„Die Menschheit will nicht mehr Leben, aber der Mensch will es.“

Die Lust am Untergang, 1954

Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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deutscher Literaturkritiker 1893 - 1964

Ähnliche Zitate

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„Die Menschheit ist die Unsterblichkeit der sterblichen Menschen.“

—  Ludwig Börne deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker 1786 - 1837

Kritiken. Aus: Gesammelte Schriften. 2. Band. Milwaukee, Wis.: Luft, Bickler & Co., 1858. S. 208.

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„Es ist leichter, die Menschheit als einen Menschen zu kennen.“

—  François de La Rochefoucauld französischer Schriftsteller 1613 - 1680

Reflexionen, Maxime 436
Original franz.: "Il est plus aisé de connaître l'homme en général que de connaître un homme en particulier."

„Die Menschheit des Menschen verbietet jede Art von Herrschaft von Menschen über Menschen.“

—  Karl Albrecht Schachtschneider deutscher Staatsrechtler 1940

Demokratie versus Kapitalismus: Vom Recht des Menschen

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„Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr.“

—  Albert Einstein theoretischer Physiker 1879 - 1955

Hans Schuh: Die Biene, das Geld und der Tod http://www.zeit.de/2007/22/Bienen/komplettansicht. In: Die Zeit. 24. Mai 2007, Nr. 22, S. 39 f.
Fälschlich zugeschrieben oder zweifelhaft

„Was muss nicht die eine Hälfte der Menschheit leiden, damit die andere in Wollust leben kann!“

—  Johann Kaspar Riesbeck deutscher Jurist, Schriftsteller, Schauspieler und Illuminat 1754 - 1786

Zürcher Zeitung, 22. August 1781, zitiert nach Urs Hafner: Subversion im Satz. Die turbulenten Anfänge der „Neuen Zürcher Zeitung“ (1780–1798), Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 2015, ISBN 978-3-03810-093-5, S. 153.

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„Die Geschichte ist nicht viel mehr als eine Aufzählung der Verbrechen, Narrheiten und Unglücksfälle der Menschheit.“

—  Edward Gibbon britischer Historiker 1737 - 1794

Geschichte des Verfalls und Untergangs des Römischen Reiches
"Antoninus diffused order and tranquillity over the greatest part of the earth. His reign is marked by the rare advantage of furnishing very few materials for history; which is, indeed, little more than the register of the crimes, follies, and misfortunes of mankind." - "The decline and Fall of the Roman Empire", chap. III ccel.org http://www.ccel.org/g/gibbon/decline/volume1/chap3.htm

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„Ein bißchen Güte von Mensch zu Mensch ist besser als alle Liebe zur Menschheit.“

—  Richard Dehmel, Die Menschenfreunde

Die Menschenfreunde, 3. Akt / Christian. Berlin 1917. S. 78. [Die Menschenfreunde.djvu, 76]

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„Jeder mit den Klassikern vollgestopfte Mensch ist ein Feind der Menschheit.“

—  Henry Miller, buch Wendekreis des Krebses

Wendekreis des Krebses, 1932

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„Aber so wenig als im Leben des Einzelnen ist es für das Leben der Menschheit wünschenswert, die Zukunft zu wissen.“

—  Jacob Burckhardt Schweizer Kulturhistoriker mit Schwerpunkt auf Kunstgeschichtlichem 1818 - 1897

Weltgeschichtliche Betrachtungen

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„Wenn Sie bereit sind, für die Menschheit zu sterben, ist das Leben Ihres Landes unsterblich.“

—  Giuseppe Mazzini italienischer Jurist, Demokrat und Freiheitskämpfer im Rahmen des Risorgimento 1805 - 1872

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„Durch nichts wird sich die Menschheit mehr in den Niedergang hineinbringen, als wenn sich die Rassen-, Volks- und Blutsideale fortpflanzen.“

—  Rudolf Steiner österreichischer Esoteriker, Philosoph, Schriftsteller und Begründer der Anthroposophie 1861 - 1925

Die spirituellen Hintergründe der äußeren Welt. Der Sturz der Geister der Finsternis (GA 177), S. 205f.
Zu den Gefahren des Rassismus

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„Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein gewaltiger Sprung für die Menschheit.“

—  Neil Armstrong US-amerikanischer Astronaut 1930 - 2012

als er am 21. Juli 1969 als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond setzte
Original engl.: "That's one small step for [a] man, one giant leap for mankind." - Bei der Übertragung des Satzes war das "a" nicht auszumachen, Armstrong war zu hören mit That's one small step for man… one… giant leap for mankind (dt. "Das ist ein kleiner Schritt für Menschen… ein… riesiger Sprung für die Menschheit"). Erst während eines Interviews für das Buch Chariots of Apollo (1986) – nach vielen Jahren unterschiedlichster Berichte, Beweise und angeblicher Gegenbeweise – gestand Armstrong zu, dass er das Wort möglicherweise nicht gesprochen habe. Später behauptete Peter Shann Ford, das fehlende "a" sei durch Störungen bei der Übertragung überdeckt worden, habe sich aber durch eine rechnergestützte Untersuchung nachweisen lassen. BBC News http://news.bbc.co.uk/2/hi/americas/5398560.stm, 2. Oktober 2006. Eine weitere Studie legt nahe, dass sein Dialekt zusammen mit der langsamen Aussprache dazu führte, dass das "a" nicht wahrgenommen wird. Revisiting Neil Armstrongs Moon-Landing Quote http://dx.doi.org/10.1371/journal.pone.0155975, 7. September 2016.
Variante: Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein riesiger Sprung für die Menschheit

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„Ein wahrer Mensch ist, wer bis in den Mittelpunkt der Menschheit gekommen ist.“

—  Friedrich Schlegel deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer 1772 - 1829

Ideen, Kritische Friedrich-Schlegel-Ausgabe. Erste Abteilung: Kritische Neuausgabe, Band 2, München, Paderborn, Wien, Zürich 1967, Seite 87.
Ideen

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„Kunst ist das Höchste und Edelste im Leben, denn es ist Schaffen zum Nutzen der Menschheit.“

—  Hermann von Pückler-Muskau deutscher Standesherr, Gartengestalter, Schriftsteller und Dandy 1785 - 1871

Pücklers letzter Tagebucheintrag, Stiftung Fürst-Pückler-Park Bad Muskau (Hrsg.): L&H Verlag Hamburg 2006. ISBN 3-928119-99-0,

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„Nur durch die Bildung wird der Mensch, der es ganz ist überall menschlich und von Menschheit durchdrungen.“

—  Friedrich Schlegel deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer 1772 - 1829

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„Warum ich Welt und Menschheit nicht verfluche? // Weil ich den Menschen spüre, den ich suche.“

—  Erich Mühsam anarchistischer deutscher Schriftsteller und Publizist und Antimilitarist 1878 - 1934

Lyrik-Nachlese. Die Wüste. Aus: Ausgewählte Werke. Band 1. Berlin: Volk und Welt, 1978. Seite 281

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„So viele Menschen sind, so viele Kräfte, so viele Eigenschaften hat die Menschheit.“

—  Ludwig Feuerbach, buch Das Wesen des Christentums (Feuerbach)

Das Wesen des Christentums 1848, S.66 http://www.zeno.org/Philosophie/M/Feuerbach,+Ludwig/Das+Wesen+des+Christentums/Einleitung/2.+Das+Wesen+der+Religion+im+allgemeinen
Das Wesen des Christentums

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