„Für den, der nichts hat, ist es verboten, keinen Dreck zu genießen.“

Original

To him who has nothing it is forbidden not to relish filth.

Molloy (1951)

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 20. November 2020. Geschichte
Themen
dreck, verbot
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irischer Schriftsteller, Literaturnobelpreisträger 1906 - 1989

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„Die Umwelt interessiert mich einen Dreck.“

—  Michael O’Leary (Geschäftsmann) irischer Geschäftsmann, Vorsitzender von Ryanair 1961

sueddeutsche.de http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ryanair-chef-michael-oleary-die-umwelt-interessiert-mich-einen-dreck-1.1065678

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„Das ist der Dreck, an dem unsere Gesellschaft mal ersticken wird.“

—  Uli Hoeneß ehemaliger deutscher Fußballspieler, Fußballmanager, Vereinspräsident von Bayern München 1952

über die Toten Hosen und ihr FC-Bayern-kritisches Lied "Bayern", zitiert in: DER SPIEGEL, 51/1999, dietotenhosen.de http://www.dietotenhosen.de/alldieganzenjahre_presse_lockerbauch.php

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„Machd doch eiern Drägg (Dreck) alleene!“

—  Friedrich August III. König von Sachsen 1865 - 1932

8. November 1918 im Zuge der erzwungenen Abdankung; Zit. nach "Dresdner Hefte - Beiträge zur Kulturgeschichte", 22. Jg., Heft 80 (Das "Rote Königreich" und sein Monarch), Seite 98. „Noch größere Wahrscheinlichkeit für die Entstehung der Legende bietet ein zweiter Bericht von glaubwürdiger Seite, der als Urheber dieser Äußerung nicht den König, sondern den späteren sozialdemokratischen Innenminister Sindermann bezeichnet. Dieser soll nämlich in einem Gespräch, das sich unter anderm auch mit der Person des Monarchen beschäftigte, in bezug auf diesen spöttisch geäußert haben: „Der wird jetzt auch sagen: ,Macht Euern Dreck alleene'." Wahrscheinlich wollte Sindermann damit nur einen mehr oder weniger schlechten Witz machen, der gewiß nicht böse gemeint war. Sicher konnte er nicht ahnen, daß sich später eine nach Sensationen lüsterne und auf Anekdoten versessene Presse dieser Äußerung bemächtigen und sie für den König in Anspruch nehmen werde.“ Friedrich Kracke: Friedrich August III., Sachsens volkstümlichster König (1964) S. 152 books.google https://books.google.de/books?id=LSI8AAAAMAAJ&q=dreck.
Zugeschrieben

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„Wenn der Verbote zu viel sind, so werden sie nicht mehr beachtet.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 335

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„Das Dogma ist nichts anderes als ein ausdrückliches Verbot, zu denken.“

—  Ludwig Feuerbach deutscher Philosoph 1804 - 1872

Pierre Bayle
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„Wenn Wahlen was ändern würden, wären sie verboten.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

Falschzitate http://falschzitate.blogspot.com/2017/04/wenn-wahlen-etwas-anderten-waren-sie.html
Fälschlich zugeschrieben

„Sauber gemacht wird erst, wenn einem der Dreck Tränen in die Augen treibt!“

—  Michael Gerber

Barry Trotter and the Unauthorized Parody

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„Wer hortet, was vergänglich ist // gräbt seine Seel in Dreck und Mist.“

—  Sebastian Brant, buch Das Narrenschiff

Sebastian Brant: Das Narrenschiff, Leipzig 1958, Ins Hochdeutsche übertragen von Margot Richter, S. 21

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„Die Gesellschaft ist so dumm, dass sie für jeden Dreck hunderttausend Dollar bezahlt.“

—  Andy Warhol amerikanischer Grafiker, Künstler, Filmemacher und Verleger 1928 - 1987

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„Ich geh mir mal ein Stück Dreck aus dem Rücken drücken." - Gerlinde“

—  Sebastian Fitzek deutscher Schriftsteller und Journalist 1971

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„kunst ist propaganda für die wirklichkeit und wird daher verboten!“

—  Oswald Wiener österreichischer Schriftsteller, Sprachtheoretiker und Kybernetiker 1935

die verbesserung von mitteleuropa, roman. Rowohlt, 1969. S. XLI. ISBN 3-499-11495-X

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„Wir streben immer zum Verbotenen und begehren das, was uns versagt wird.“

—  Ovid römischer Dichter -43 - 17 v.Chr

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Original lat.: "Nitimur in vetitum semper cupimusque negata."

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„Satiren, die der Zensor versteht, werden mit Recht verboten.“

—  Karl Kraus österreichischer Schriftsteller 1874 - 1936

Fackel 309/310 40; Pro domo et mundo
Fackel

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