„Ein Freund besuchte mich an einem Abend der letzten Woche; er glaubt, es war am Montag, den 3. August. Wir standen an einem Fenster meines Zimmers im Foreign Office. Die Dämmerung brach herein und die Lampen wurden auf der Straße angezündet. Mein Freund erinnert sich, wie ich damals bemerkte: Die Lampen gehen in ganz Europa aus, wir werden sie in unserem Leben nie wieder leuchten sehen.“

—  Edward Grey, Fünfundzwanzig Jahre Politik. Memoiren 1892-1916. München, Bruckmann, 1926, Band 2, Seite 18.
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Edward Grey1
britischer Politiker, Außenminister 1862 - 1933
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Ähnliche Zitate

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„Wenn ich durch die Straßen gehe // Und etwas Neues, Schönes sehe // Weis' ich stolz darauf: // Das hat mein Freund getan! // Mein Freund, der Plan!“

—  Walter Ulbricht Staatsratsvorsitzender der Deutschen Demokratischen Republik 1893 - 1973
1953 im DDR-Rundfunk. 17juni53. de, Tondokument

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„Auf Freunde im Unglück rechne nie!“

—  Euripidés klassischer griechischer Dichter -480 - -406 v.Chr

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„Keiner soll Geist haben als wir und unsere Freunde!“

—  Molière französischer Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker 1622 - 1673
Die gelehrten Frauen III, 2 / Armande

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„Bücher, die wir zu unseren Freunden machen, werden uns nie zum Ekel. Sie nützen sich durch den Gebrauch nicht ab.“

—  Ludwig Feuerbach deutscher Philosoph 1804 - 1872
Der Schriftsteller und der Mensch. In: Ludwig Feuerbachs Sämmtliche Werke. 1. Band. Stuttgart: Frommann, 1903. S. 268. Google Books-USA*

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„Werdet ihr in jeder Lampe Brennen // Fromm den Abglanz höhern Lichts erkennen, // Soll euch nie ein Missgeschick verwehren, // Gottes Thron am Morgen zu verehren.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832
West-östlicher Divan - Parsi Nameh: Buch des Parsen - Vermächtnis altpersischen Glaubens

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„Man lebt, wenn man das Glück hat, mehre Freunde zu besitzen, mit jedem Freunde ein eignes, abgesondertes Leben.“

—  Ludwig Tieck deutscher Dichter, Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer der Romantik 1773 - 1853
Phantasus. 1. Band. Berlin: Reimer. 2. Auflage, 1844. S. 20. Google Books

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„Ein Freund von allen - ein Freund von niemandem.“

—  Aristoteles klassischer griechischer Philosoph -384 - -322 v.Chr

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„Wir werden alle Augenblicke unseres Lebens wiedererlangen und sie kombinieren, wie es uns gefällt. Gott und unsere Freunde und Shakespeare werden unsere Mitarbeiter sein.“

—  Jorge Luis Borges argentinischer Schriftsteller 1899 - 1986
Die Zeit und J. W. Dunne, 1940, aus: Borges, Eine neue Widerlegung der Zeit, Frankfurt am Main 2003

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„Tötet mich, o meine Freunde, denn im Tod nur ist mein Leben.“

—  Mansur al-Halladsch 858 - 922
Zitiert von Annemarie Schimmel in Sufismus: Eine Einführung in die islamische Mystik, S. 33, Beck'sche Reihe 2129, ISBN 978-3-40646-028-9, Google Books.

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