„Die Gedanken stehen in demselben Verhältnis zu dem Gehirn, wie die Galle zur Leber oder der Urin zu den Nieren.“

bei Len Fisher: Der Versuch, die Seele zu wiegen: und andere Sternstunden von Forschern und Fantasten. Campus Verlag 2005, ISBN: 978-3593377650, Google Books https://books.google.de/books?id=cPqLTzg8z2YC&pg=PA164, S. 164.
Primärquelle: Carl Vogt: Physiologischen Briefe für Gebildete aller Stände. Vierte vermehrte und verbesserte Auflage, J. Ricker’sche Buchhandlung Gießen 1874, Dreizehnter Brief: Google Books https://books.google.de/books?id=j9VymrfVx-gC&pg=PA354, S. 354.
Vergleiche das Bonmot des französischen Physiologen Pierre-Jean-Georges Cabanis: "Das Gehirn sondert Gedanken ab wie die Leber Galle."

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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August Christoph Carl Vogt1
deutsch-schweizerischer Naturwissenschaftler und Politiker 1817 - 1895

Ähnliche Zitate

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„Das Gehirn sondert Gedanken ab wie die Leber Galle.“

—  Pierre-Jean-Georges Cabanis französischer Mediziner, Physiologe und Philosoph 1757 - 1808

Zitiert nach Rudolf Steiner, Die Philosophie der Freiheit: Grundzüge einer modernen Weltanschauung - Seelische Beobachtungsresultate nach naturwissenschaftlicher Methode. Schwabe Verlag 2015. Google Books https://books.google.de/books?id=3NH4CgAAQBAJ&pg=PT19, S. 19] und Kurt Bayertz, Myriam Gerhard, Walter Jaeschke: Weltanschauung, Philosophie und Naturwissenschaft im 19. Jahrhundert. Band 1, Der Materialismusstreit. Felix Meiner Verlag Hamburg, ISBN 978378731776, Google Books https://books.google.de/books?id=a1aKUuJKjw8C&pg=PA91, S. 91, Fußnote 85. Vergleiche mit dem Bonmot von Carl Vogt: "Die Gedanken stehen in demselben Verhältnis zu dem Gehirn, wie die Galle zur Leber oder der Urin zu den Nieren."

„Zwei Dinge trüben sich beim Kranken // a) der Urin b) die Gedanken.“

—  Eugen Roth deutscher Lyriker und populärer Dichter 1895 - 1976

Der Wunderdoktor. Sämtliche Werke. München Hanser 1977. S. 329

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„Erträge und Kosten müssen im richtigen Verhältnis zueinander stehen.“

—  Helmut Kohl Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1930 - 2017

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„Die Sorge ist das Verhältnis zum Leben.“

—  Søren Kierkegaard, buch Die Krankheit zum Tode

Die Krankheit zum Tode Original dän.: "Bekymringen er Forholdet til Livet [...]."]
Die Krankheit zum Tode

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„Ich hege Taubenmut, mir fehlt's an Galle.“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

2. Akt, 2. Szene / Hamlet
Original engl. "I am pigeon-liver'd and lack gall."
Hamlet - The Tragedy of Hamlet

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„Eng ist die Welt, und das Gehirn ist weit. // Leicht beieinander wohnen die Gedanken, // doch hart im Raume stoßen sich die Sachen.“

—  Friedrich Schiller, Wallensteins Tod

Wallensteins Tod, II, 2 / Wallenstein
Wallenstein - Trilogie (1798-1799), Wallensteins Tod

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„An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser.“

—  Charlie Chaplin britischer Schauspieler und Filmregisseur 1889 - 1977

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„Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken.“

—  Marcus Aurelius römischer Kaiser und Philosoph 121 - 180

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„Unser Gehirn lernt immer. Es tut nichts lieber und kann gar nicht anders! Ein Leben lang.“

—  Manfred Spitzer deutscher Neurowissenschaftler und Psychiater 1958

Zeitschrift "Kulturaustausch" des Instituts für Auslandsbeziehungen http://cms.ifa.de/index.php?id=spitzer 4/2004

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„Was ist das menschliche Gehirn anders als ein kolossales Palimpsest? Mein Gehirn ist ein solches Palimpsest.“

—  Thomas De Quincey, buch Suspiria de Profundis

aus: Suspiria de Profundis, `Der Palimpsest´, in: Thomas de Quincey, Bekenntnisse eines englischen Opiumessers, aus dem Englischen übersetzt von Walter Schmiele, orig. Confessions of an English Opium-Eater, London 1845, dtv München 1965, S.140

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„Was hat das Leben für einen Sinn wenn du Ihm nicht begegnest. Verflucht ist eine solches Leben wenn du nicht nahe stehst deinem Herren.“

—  Mirza Ghulam Ahmad Begründer der Ahmadiyya Muslim Dschamaat (Glaubensgemeinschaft) 1835 - 1908

Durr-e-Samin

„[Weil] ich bestrebt sein wollte, als Staatsbürger dem Schicksal meines Staates nicht gleichgültig gegenüber zu stehen, entschloss ich mich, nicht nur in Gedanken, sondern auch in der Tat meine Gesinnung zu zeigen.“

—  Hans Scholl deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus 1918 - 1943

Verhörungsprotokolle, München, 20. Februar 1943, Bundesarchiv Berlin, ZC 13267, Bd. 2, Online auf bpb.de http://www.bpb.de/themen/TFZZO4,1,0,Ausz%FCge_aus_den_Verh%F6rprotokollen_von_Hans_Scholl.html#art1

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„… man kämpfte ums Überleben, und im Gehirn eines Wesens, das um sein Leben kämpft, hat die Vernunft keinen Platz.“

—  Terry Brooks, buch Das Schwert von Shannara

Das Schwert von Shannara. München, 2000. Übersetzer: Tony Westermayr. ISBN 3442249740

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„Ich stehe am Altar der Ermordeten, und während ich lebe, kämpfe ich für ihre Sache.“

—  Florence Nightingale britische Krankenpflegerin und Erfinderin des Kriegslazaretts 1820 - 1910

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„Das Gehirn ist ein Computer“

—  Norbert Wiener US-amerikanischer Mathematiker und Begründer der Kybernetik (1894-1964) 1894 - 1964

heise.de http://www.heise.de/newsticker/meldung/66675

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„Das Verhältnis ist nicht zerrüttet. Zerrüttet kann nur eine Ehe sein.“

—  Erich Ribbeck deutscher Fußballspieler 1937

Zitate
Quelle: Welt-Interview zum Thema Basler läßt Ribbeck abblitzen http://www.welt.de/print-welt/article572511/Basler-laesst-Ribbeck-abblitzen.html, Juni 1999

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