„Die größte Unbescheidenheit // Ist der Glaube an die Unsterblichkeit, // Die Zumutung an die Natur, // Diese dürftige Menschenkreatur // Selbst in den mißlungensten Exemplaren // Für Ewigkeiten aufzusparen.“

Spruch XIX. Aus: Gedichte. 4. Auflage. Frauenfeld: Huber, 1894. S. 224.

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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Schweizer Dichter 1827 - 1879

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„Ein Freund ist niemals eine Zumutung.“

—  Frank Sinatra US-amerikanischer Schauspieler, Sänger und Entertainer 1915 - 1998

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„Erziehung ist eine Zumutung, Bildung ein Angebot.“

—  Niklas Luhmann deutscher Soziologe 1927 - 1998

Bildung und Weiterbildung im Erziehungssystem. zus. mit Dieter Lenzen. Suhrkamp 1997, S. 7
Bildung und Weiterbildung im Erziehungssystem

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„Die Quelle des Ideals ist der heiße Durst nach Ewigkeit, die Sehnsucht nach Gott, also das Edelste unsrer Natur.“

—  Friedrich Schlegel deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer 1772 - 1829

An seinen Bruder, 17. Mai 1792
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„Ich glaube, mein größter Ehrgeiz im Leben ist es, anderen das zu vermitteln, was ich weiß.“

—  Frank Sinatra US-amerikanischer Schauspieler, Sänger und Entertainer 1915 - 1998

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„Manche Ewigkeit dauert länger als andere Ewigkeiten.“

—  John Green US-amerikanischer Schriftsteller und Videoblogger 1977

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„Die Menschheit ist die Unsterblichkeit der sterblichen Menschen.“

—  Ludwig Börne deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker 1786 - 1837

Kritiken. Aus: Gesammelte Schriften. 2. Band. Milwaukee, Wis.: Luft, Bickler & Co., 1858. S. 208.

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„Dreiundzwanzig Jahre, und nichts für die Unsterblichkeit getan!“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

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„Die erste Vorbedingung für die Unsterblichkeit ist das Sterben.“

—  Stanisław Jerzy Lec polnischer Aphoristiker 1909 - 1966

Sämtliche unfrisierte Gedanken, Seite 42
Unfrisierte Gedanken, Sämtliche unfrisierte Gedanken
Quelle: Stanisław Jerzy Lec: "Sämtliche unfrisierte Gedanken", Zweitausendeins, Übersetzung: Karl Dedecius, ISBN 3-86150-231-3

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„Die Unsterblichkeit des Menschen streite ich weder ab noch bestätige ich sie. Ich sehe keinen Grund, daran zu glauben, habe aber auf der anderen Seite keine Möglichkeit, sie als falsch zu beweisen.“

—  Thomas Henry Huxley englischer Biologe, Bildungsorganisator und Hauptvertreter des Agnostizismus 1825 - 1895

Brief an Charles Kingsley, 23. September 1860
Original engl.: "I neither deny nor affirm the immortality of man. I see no reason for believing in it, but, on the other hand, I have no means of disproving it."

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Citát „Die geliebt werden, können nicht sterben, denn Liebe bedeutet Unsterblichkeit.“
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„Denn wie [diese beiden Kräfte (Streit und Liebe)] vordem waren, so werden sie auch [fürder] sein, und ich glaube, nimmer wird die unendliche Ewigkeit dieser beiden beraubt sein.“

—  Empedoklés antiker griechischer Philosoph und Politiker -490 - -430 v.Chr

Fragmente, Aus: Über die Natur, Die Fragmente der Vorsokratiker. Griechisch und Deutsch von Hermann Diels, 1. Band, Berlin <sup>4</sup>1922, S. 223-264 www.zeno.org , 16. http://www.zeno.org/Philosophie/M/Empedokles+aus+Agrigent/Fragmente/Aus%3A+%C3%9Cber+die+Natur

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„Also schlecht ist das Weib von Natur, da es schneller am Glauben zweifelt, auch schneller dem Glauben abschwört, was die Grundlage von Hexerei ist.“

—  Heinrich Kramer deutscher Inquisitor, Autor des "Hexenhammers" und Wegbereiter der Hexenverfolgung 1430 - 1505

Hexenhammer, 1. Teil, 6. Frage [JWRS]

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„Weh spricht: Vergeh! // Doch alle Lust will Ewigkeit, // will tiefe, tiefe Ewigkeit.“

—  Friedrich Nietzsche, buch Also sprach Zarathustra

4. Teil, Das Nachtwandler-Lied 12; Schluss des "Nachtwandler-Lieds", zum ersten Mal als Schluss des "anderen Tanzlieds" im 3. Teil, Das andere Tanzlied 3
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