„Ein Demokrat braucht nicht zu glauben, daß eine Mehrheit immer eine weise Entscheidung treffen wird. Woran er glauben soll, ist die Notwendigkeit, daß der Mehrheitsbeschluß, ob klug oder unklug, angenommen werden muß, bis die Mehrheit einen anderen Beschluß faßt.“

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 16. September 2019. Geschichte
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britischer Mathematiker und Philosoph 1872 - 1970

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„Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, // Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

Demetrius / Fürst Sapieha
Demetrius - Fragment (entstanden 1805)

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„Der Feigen waren mehr, denn der Streitbaren, der Dummen mehr, denn der Klugen - Mehrheit setzte durch.“

—  Friedrich Schiller, Die Verschwörung des Fiesco zu Genua

Die Verschwörung des Fiesco zu Genua II, 5 / Fiesco
Die Verschwörung des Fiesco zu Genua (1783)

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„Ich bin ein Demokrat, weil ich an den Sündenfall glaube.“

—  Clive Staples Lewis irischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler 1898 - 1963

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„Wir sind klüger als wir glauben.“

—  Ralph Waldo Emerson US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller 1803 - 1882

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„Mir ist eine kleinere Mehrheit lieber, die Probleme lösen kann, als eine ganz große Mehrheit, die Probleme liegen lässt.“

—  Peter Harry Carstensen deutscher Politiker, MdB, MdL, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein 1947

focus.de http://www.focus.de/politik/deutschland/wahlen-2009/landtagswahl-schleswig-holstein/schleswig-holstein-diskussion-um-wahlrecht-entbrannt_aid_439964.html

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„Die Mehrheit der Stimmen muss man zwar gelten lassen; doch geht es nicht immer gut dabei.“

—  Johann Albrecht Bengel deutscher Theologe 1687 - 1752

Gnomon, Ü Apg. 27,12, zitiert in Heino Gaese (Hrsg. und Übersetzer): "Denksprüche. Ein Lesebuch zum Gnomon", A. Francke Verlag, Tübingen und Basel 2004, ISBN 3772080510.

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„Tatsache ist: Geld ist eine Fiktion. Es ist nicht wirklich, sondern etwas, woran wir glauben.“

—  Paul Auster US-amerikanischer Schriftsteller und Regisseur 1947

Interview auf WELT ONLINE, 30. September 2008 http://www.welt.de/kultur/article2511410/Paul-Auster-Geld-ist-eine-Fiktion.html

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„Wo wir unfähig sind, die Gesetze der Notwendigkeit zu erkennen, da glauben wir frei zu sein.“

—  Ludwig Börne deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker 1786 - 1837

Das Staatspapier des Herzens. Fragmente und Aphorismen. Hg. von Werner Ehrenforth. Köln: Bund-Verlag, 1987. ISBN 3-7663-3036-5. gutenberg.de http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=217&kapitel=1#gb_found

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„Seit Adam waren stets die Dummen in der Mehrheit.“

—  Casimir Delavigne französischer Dichter 1793 - 1843

Epîtres, 112

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„Eine Mehrheit darf nie ohne Not zugrunde gelegt werden.“

—  Wilhelm von Ockham Franziskaner, Philosoph und Scholastiker 1285 - 1349

Original lat.: "Numquam ponenda est pluralitas sine necessitate"
Übersetzung engl.: "Plurality is never to be posited without necessity."
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Variante: Eine Mehrheit darf ohne Not nicht zugrunde gelegt werden.
Quelle: Anm.: Übersetzung Wikiquote

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