Zitate von Heinrich Leuthold

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Heinrich Leuthold

Geburtstag: 9. August 1827
Todesdatum: 1. Juli 1879

Heinrich Leuthold war ein Schweizer Dichter, Übersetzer und Journalist.

Zitate Heinrich Leuthold

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„Laß dich von Ungewittern
Dieses Lebens nicht verbittern!
Bald auf neu erstandnen Blüten
Wird die Frühlingssonne zittern.“

„Der Tod

Böse fürchten den Tod, Glückliche scheuen ihn.
Arme rufen ihn an. Tapfere trotzen ihm;
Doch Geprüfte und Weise
Sehn ihn nahen wie einen Freund.
Denn den Frieden der Brust, welchen die Welt entweiht
Und die Sorge geraubt, bringt uns der Tod zurück,
Und der kettenbeschwerten Seele löst er den Sklavenring.“


„Willst du kommen in die Mode,
Mach' dich geltend, sei nicht faul!
Denn öffnest du nicht selbst das Maul,
die andern schweigen dich zu Tode.“

„Lerne viel und ziehe zu Rat die Meister, aber bleibe treu der Natur! An jenen reift der Geist; doch diese verleiht dem Herzen ewige Jugend.“

„Nimm dieses Leben nicht zu ernst!
Recht spaßhaft ist's im allgemeinen.
Je besser du es kennenlernst,
je muntrer wird es dir erscheinen.“

„Böse fürchten den Tod, Glückliche scheuen ihn, Arme rufen ihn an, Tapfere trotzen ihm; doch Geprüfte und Weise sehn ihn nahen wie einen Freund. Denn den Frieden der Brust, welchen die Welt entweiht und die Sorge geraubt, bringt uns der Tod zurück und der kettenschweren Seele löst er den Sklavenring.“

„Wir streuen unser Gift auf andrer Ruhm aus Zärtlichkeit für unsern eignen.“

„Sittliche Weltordnung

"Sittliche Weltordnung" … wie heißt?
Wo der eine arbeitet und hungert,
Der andere faulenzt und speist.“


„Und kann ich auch nicht über Wald und Heid,
Über Seen und Berge schweben,
So kann ich mich doch über das kleine Leid
Des kleinlichen Lebens erheben.“

„Ein ganzer Himmel war mir einst beschieden,
Als deinen schönen Leib mein Arm umfangen;
Der Frühling blühte, und die Lerchen sangen,
Und in dies heiße Herz ergoß sich Frieden.“

„Die bequemste aller Theorien ist: Menschen zu töten, statt zu erziehen.“

„Gegenseitigkeit

A. macht dem B. einen Besuch,
Um höflichst sich zu bedanken,
Daß jener ihm widmet' ein Buch,
Wozu er ihm stahl die Gedanken.“


„Willst du Rätsel lösen, so lös' des Lenzes und der Liebe duftige Blumenrätsel! Lerne froh sein, täusche hinweg die Stunden grübelnden Trübsinns!“

„Ist wirklich die Welt so schadenfroh,
wie du sie schilderst in scharfen Zügen,
was ärgerst du über die Menschen dich so
und machst ihnen dadurch soviel Vergnügen?“

„Den inneren Frieden dir nicht zu stören,
in andrer Achtung stets zu steigen,
habe den Mut, die Wahrheit zu hören,
und die Klugheit, sie zu verschweigen.“

„Die Liebe ist Dunst und das flüchtige Leben ein Traum.“

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