„Man sieht den einen, der dem tausendfachen Mörder kein Haar zu krümmen wagt, als Zeitgenossen des andern, dessen Gewissen der tausendfache Mord nicht trübt – und weiß dann, was die Stunde geschlagen hat.“

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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Ernst Jünger542
deutscher Schriftsteller und Publizist 1895 - 1998

Ähnliche Zitate

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„Da gab es vier Jahre lang ganze Quadratmeilen Landes, auf denen war der Mord obligatorisch, während er eine halbe Stunde davon entfernt ebenso streng verboten war. Sagte ich: Mord? Natürlich Mord. Soldaten sind Mörder.“

—  Kurt Tucholský deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935) 1890 - 1935

„s:Der bewachte Kriegsschauplatz“, in: „Die Weltbühne“ Nr. 31, 4. August 1931, S. 191f unter dem Pseudonym Ignaz Wrobel, siehe auch: w:Soldaten sind Mörder
Die Weltbühne

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„Gott ist todt! Gott bleibt todt! Und wir haben ihn getödtet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?“

—  Friedrich Nietzsche, buch Die fröhliche Wissenschaft

Der tolle Mensch, Drittes Buch, 125, S. 154,
Die fröhliche Wissenschaft
Variante: Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet.

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„Mit meinem Mörder Zeit bin ich allein.“

—  Ingeborg Bachmann österreichische Schriftstellerin 1926 - 1973

"Strömung", in: Sämtliche Gedichte, ebook 2016, PT167 books.google https://books.google.de/books?id=pQt3DQAAQBAJ&pg=PT167

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„Rückgang des englischen Mordes“

—  George Orwell britischer Schriftsteller, Essayist und Journalist 1903 - 1950

Citát „Diät ist Mord am ungegessenen Knödel.“
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„Diät ist Mord am ungegessenen Knödel.“

—  Wiglaf Droste deutscher Schriftsteller, Journalist, Gastronomiekritiker und Sänger 1961 - 2019

Titel eines Gedichts, veröffentlicht in: Wiglaf Droste & Vincent Klink: Wir schnallen den Gürtel weiter. Reclam Taschenbuch, 2008. zitiert u.a. in: bergische-musenblaetter.de http://www.bergische-musenblaetter.de/artikel.php?aid=3176, Zeit Online http://blog.zeit.de/nachgesalzen/2006/05/11/kohlsuppendiat_132

„Wer sagt, daß Mörder Format haben?“

—  Herbert Reinecker deutscher Journalist und Autor 1914 - 2007

Drei Tote reisen nach Wien, Scherz-Verlag, Bern, München, Wien, 1974, Seite 41, ISBN 3-502-50454-7

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„Es gibt Mörder, die nicht unbedingt töten.“

—  Stephen King US-amerikanischer Schriftsteller 1947

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„Angst ist der größte Mörder der Liebe.“

—  Anaïs Nin US-amerikanische Schriftstellerin 1903 - 1977

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„Aber wer nicht mit den Leidenden fühlt, stärkt die Mörder.“

—  Arnold Zweig deutscher Schriftsteller und Politiker, MdV 1887 - 1968

Die Zeit ist reif. Aufbau-Verlag 1967, S. 271

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„Für zwei Mörder wie Hitler und mich ist in Deutschland kein Platz.“

—  Peter Lorre österreichisch-US-amerikanischer Schauspieler 1904 - 1964

angebliches Telegrammm an Joseph Goebbels 1933, Anspielung auf Lorres Rolle als Kindermörder in dem Film "M", zitiert in DER SPIEGEL 27.09.1950 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44449850.html
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„Sie alle ziehen ihres Weges fort // An ihr Geschäft – und Meines ist der Mord!“

—  Friedrich Schiller, Wilhelm Tell

Wilhelm Tell, IV, 3 / Tell, S. 188
Wilhelm Tell (1804)

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„Die meisten Menschen sind Mörder. Sie töten einen Menschen. In sich selbst.“

—  Stanisław Jerzy Lec polnischer Aphoristiker 1909 - 1966

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„... von dem Mörder Zeit zum Weitergehen und Vergessen gezwungen...“

—  Ingeborg Bachmann österreichische Schriftstellerin 1926 - 1973

Frankfurter Vorlesungen III [Das schreibende Ich] Gesamtausgabe Band 4, 1978 Piper, München Zürich, S. 231 books.google https://books.google.de/books?id=t5uyAAAAIAAJ&q=%22M%C3%B6rder+Zeit%22 oder Frankfurter Vorlesungen: Probleme zeitgenössischer Dichtung Piper, München Zürich 1989³, S. 55

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„Mord rufen und des Krieges Hund' entfesseln.“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

3. Akt, 1. Szene / Antonius
Original engl. "Cry havocke and let slip the Dogges of Warre"
Julius Cäsar - The Tragedy of Julius Caesar

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„Du sollst nicht töten sprach der Denker, nicht nur zum Mörder, auch zum Henker.“

—  Arnold Zweig deutscher Schriftsteller und Politiker, MdV 1887 - 1968

Die Feuerpause. 5. Auflage. Berlin: Aufbau-Verlag, 1963. S. 406

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