„Ein Zustand, der als Symbol des Ewigen Friedens anzusehen ist, wird niemals durch einen Gesellschaftsvertrag zwischen Staaten garantiert, sondern allein durch einen Staat von unbestreitbarem und imperialem Rang, in dem »Imperium et libertas« sich vereint.“

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Ernst Jünger585
deutscher Schriftsteller und Publizist 1895 - 1998
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Ähnliche Zitate

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„Der Staat ist nicht die Lösung für unser Problem, der Staat ist das Problem.“

—  Ronald Reagan Präsident der Vereinigten Staaten 1911 - 2004
Antrittsrede als 40. Präsident der Vereinigten Staaten, 20. Januar 1981

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„Der Staat bin ich!“

—  Ludwig XIV. von Frankreich König von Frankreich und Navarra 1643-1715 1638 - 1715
Fälschlich zugeschrieben, Leitsatz des Absolutismus (Original franz.: "L'état c'est moi!") Entgegen der Legende soll Ludwig XIV. diesen Satz nie gesagt haben. Er soll im Gegenteil auf seinem Totenbett gesagt haben: "Ich gehe fort, doch der Staat bleibt zurück." - "Je m'en vais, mais l'Etat demeurera toujours."

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„Mein Gedanke war, die arbeitenden Klassen zu gewinnen, oder soll ich sagen zu bestechen, den Staat als soziale Einrichtung anzusehen, die ihretwegen besteht und für ihr Wohl sorgen möchte“

—  Otto Von Bismarck deutscher Politiker, Reichskanzler 1815 - 1898
Gesammelte Werke (Friedrichsruher Ausgabe) 1924/1935, Band 9, S.195/196, zitiert auf Zeit. de

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„Andere Staaten besitzen eine Armee, Preußen ist eine Armee, die einen Staat besitzt.“

—  Honoré Gabriel de Mirabeau französischer Politiker, Physiokrat, Schriftsteller und Publizist 1749 - 1791
Fälschlich zugeschrieben, « la Prusse n'est pas un pays qui a une armée, c'est une armée qui a un pays ». Häufig Mirabeau zugeschrieben, manchmal auch - ersichtlich unzutreffend und stets ohne nachvollziehbare Quellenangabe - Friedrich Leopold von Schrötter (Around 1800, the enlightened Minister von Schrotter, a former professional soldier, summed up the peculiarity of the polity of the Hohenzollerns: "Prussia was not a country with an army, but an army with a country which served as headquarters and food magazine.") oder August Wilhelm Rehberg (Un homme d'État hanovrien, Rehberg, écrivait au commencement de ce siècle; « La Prusse n'est pas un pays qui a une armée, c'est une armée qui a un pays. »). Der französische Militärattaché in Berlin, Céleste Stoffel, nannte in einem Bericht an Kaiser Napoléon III. vom 28. Februar 1870 eine Reihe von Charakterisierungen Preußens, die in Berlin umliefen, darunter « la Prusse n'est pas un pays qui a une armée, c'est une armée qui possède un pays ». Henry Campbell-Bannerman, Financial Secretary to the War Office und Abgeordneter des britischen Unterhauses, sagte dort in einer Rede am 4. März 1872: Source: Un diplomate: Guillaume II intime. In: Revue illustrée, Paris, 15. Juni 1894, S. 15–20, Zitat S. 15 http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k6268131q/f25. Der dort ebenfalls Mirabeau zugeschriebene Ausspruch « La guerre est l’industrie nationale de la Prusse » kann laut Émile Bourgeois in dieser Form nicht von Mirabeau stammen (vgl. Journal des débats politiques et littéraires 298 (26. Okt. 1924), S. 3–4 http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k4909451/f3.image). Er wurde von Historikern wie Ernest Lavisse (Étude sur l'une des origines de la monarchie prussienne. Paris 1875 S. 263 http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k294328/f273.image) und Albert Sorel ( L'Europe et la Révolution française. Band 1, Paris 1885, S. 467 http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k116140r/f278.image) zitiert und im ersten Weltkrieg für Propagandazwecke http://gallica.bnf.fr/ark:/12148/btv1b9008142g genutzt. Source: Hans Rosenberg: Bureaucracy, Aristocracy and Autocracy: The Prussian Experience, 1660-1815 (Harvard Historical Monographs, 34), Cambridge, Mass. 1958. p. 40. 2nd printing 1966 archive.org https://archive.org/details/bureaucracyarist00rose p. 40 Source: Victor Cherbuliez: L'Allemagne politique depuis la paix de Prague (1866-1870). Librairie Hachette Paris 1870. p. 291 https://books.google.de/books?id=FFgBAAAAYAAJ&pg=PA291 n. 1. Source: Céleste Stoffel: Rapports militaires écrits de Berlin 1866-1870, Paris 1871, S. 398 http://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11001871_00430.html "In Prussia every department of the public service, every private industry, and every private interest, was made to yield to the great military necessity for which that country might almost be said to exist. It had been said, indeed, that Prussia was not a country with an Army, but an Army with a country." Als wahren Urheber des Aphorismus wird man Georg Heinrich von Berenhorst anzusehen haben, der in seinen nachgelassenen, 1845 postum publizierten Papieren bereits 1801 notiert hatte: Source: http://hansard.millbanksystems.com/commons/1872/mar/04/supply-army-estimates#column_1355 „Die preußische Monarchie bleibt immer – nicht ein Land, das eine Armee, sondern eine Armee, die ein Land hat, in welchem sie gleichsam nur einquartirt steht.“ Ohne Berenhorst zu nennen, griff Theodor Fontane dies 1882 in seinem Roman Schach von Wuthenow, der im Jahr 1806 spielt, wie folgt auf: Source: Aus dem Nachlasse von Georg Heinrich von Berenhorst. Herausgegeben von Eduard von Bülow. Erste Abteilung 1845. Verlag von Aue in Dessau. S. 187 books.google https://books.google.de/books?id=d8UfAAAAMAAJ&q=gleichsam+einquartirt. Rezension in Literaturblatt (Beilage zum Morgenblatt für gebildete Stände) No. 48 vom 7. Juli 1846, S. 191 rechts oben books.google https://books.google.de/books?id=LJwHAAAAQAAJ&hl=de&pg=PT183 "Wie steht es denn in Wahrheit mit unsren Kräften? Wir leben von der Hand in den Mund, und warum? weil der Staat Friedrichs des Großen nicht ein Land mit einer Armee, sondern eine Armee mit einem Lande ist. Unser Land ist nur Standquartier und Verpflegungsmagazin. In sich selber entbehrt es aller großen Ressourcen. Siegen wir, so geht es; aber Kriege führen dürfen nur solche Länder, die Niederlagen ertragen können. Das können wir nicht. Ist die Armee hin, so ist alles hin. Und wie schnell eine Armee hin sein kann, das hat uns Austerlitz gezeigt." Source: Sechstes Kapitel: Bei Prinz Louis. zeno.org http://www.zeno.org/nid/20004776267

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„Arafats politische Linie ist zeitweise problematisch gewesen. Aber seine Bedeutung als Symbol für den Kampf des palästinensischen Volkes um einen eigenen Staat kann kaum überschätzt werden.“

—  Per Stig Møller dänischer Politiker, Außenminister Dänemarks 1942
über Jassir Arafat, faz.net, 11. November 2004 http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E78A9BF9462CB45A086DF0EB626A0A620~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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„Ich glaube an die Palme als das allein der Menschheit würdige Symbol.“

—  Karl Gutzkow deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Journalist 1811 - 1878
Briefe eines Narren an eine Närrin, 19. Brief, in: Gesammelte Werke von Karl Gutzkow, Vollständig umgearbeitete Ausgabe, Dritter Band, Literarische Anstalt (J. Rütten), Frankfurt am Main 1845, S. 48 books.google https://books.google.de/books?id=5MxYAAAAcAAJ&pg=PA48&dq=palme

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„Die natürliche Tendenz eines Staates ist Inflation“

—  Murray Rothbard US-amerikanischer Ökonom und politischer Philosoph 1926 - 1995
The Case for a 100 Percent Gold Dollar, Essay auf mises.org http://mises.org/daily/1829 Original engl.: "The natural tendency of the state is inflation."

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„Jeder Staat wird auf Gewalt gegründet.“

—  Leo Trotzki Sowjetischer Revolutionär, Politiker und Gründer der Roten Armee 1879 - 1940
Zugeschrieben, zitiert in Max Webers "Politik als Beruf" (1919), Einleitung, de.wikisource

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„So viel Markt wie möglich, so viel Staat wie nötig.“

—  Karl Schiller deutscher Politiker (SPD), MdHB, MdB, Bundesminister 1911 - 1994
zitiert von Erich Egner: "Studien über Haushalt und Verbrauch", Duncker & Humblot 1963, S. 267. Schiller hat mit seiner Formel "so viel Wettbewerb wie möglich, so viel Planung wie nötig" wesentlichen Einfluss auf die wirtschaftspolitische Kursänderung der SPD, die sich im Godesberger Programm niederschlägt. - http://www.hdg.de/lemo/biografie/karl-schiller.html "Wettbewerb soweit wie möglich - Planung soweit wie nötig!" - Godesberger Programm der SPD von 1959, S. 11 http://www.1000dokumente.de/index.html?c=dokument_de&dokument=0013_god&object=facsimile&pimage=11&v=100&nav=&l=de

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„Die Grundlage eines jeden Staates ist die Ausbildung seiner Jugend.“

—  Diogenes von Sinope griechischer Philosoph, Schüler des Antisthenes -404 - -322 v.Chr

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