„In den Gedanken ist mehr Wirklichkeit als in den Dingen.“

Erinnerungen, Aufzeichnungen und geheime Gedanken
Wörterbuch der Gemeinplätze (Dictionnaire des idées reçues)

Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
Gustave Flaubert Foto
Gustave Flaubert38
französischer Schriftsteller (1821-1880) 1821 - 1880

Ähnliche Zitate

Karl Marx Foto

„Es genügt nicht, dass der Gedanke zur Verwirklichung drängt, die Wirklichkeit muss sich selbst zum Gedanken drängen.“

—  Karl Marx, buch Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie

Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung. MEW 1, S. 386 http://www.mlwerke.de/me/me01/me01_378.htm#S386, 1844
Deutsch-Französische Jahrbücher (1844), Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung (1844)

Edgar Allan Poe Foto
Walt Whitman Foto
Manfred Weber Foto
Esther Perel Foto

„Die Dinge sind nicht mehr so klar wie früher.“

—  Esther Perel belgische Psychotherapeutin polnisch-jüdischer Abstammung 1958

Werner Heisenberg Foto

„Die Wirklichkeit, von der wir sprechen können, ist nie die Wirklichkeit an sich, sondern […] eine von uns gestaltete Wirklichkeit.“

—  Werner Heisenberg deutscher Physiker und Nobelpreisträger 1901 - 1976

Ordnung der Wirklichkeit, München, Piper, 1989, S. 59 - ISBN 3-492-10945-4
Oft wie in Paul Watzlawick: "Vom Unsinn des Sinns oder vom Sinn des Unsinns", S. 56f., mit der falschen Quellenangabe: Werner Heisenberg: Physik und Philosophie, S. Hirtzel, Stuttgart, 1959, 2. Aufl., München 2005, (stets ohne Seitenangabe). Richtig nennt Paul Watzlawick als Quelle "Ordnung der Wirklichkeit" in seinem Vortrag Wie wirklich ist die Wirklichkeit? http://www.youtube.com/watch?v=I_BopjccbGQ - (YouTube Audio ab Minute 09:00).

William James Durant Foto
Pablo Picasso Foto
Arthur Schopenhauer Foto
Albrecht Dürer Foto
Eugen Roth Foto

„Zwei Dinge trüben sich beim Kranken // a) der Urin b) die Gedanken.“

—  Eugen Roth deutscher Lyriker und populärer Dichter 1895 - 1976

Der Wunderdoktor. Sämtliche Werke. München Hanser 1977. S. 329

Marie von Ebner-Eschenbach Foto

„Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids - und ein Quell unendlichen Trostes.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 24
Aphorismen

Georg Heinrich Emmerich Foto

„Streifen Sie, meine Herren, den Gedanken ab, daß Sie etwas können; je mehr Sie sich von diesem Gedanken entfernen, desto empfänglicher werden Sie für das sein, was Ihnen hier geboten wird. Die Photographie, die wir hier pflegen wollen, ist eine andere als diejenige, aus der Sie alle kommen.“

—  Georg Heinrich Emmerich deutscher Fotograf 1870 - 1923

Ansprache zur Eröffnung der "Lehr- und Versuchsanstalt für Photographie" (in Anspielung auf den damals revolutionären Anspruch der Schule, Fotografie als Instrument der Kunst zu vermitteln, siehe Pictorialismus), 1900; Ulrich Pohlmann / Rudolf Scheutle: "Lehrjahre - Lichtjahre, Die Münchner Fotoschule 1900-2000", Schirmer/Mosel München, 2000, Seite 19

Georg Wilhelm Friedrich Hegel Foto
Anne Frank Foto
William Shakespeare Foto

„Es gibt mehr Ding' im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumt“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

Hamlet - The Tragedy of Hamlet, 1. Akt, 5. Szene, Hamlet
Original engl. "There are more things in Heaven and Earth […] // Than are dream't of in your Philosophy."
Hamlet - The Tragedy of Hamlet

Friedrich Nietzsche Foto
Arthur Conan Doyle Foto

„Das Leben ist unendlich viel seltsamer als irgend etwas, das der menschliche Geist erfinden könnte. Wir würden nicht wagen, die Dinge auszudenken, die in Wirklichkeit bloße Selbstverständlichkeiten unseres Lebens sind.“

—  Arthur Conan Doyle britischer Arzt und Schriftsteller 1859 - 1930

Sherlock Holmes, Eine Frage der Identität
Original engl.: "Life is infinitely stranger than anything which the mind of man could invent."

Carlos Castaneda Foto

„Sich etwas zu versagen ist bei weitem die schlimmste Form des Sichgehenlassens; es zwingt uns zu glauben wir täten große Dinge, während wir in Wirklichkeit auf uns selbst fixiert sind.“

—  Carlos Castaneda US-amerikanischer Anthropologe und Schriftsteller 1925 - 1998

Eine andere Wirklichkeit - Neue Gespräche mit Don Juan, Frankfurt a. M. 1975, S. 125
“The indulgence of denying is by far the worst; it forces us to believe we are doing great things, when in effect we are only fixed within ourselves." - A Seperate Reality. New York, Simon and Schuster, 1971, p. 146

Ähnliche Themen