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„Meine Sätze erläutern dadurch, dass sie der, welcher mich versteht, am Ende als unsinnig erkennt, wenn er durch sie – auf ihnen – über sie hinausgestiegen ist. (Er muss sozusagen die Leiter wegwerfen, nachdem er auf ihr hinaufgestiegen ist.) // Er muss diese Sätze überwinden, dann sieht er die Welt richtig.“

vgl. Fritz Mauthner: "Will ich emporklimmen in der Sprachkritik, die gegenwärtig das wichtigste Geschäft der denkenden Menschheit ist, so muss ich die Sprache hinter mir und vor mir und in mir vernichten von Schritt zu Schritt, so muss ich jede Sprosse der Leiter zertrümmern, indem ich sie betrete. Wer folgen will, der zimmere die Sprossen wieder, um sie abermals zu zertrümmern." - Beiträge zu einer Kritik der Sprache, Erster Band: Sprache und Psychologie, J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger, Stuttgart 1901, S. 1f.
Quelle: Logisch-Philosophische Abhandlung (Tractatus logico-philosophicus), Satz 6.54

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„Die Sätze der Logik sind Tautologien.“

Quelle: Logisch-Philosophische Abhandlung (Tractatus logico-philosophicus), Satz 6.1

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„Alle Sätze der Logik sagen aber dasselbe. Nämlich Nichts.“

Quelle: Satz 5.43, Logisch-Philosophische Abhandlung (Tractatus logico-philosophicus)

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„Der Zweck der Philosophie ist die logische Klärung der Gedanken. // Die Philosophie ist keine Lehre, sondern eine Tätigkeit.“

Quelle: Satz 4.112, Logisch-Philosophische Abhandlung (Tractatus logico-philosophicus)

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„Alle Philosophie ist „Sprachkritik.“

Quelle: Satz 4.0031, Logisch-Philosophische Abhandlung (Tractatus logico-philosophicus)

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„Ein jedes Chaos organisiert die Welt aufs Neue!“

Wolf-Ulrich Cropp (1941) deutscher Schriftsteller

Quelle: "Zwischen Hamburg und der Ferne", von Wolf-U. Cropp, im Verlag Expeditionen, Hamburg, ISBN 978-3-947911-68-4

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„Vorstellungen sind auch ein Leben und eine Welt.“

Georg Christoph Lichtenberg (1742–1799) deutscher Naturforscher und Schriftsteller

Quelle: Sudelbücher Heft F (542)

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„Sei aufmerksam, empfinde nichts umsonst, messe und vergleiche; dieses ist das ganze Gesetz der Philosophie.“

Georg Christoph Lichtenberg (1742–1799) deutscher Naturforscher und Schriftsteller

Quelle: Sudelbücher Heft A (130)

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„Es tun mir viele Sachen weh, die andern nur leid tun.“

Georg Christoph Lichtenberg (1742–1799) deutscher Naturforscher und Schriftsteller

Quelle: Sudelbücher Heft B (389)

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„Es ist ein ganz unvermeidlicher Fehler aller Sprachen daß sie nur genera von Begriffen ausdrücken, und selten das hinlänglich sagen was sie sagen wollen.“

Georg Christoph Lichtenberg (1742–1799) deutscher Naturforscher und Schriftsteller

Quelle: Sudelbücher Heft A (118)

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„Es gibt keine Synonyma, die Wörter die wir dafür halten haben ihren Erfindern gewiß nicht einerlei sondern vermutlich Species ausgedruckt. Büttner.“

Georg Christoph Lichtenberg (1742–1799) deutscher Naturforscher und Schriftsteller

Quelle: Sudelbücher Heft A (30)"

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