„Gott will nicht, daß ich den Andern nach dem Bilde forme, das mir gut erscheint, also nach meinem eigenen Bilde, sondern in seiner Freiheit von mir hat Gott den Andern zu seinem Ebenbild gemacht.“

Dietrich Bonhoeffer. Worte für jeden Tag

Letzte Aktualisierung 22. Mai 2020. Geschichte
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deutscher Politiker (CSU), MdEP 1972

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„Das Königstum ist die nach dem Bilde Gottes gemachte Regierung.“

—  Alphonse De Lamartine französischer Dichter, Schriftsteller und Politiker 1790 - 1869

Geschichte der Girondisten

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„Denn nicht Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, wie es in der Bibel heißt, sondern der Mensch schuf, wie ich im »Wesen des Christentums« zeigte, Gott nach seinem Bilde.“

—  Ludwig Feuerbach deutscher Philosoph 1804 - 1872

Vorlesungen über das Wesen der Religion, Leipzig 1851, Zwanzigste Vorlesung, S. 241
oft in Kurzform zitiert als: "Der Mensch schuf Gott nach seinem Bilde." - siehe auch: Sylvain Maréchal
Vorlesungen über das Wesen der Religion

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„Das Bild - und es ist nur ein Bild -, das Bild, anhand dessen man sich dieses tätige Wachstum der Natur Gottes am besten vorstellen kann, ist das einer zärtlichen Fürsorge dafür, daß nichts verloren geht.“

—  Alfred North Whitehead, buch Prozess und Realität

Prozeß und Realität - (Process and Reality), Teil V, Kapitel 4
Original engl.: "The image—and it is but an image—the image under which this operative growth of God's nature is best conceived, is that of a tender care that nothing be lost."

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„Der Mensch sprach: lasst uns Gott machen, nach unserem Bilde! Es ward Gott, und der Schöpfer verehrte sein Werk.“

—  Sylvain Maréchal französischer Dichter und Philosoph 1750 - 1803

Übersetzung Wikiquote
« L’Homme a dit: faisons Dieu; qu’il soit à notre image ! Dieu fut; et l’ouvrier adora son ouvrage. » - mit der Erläuterung: "Die späteren Ausgaben des ,Lucrèce français’ tragen ein Motto, das in kürzester Fassung wieder einmal den ganzen Feuerbach vorausgenommen hat", französisch zitiert bei Fritz Mauthner, Der Atheismus und seine Geschichte im Abendlande, 3. Band, Deutsche Verlagsanstalt Stuttagart 1922 Gallica http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k94334x/f445.item.zoom, S. 440, Fußnote **). Französische Primärquelle: Le Lucrèce français. Fragments d’un poëme sur Dieu. Paris, L’An VI (1797/98) Google Books https://books.google.de/books?id=NgE6AAAAcAAJ&printsec=frontcover.
Le Lucrèce français

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„Die stillen Bilder waren die reinste Form des Kinos.“

—  Alfred Hitchcock britischer Filmregisseur und -produzent 1899 - 1980

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„Gott! Inbrünstig möcht ich beten // Doch der Erde Bilder treten // Immer zwischen dich und mich“

—  Joseph von Eichendorff bedeutender Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romantik 1788 - 1857

Zauberei im Herbste - Ein Märchen. In: Werke, Band 2, Winkler Verlag, München 1970, S. 512, zeno.org http://www.zeno.org/nid/2000474019X, fälschlicherweise oft seinem Gedicht 'Gebet' zugeschrieben

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„Dunkel ist die Kreatur, sofern sie aus dem Nichts stammt. Sofern sie aber von Gott ihren Ursprung hat, ist sie teilhaftig seines Bildes.“
Creatura est tenebra in quantum est ex nihilo; in quantum vero est a Deo, similitudinem aliquam eius participat.

—  Thomas von Aquin dominikanischer Philosoph und Theologe 1225 - 1274

Quaestiones disputatae de veritate (Untersuchungen über die Wahrheit) q. 18, art. 2, ad 5

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„Da habe ich nun in meinem Leben viele Verse gemacht, darunter sind ein paar gute und viele mittelmäßige, da macht der Eyck ein solches Bild, das mehr wert ist als alles, was ich gemacht habe.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

mit W. Grimm, 20.9./6. Oktober 1815
Selbstzeugnisse, Briefe und Gespräche

„Ob wirklich Gott den Menschen nach seinem Ebenbild schuf, möchte ich in Anbetracht des Ergebnisses bezweifeln. Daß der Mensch aber den Hund nach seinem Ebenbild schuf, das steht fest.“

—  Erik Zimen Verhaltensforscher 1941 - 2003

Der Hund. Abstammung - Verhalten - Mensch und Hund. Goldmann Verlag, 1992, ISBN 3-442-12397-6, S. 200

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„Wer einen Menschen tötet, tötet ein vernünftiges Wesen, ein Abbild Gottes; derjenige aber, der ein gutes Buch vernichtet, tötet die Vernunft selbst, tötet sozusagen Gottes Ebenbild im Keime.“

—  John Milton, buch Areopagitica

Aeropagitica (1644)
"Who kills a man kills a reasonable creature, God's image; but he who destroys a good book, kills reason itself, kills the image of God, as it were in the eye." - http://en.wikisource.org/wiki/Areopagitica

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„Wenn ich in meinem Bild bin, bin ich mir nicht bewußt, was ich tue. Erst nach einer Periode des Vertrautwerdens sehe ich, was ich gemacht habe.“

—  Jackson Pollock US-amerikanischer Maler 1912 - 1956

in Jürgen Claus: Theorien zeitgenössischer Malerei in Selbstzeugnissen. Rowohlt 1963. S. 63, auch in Kammerlohr, "Epochen der Kunst", Band 5; Oldenbourg Verlag 1995
Original englisch: "When I am in my painting, I'm not aware of what I'm doing. It is only after a sort of 'get acquainted' period that I see what I have been about." - My Painting, in: Possibilities I, 1947-48, "Problems of Contemporary Art" v. 4, Georg Wittenborn Inc. New York. Zitiert in Ellen H. Johnson: American artists on art from 1940 to 1980, 1982. p. 4,
Zitate mit Quellengabe

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„Die Liebe liebt das Wandern, - // Gott hat sie so gemacht — // Von Einem zu dem Andern — // Fein Liebchen, gute Nacht!“

—  Wilhelm Müller, buch Die Winterreise

Die Winterreise, 1. Gute Nacht, Verse 21-24 aus: Sieben und siebzig Gedichte aus den hinterlassenen Papieren eines reisenden Waldhornisten. Band 2, Ackermann, Dessau 1824, S. 78, de.wikisource.org
Die Winterreise (1824)

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„Wenn deine Bilder nicht gut genug sind, warst du nicht nah genug dran.“

—  Robert Capa US-amerikanischer Fotograf ungarischer Herkunft 1913 - 1954

Randy Kennedy, "The Capa Cache" http://www.nytimes.com/2008/01/27/arts/design/27kenn.html?_r=1&ref=arts&oref=slogin, New York Times, Jan. 27, 2008)

"If your pictures aren't good," he was fond of saying, "you aren't close enough." - Zitiert im Nachruf The Press: Death Stops the Shutter, TIME Magazine June 07, 1954 http://www.time.com/time/subscriber/article/0,33009,806892,00.html
Original: If your pictures aren't good enough, you aren't close enough.

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„Merz will Befreiung von jeder Fessel, um künstlerisch formen zu können. Freiheit ist nicht Zügellosigkeit, sondern das Resultat strenger künstlerischer Zucht. Merz bedeutet auch Toleranz in bezug auf irgendwelche Beschränkung aus Künstlerischen Gründen. Es muss jedem Künstler gestattet sein, ein Bild etwa nur aus Löschblättern zusammenzusetzen, wenn er nur bilden kann.“

—  Kurt Schwitters deutscher Maler, Werbegrafiker und Universalkünstler des Dadaismus 1887 - 1948

"Merz. Für den Ararat geschrieben" (1920); in: Das literarische Werk, Bd. 5: Manifeste und kritische Prosa. Köln: DuMont Schauberg, 1981, S. 77 books.google http://books.google.de/books?id=fpy0AAAAIAAJ&q=fessel

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