„Die einen sagen, Hiob hat sehr wohl gelebt, nur sein Leiden ist eine rein literarische Erfindung. Dem halten andere entgegen: Hiob hat niemals gelebt, aber er hat sehr wohl gelitten.“
Adam oder das Geheimnis des Anfangs. Übersetzer: Hanns Bücker. Freiburg im Breisgau, 1980. S. 211. ISBN 3-451-18952-6
Englisch: "There were those who claimed that Job did exist but that his sufferings are sheer literary invention. Then there where those who declared that while Job never existed, he undeniably did suffer." -Messengers of God - Biblical Portraits and Legends. Summit Books 1985. p. p. 215
Ähnliche Zitate
„Im Paradiese selber träfe man // Wohl einen an, den man nicht leiden kann.“
Conrad Ferdinand Meyer (1825–1898) Schweizer Dichter des Realismus
Huttens letzte Tage: XLIV. Der Schaffner. 20. Auflage. Leipzig: Haessel, 1901. S. 112.
„Wenn wir keine Zugeständnisse machen, so können wir wohl zugrunde gehen, aber niemals verderben.“
Waldemar Bonsels (1880–1952) deutscher Schriftsteller
Menschenwege. Aus den Notizen eines Vagabunden. 36.-42. Tausend. Frankfurt a.M.: Rütten & Loening, 1920. S. 244.
Gilbert Keith Chesterton buch Heretics
Häretiker
"A man cannot pay that kind of reverence to truth solid as marble; they can only be reverent towards a beautiful lie." - Christmas and the Aesthetics. In: Heretics, 1909.
Häretiker
Bernhard Waldenfels (1934) deutscher Philosoph
Grundmotive einer Phänomenologie des Fremden. Frankfurt am Main, 2006. ISBN 978-3-518-58460-6
„Es gibt wohl nur wenig Tiere, die uns für Menschen halten.“
Alfred Edmund Brehm (1829–1884) deutscher Zoologe und Schriftsteller
„Wir sträuben uns gegen das Leiden. Wer aber möchte nicht gelitten haben?“
Marie von Ebner-Eschenbach (1830–1916) österreichische Schriftstellerin
„Vom Wahrsagen läßt sich wohl leben, aber nicht vom Wahrheit sagen.“
Georg Christoph Lichtenberg buch Sudelbücher
Quelle: Sudelbücher Heft J (787)