„Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein gewaltiger Sprung für die Menschheit.“

als er am 21. Juli 1969 als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond setzte
Original engl.: "That's one small step for [a] man, one giant leap for mankind." - Bei der Übertragung des Satzes war das "a" nicht auszumachen, Armstrong war zu hören mit That's one small step for man… one… giant leap for mankind (dt. "Das ist ein kleiner Schritt für Menschen… ein… riesiger Sprung für die Menschheit"). Erst während eines Interviews für das Buch Chariots of Apollo (1986) – nach vielen Jahren unterschiedlichster Berichte, Beweise und angeblicher Gegenbeweise – gestand Armstrong zu, dass er das Wort möglicherweise nicht gesprochen habe. Später behauptete Peter Shann Ford, das fehlende "a" sei durch Störungen bei der Übertragung überdeckt worden, habe sich aber durch eine rechnergestützte Untersuchung nachweisen lassen. BBC News http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/5398560.stm, 2. Oktober 2006. Eine weitere Studie legt nahe, dass sein Dialekt zusammen mit der langsamen Aussprache dazu führte, dass das "a" nicht wahrgenommen wird. Revisiting Neil Armstrongs Moon-Landing Quote http://dx.doi.org/10.1371/journal.pone.0155975, 7. September 2016.
Variante: Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein riesiger Sprung für die Menschheit

Original

That's one small step for [a] man, one giant leap for mankind.

Words said when Armstrong first stepped onto the Moon (20 July 1969) One Small Step, transcript of Apollo 11 Moon landing https://www.hq.nasa.gov/alsj/a11.step.html. In the actual sound recordings he apparently fails to say "a" before "man" and says: "That's one small step for man, one giant leap for mankind." This was generally considered by many to simply be an error of omission on his part. Armstrong long insisted he did say "a man" but that it was inaudible. Prior to new evidence supporting his claim, he stated a preference for the "a" to appear in parentheses when the quote is written. The debate continues on the matter, as "Armstrong's 'poetic' slip on Moon" at BBC News (3 June 2009) http://news.bbc.co.uk/2/hi/science/nature/8081817.stm reports that more recent analysis by linguist John Olsson and author Chris Riley with higher quality recordings indicates that he did not say "a".
Variante: That's one small step for a man, one giant leap for mankind.

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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US-amerikanischer Astronaut 1930 - 2012

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„Denn jeder Schritt der Menschheit ins Morgen stellt eine Verletzung der Gesetze von heute dar.“

—  Sergej Lukianenko russischer Science-Fiction- und Fantasyautor 1968

Sergej Lukianenko, Sternenspiel, Heyne Verlag : München 2009, ISBN 978-3-453-52411-8, S. 202.

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„Die Schritte der Menschheit sind langsam, man kann sie nur nach Jahrhunderten zählen, hinter jedem erheben sich die Gräber von Generationen.“

—  Georg Büchner, Dantons Tod

Danton's Tod II, 7 / St. Just, S. 87, [buechner_danton_1835/90]
Dantons Tod (1835)

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„Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.“

—  Heinrich Heine deutscher Dichter und Publizist 1797 - 1856

Variante: Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste

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„Die Natur macht keine Sprünge.“

—  Gottfried Wilhelm Leibniz deutscher Philosoph und Wissenschaftler 1646 - 1716

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„Merkwürdige Rasse, die Menschheit. Flog zum Mond und schändete kleine Kinder.“

—  Frank Schätzing deutscher Schriftsteller 1957

Limit

„Im Aphorismus ist der Gedanke nicht zu Hause, sondern auf dem Sprung.“

—  Helmut Arntzen deutscher Literaturwissenschaftler 1931 - 2014

Kurzer Prozeß, Aphorismen und Fabeln, München 1966 S. 7

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„Die Menschheit ist die Unsterblichkeit der sterblichen Menschen.“

—  Ludwig Börne deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker 1786 - 1837

Kritiken. Aus: Gesammelte Schriften. 2. Band. Milwaukee, Wis.: Luft, Bickler & Co., 1858. S. 208.

„Die Menschheit will nicht mehr Leben, aber der Mensch will es.“

—  Friedrich Sieburg deutscher Literaturkritiker 1893 - 1964

Die Lust am Untergang, 1954

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„Es ist leichter, die Menschheit als einen Menschen zu kennen.“

—  François de La Rochefoucauld französischer Schriftsteller 1613 - 1680

Reflexionen, Maxime 436
Original franz.: "Il est plus aisé de connaître l'homme en général que de connaître un homme en particulier."

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„Die Menschheit des Menschen verbietet jede Art von Herrschaft von Menschen über Menschen.“

—  Karl Albrecht Schachtschneider deutscher Staatsrechtler 1940

Demokratie versus Kapitalismus: Vom Recht des Menschen

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„Will ich emporklimmen in der Sprachkritik, die gegenwärtig das wichtigste Geschäft der denkenden Menschheit ist, so muss ich die Sprache hinter mir und vor mir und in mir vernichten von Schritt zu Schritt, so muss ich jede Sprosse der Leiter zertrümmern, indem ich sie betrete. Wer folgen will, der zimmere die Sprossen wieder, um sie abermals zu zertrümmern.“

—  Fritz Mauthner deutschsprachiger Philosoph und Schriftsteller 1849 - 1923

Sprache und Psychologie, S. 1 f., , alo http://www.literature.at/viewer.alo?objid=927&viewmode=fullscreen&scale=3.33&rotate=&page=12, vgl. Ludwig Wittgenstein: Tractatus logico-philosophicus 6.54
Beiträge zu einer Kritik der Sprache, Band 1: Sprache und Psychologie

„Erlebnisse haben die geistige Bestimmung, den Menschen immer höher zu stoßen. Zumindest aber sind sie das Sprungbrett für den »Sprung, den niemand sieht«.“

—  Ferdinand Ebner österreichischer Philosoph (dialogisches Denken) 1882 - 1931

Schriften, Bd. 2, Kösel 1963, S. 192 books.google https://books.google.de/books?hl=de&id=zt8zAAAAMAAJ&dq=%22h%C3%B6her+zu+sto%C3%9Fen%22

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„Jeder mit den Klassikern vollgestopfte Mensch ist ein Feind der Menschheit.“

—  Henry Miller, buch Wendekreis des Krebses

Wendekreis des Krebses, 1932

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„Ein bißchen Güte von Mensch zu Mensch ist besser als alle Liebe zur Menschheit.“

—  Richard Dehmel, Die Menschenfreunde

Die Menschenfreunde, 3. Akt / Christian. Berlin 1917. S. 78. [Die Menschenfreunde.djvu, 76]

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„jetzt ist es der Mensch, der scheitert, weil er mit dem Fortschritt seiner eigenen Zivilisation nicht Schritt halten kann.“

—  José Ortega Y Gasset, buch Der Aufstand der Massen

Der Aufstand der Massen, S. 66 books.google https://books.google.de/books?id=6poH1lyK8voC&q=schritt
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„Ich gehe Euch jetzt einen Sprung voraus, um Euch einen herrlichen Empfang zu bereiten.“

—  Christoph Probst deutscher Widerstandskämpfer, Mitglied der Weißen Rose 1919 - 1943

Brief an die Mutter vor seiner Hinrichtung, zitiert in dem Taschenbuch »Die weisse Rose« von Inge Aicher-Scholl, 11. Auflage, Juli 1963, S. 107, S. 86 books.google http://books.google.de/books?id=GqQqAQAAMAAJ&q=herrlichen in der Ausgabe 1975

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