Songwriter 1954
Stern Nr. 41/2008 vom 2. Oktober 2008, S. 168

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„Überall war heller Tag, nur hier war es Nacht, nein, mehr als Nacht.“

—  Plinius d.J. römischer Senator und Schriftsteller 61 - 113
Epistulae VI,16

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„Nun sollte ich schlafen gehen. Gute Nacht.“

—  George Gordon Byron britischer Dichter 1788 - 1824
Letzte Worte, 19. April 1824, The Works of Lord Byron: Embracing His Suppressed Poems, and a Sketch of His Life, Phillips, Sampson and company, S. 13

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„Ehrenvolle, tätige Gefahr ist besser als der ruhige Schlaf eines Sklaven.“

—  Johann Gottfried Seume 1763 - 1810
Prosaschriften. Mit einer Einleitung von Werner Kraft, Köln: Melzer, 1962. Apokryphen. S. 1262

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„Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.“

—  Heinrich Heine deutscher Dichter und Publizist 1797 - 1856
Nachtgedanken (1843)

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„Es ist Nacht, // und mein Herz kommt zu dir, // hält's nicht aus, // hält's nicht aus mehr bei mir.“

—  Christian Morgenstern deutscher Dichter und Schriftsteller 1871 - 1914
Es ist Nacht. In: Werke und Briefe : Stuttgarter Ausgabe; kommentierte Ausgabe. Band 2: Lyrik: 1906-1914, hrsg. von Martin Kießig. Stuttgart : Urachhaus, 1992, S. 160 ISBN 3-87838-502-1