„Die Gedult ist meine Stärcke, // Die Gelaßenheit mein Schwerd; // Wer sich mit Verachtung wehrt, // Thut im Streiten Wunderwercke, // Bis Gewalt und Boßheit liegt.“
In das Stammbuch des Herrn Christian Jacobi: Spe et Silentio. In: Sämtliche Werke, Hrsg. von W. Krämer, Bd. 3, Leipzig: Hiersemann, 1934. S. 203, zeno.org http://www.zeno.org/nid/20004975979
Johann Christian Günther3
deutscher Lyriker 1695–1723Ähnliche Zitate
„Wer so viel Huld vergessen kann, den seh’ man mit Verachtung an.“
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) Komponist der Wiener Klassik
„Wer lebt, soll nimmer mit den Toten streiten.“
Torquato Tasso buch Das befreite Jerusalem
Gerusalemme liberata, XIII, 39
Original ital.: "… non dée guerra co' morti aver chi vive."
„Heiterkeit ist gut, Gelassenheit besser,
heitere Gelassenheit am besten.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 197
„Nichts ist so aufreizend wie Gelassenheit.“
Oscar Wilde Eine Frau ohne Bedeutung
Eine Frau ohne Bedeutung, 2. Akt / Mrs. Allonby
Original engl.: "Nothing is so aggravating as calmness."
Eine Frau ohne Bedeutung - A Woman of No Importance
Benjamin Franklin (1706–1790) amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann

„Wer die Gewalt als seine Methode proklamiert hat, muss die Lüge zu seinem Prinzip machen.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn (1918–2008) russischer Schriftsteller, Dramatiker, Historiker und Literaturnobelpreisträger
Dankesrede zur Entgegennahme des Nobelpreises für Literatur, 10. Dezember 1970. nobelprize.org http://nobelprize.org/nobel_prizes/literature/laureates/1970/solzhenitsyn-lecture.html