„Nichts kann mich hindern, das vielfache Vorhandensein der Wahnbilder im Beispiel des vielfachen Vorstellungsbildes wiederzuerkennen, selbst wenn einer seiner Zustände die Erscheinugnsform eines Eselskadavers annimmt und ein solcher Esel wirklich grauenhaft verwest und mit Tausenden von Fliegen und Ameisen bedeckt ist; und da man in diesem Fall keine Bedeutung a priori der verschiedenen Zustände des Vorstellungsbildes außerhalb des Zeitbegriffs voraussetzen kann, wird mich nichts überzeugen, dass diese grausame Verwesung des Esels etwas anderes sei als der blendend harte Widerschein neuer Edelsteine. Und wer weiß, ob sich hinter den drei großen Wahnbildern, der Scheiße, dem Blut und der Verwesung nicht gerade das ersehnte Land der Schätze verbirgt.“

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Salvador Dalí37
spanischer Maler, Grafiker, Schriftsteller, Bildhauer und B… 1904 - 1989
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„Es sind viele Esel, die nicht Säcke tragen.“

—  Christoph Lehmann deutscher Schriftsteller 1568 - 1638
Florilegium Politicum, Politischer Blumengarten I

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„Versuch's und steck einen Esel in eines Löwen Haut, es schreit doch immer daraus des Esels Laut.“

—  Frank Schätzing deutscher Schriftsteller 1957
Tod und Teufel, 11. Auflage, München, 2001, S. 168, ISBN 3442466466, ISBN 9783442466467

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„Esel würden Häckerling dem Golde vorziehen.“

—  Heraklit griechischer vorsokratischer Philosoph -535 - -475 v.Chr

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„Den Sack schlägt man, den Esel meint man.“

—  Petron römischer Schriftsteller 27 - 66
Satiren, 45

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„Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.“

—  Erich Honecker Staatsratsvorsitzender der Deutschen Demokratischen Republik 1912 - 1994
Von Honecker öfters als Ausspruch August Bebels zitiert, z. B. bei der Vorstellung eines 32-bit-Chips aus DDR-Produktion ("Neues Deutschland", 15. August 1989), für Bebel jedoch nicht nachweisbar, wohl aber als geflügeltes Wort in der Berliner Sozialdemokratie schon seit 1886. Vgl. Günter Platzdasch: Erich Honecker und die Weihnachtsgeschichte. Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf. In:LinksNet. de, 24. Dezember 2006, zuerst in: Kurt Pätzold/Manfred Weißbecker (Hrsg.): Schlagwörter und Schlachtrufe. Aus zwei Jahrhunderten deutscher Geschichte. Leipzig 2002.

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„Es ist keine Mauer so hoch, daß sie nicht ein mit Gold beladener Esel übersteigen könnte.“

—  Philipp II. von Makedonien König von Makedonien, Vater Alexanders des Großen -382 - -336 v.Chr
J. Buschmann, Sagen und Geschichten aus dem Altertum, Paderborn und Münster, 1886, Seite 150 https://archive.org/stream/sagenundgeschic00buscgoog#page/n162/mode/2up (ohne Angabe der Primärquelle) Original griech.: "φρούριον δέ τι βουλόμενος λαβεῖν ὀχυρόν, ὡς ἀπήγγειλαν οἱ κατάσκοποι χαλεπὸν εἶναι παντάπασι καὶ ἀνάλωτον, ἠρώτησεν εἰ χαλεπὸν οὕτως ἐστίν, ὥστε μηδὲ ὄνον προσελθεῖν χρυσίον κομίζοντα." (Plutarch’s Moralia 178b https://archive.org/stream/moraliainfifteen03plutuoft#page/44/mode/2up) – Die Kundschafter brachten ihm Nachricht, daß ein gewisser fester Ort, den er in seine Gewalt zu bekommen wünschte, unzugänglich und auf keine Weise zu erobern sey. „Ist denn der Ort, fragte er, so gar unzugänglich, daß auch nicht einmal ein mit Gold beladener Esel hinzukommen kann.“ (deutsche Übersetzung von Joh. Friedr. Sal. Kaltwasser: Plutarchs moralische Abhandlungen, 1784, zweiter Band, Seite 189 https://books.google.com/books?id=l64-AAAAcAAJ&pg=189

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„Denn man muss wissen, daß alle Erkenntnis zwei Enden habe, bei denen man sie fassen kann, das eine a priori das andere a posteriori.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804
Träume eines Geistersehers, zweiter Teil, zweites Hauptstück, A 94

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