„Popbeauftragter haben es die Journalisten genannt, die Begrifflichkeit hat zu Ironie und Häme geführt. Einen offiziellen Namen hat das Amt nicht, von mir aus nennen Sie es, wie Sie wollen.“

—  Sigmar Gabriel, über sein neues SPD-Vorstandsamt, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung/SPIEGEL ONLINE, 22. Juni 2003
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deutscher Politiker 1959
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Ähnliche Zitate

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„Es steigt etwas in mir auf, das ich bei seinem Namen nenne, mit geschlossenen Augen.“

—  Françoise Sagan französische Schriftstellerin 1935 - 2004
Bonjour, tristesse. Berlin, 1955. ISBN 3-550-06766-6. Übersetzer: Helga Treichl

„Nennen ist rufen. Gib ihm keinen Namen, und er ist nicht mehr.“

—  Paul Busson österreichischer Schriftsteller 1873 - 1924
Die Wiedergeburt des Melchior Dronte, Rikola Verlag, 1922. S. 281

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„Wie käme denn ich armer stinkender Madensack dazu, dass man die Kinder Christi mit meinem heillosen Namen nennen sollte?“

—  Martin Luther Reformator, Theologe, Bibelübersetzer 1483 - 1546
Weimarer Ausgabe sämtlicher Schriften Luthers, Band 8, 637; auf die Frage ob man seine Anhänger "lutherisch" nennen solle

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„Wenn die Journalisten im Kapitalismus feierlich werden, muss man sich nach der Gewinnspanne erkundigen.“

—  Ernst Alexander Rauter österreichischer Schriftsteller 1929 - 2006
Vom Faustkeil zur Fabrik. Weismann Verlag, München 1977, ISBN 3-921040-13-2, S. 174

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„Es ist ja eine Ironie des Schicksals, dass gerade in dem Lande, wo am meisten Heil gerufen worden ist, so wenig heil geblieben ist.“

—  Werner Finck deutscher Schriftsteller, Schauspieler und Kabarettist 1902 - 1978
Programm "Kritik der reinen Unvernunft", aufgenommen in der Stuttgarter Mausefalle 1947 und in: "Zwischendurch. Ernste Versuche mit dem Heiteren", Fischer TBV, München, Frankfurt 1977, S. 79 ff., ISBN 3-436-02502-X

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„Ironie [... ] ist das Körnchen Salz, durch welches das Aufgetischte überhaupt erst genießbar wird.“

—  Thomas Mann deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger 1875 - 1955
Lotte in Weimar (1939), Drittes Kapitel (Riemer berichtet Lotte, dass Goethe das "im Wagen [... ] einmal zu mir" gesagt habe). Fischer Taschenbuch 1977, S. 81.

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„Jesus ist viel zu schlau, als dass er sich jemals für ein öffentliches Amt bewerben würde.“

—  Mike Huckabee US-amerikanischer Politiker, Gouverneur von Arkansas 1955
zitiert bei www. focus. de, 02.01.08 als Huckabees Antwort, als dieser "bei einer Fernsehdebatte gefragt wurde, was Jesus Christus über die Todesstrafe denken würde, wenn er US-Präsident wäre

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„Ich hab' hier bloß ein Amt und keine Meinung.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805
Wallensteins Tod, I, 5 / Wrangel

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„So sagt man, jemand bekleide ein Amt, wenn er von dem Amt bekleidet wird.“

—  Georg Christoph Lichtenberg deutscher Naturforscher und Schriftsteller 1742 - 1799
Sudelbücher Heft F (423)

„Die Rache der Journalisten an den Politikern ist das Archiv.“

—  Robert Hochner österreichischer Journalist und Fernsehmoderator 1945 - 2001
Österreichischer_Rundfunk: http://wien.orf.at/stories/520419/

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„Wenn man ganz genau hinschaut, dann sieht man, dass die politischen Journalisten eigentlich mehr zur politischen Klasse gehören und weniger zum Journalismus.“

—  Helmut Schmidt Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1918 - 2015
im Interview mit Giovanni di Lorenzo, ZEITmagazin 25. März 2010 Nr. 13

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