„Popbeauftragter haben es die Journalisten genannt, die Begrifflichkeit hat zu Ironie und Häme geführt. Einen offiziellen Namen hat das Amt nicht, von mir aus nennen Sie es, wie Sie wollen.“

—  Sigmar Gabriel, über sein neues SPD-Vorstandsamt, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung/SPIEGEL ONLINE, 22. Juni 2003
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deutscher Politiker 1959
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Ähnliche Zitate

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„Was auch immer genannt wird, muss vorhanden sein. Nennen wir es das Axiom der Existenz.“

—  John Searle US-amerikanischer Philosoph 1932
Sprechakte: Ein sprachphilosophischer Essay. Aus dem Englischen von R. u. R. Wiggershaus. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1971. S. ??

„Nennen ist rufen. Gib ihm keinen Namen, und er ist nicht mehr.“

—  Paul Busson österreichischer Schriftsteller 1873 - 1924
Die Wiedergeburt des Melchior Dronte, Rikola Verlag, 1922. S. 281

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„Es steigt etwas in mir auf, das ich bei seinem Namen nenne, mit geschlossenen Augen.“

—  Françoise Sagan französische Schriftstellerin 1935 - 2004
Bonjour, tristesse. Berlin, 1955. ISBN 3-550-06766-6. Übersetzer: Helga Treichl

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„Wie käme denn ich armer stinkender Madensack dazu, dass man die Kinder Christi mit meinem heillosen Namen nennen sollte?“

—  Martin Luther Reformator, Theologe, Bibelübersetzer 1483 - 1546
Weimarer Ausgabe sämtlicher Schriften Luthers, Band 8, 637; auf die Frage ob man seine Anhänger "lutherisch" nennen solle

„Die Rache der Journalisten an den Politikern ist das Archiv.“

—  Robert Hochner österreichischer Journalist und Fernsehmoderator 1945 - 2001
Österreichischer_Rundfunk: http://wien.orf.at/stories/520419/

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„Ein Gott braucht keine Ironie.“

—  Ernst Jünger deutscher Schriftsteller und Publizist 1895 - 1998

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„So sagt man, jemand bekleide ein Amt, wenn er von dem Amt bekleidet wird.“

—  Georg Christoph Lichtenberg deutscher Naturforscher und Schriftsteller 1742 - 1799
Sudelbücher Heft F (423)

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„Keinen Gedanken haben und ihn ausdrücken können: Das macht den Journalisten.“

—  Karl Kraus österreichischer Schriftsteller 1874 - 1936
Fackel 281/282 29; Pro domo et mundo

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„Verschwundene sind das täglich' Brot der Journalisten.“

—  Diana Gabaldon US-amerikanische Autorin der Gegenwart 1952

„Wenn die Journalisten im Kapitalismus feierlich werden, muss man sich nach der Gewinnspanne erkundigen.“

—  Ernst Alexander Rauter österreichischer Schriftsteller 1929 - 2006
Vom Faustkeil zur Fabrik. Weismann Verlag, München 1977, ISBN 3-921040-13-2, S. 174

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„Ironie [... ] ist das Körnchen Salz, durch welches das Aufgetischte überhaupt erst genießbar wird.“

—  Thomas Mann deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger 1875 - 1955
Lotte in Weimar (1939), Drittes Kapitel (Riemer berichtet Lotte, dass Goethe das "im Wagen [... ] einmal zu mir" gesagt habe). Fischer Taschenbuch 1977, S. 81.

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„Ich hab' hier bloß ein Amt und keine Meinung.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805
Wallensteins Tod, I, 5 / Wrangel

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