„… die Hoffnung: sie ist in Wahrheit das übelste der Übel, weil sie die Qual der Menschen verlängert.“

Quelle: Human, All Too Human (1878)

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900

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„Wie übel wären wir dran, wenn unsere Hoffnung auf Menschen ruhte.“

—  Adolph Kolping deutscher katholischer Priester 1813 - 1865

AKS 2, S. 285

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„Das Gute wird bei uns Menschen weit überwogen von dem Übel.“

—  Platón antiker griechischer Philosoph -427 - -347 v.Chr

Rep. 379 c
" πολὺ γὰρ ἐλάττω τἀγαθὰ τῶν κακῶν ἡμῖν" - perseus.tufts.edu Πολιτεία 2.379c http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0167%3Abook%3D2%3Asection%3D379c

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„Es ist vom Übel, wenn der Mensch nicht da ist, wohin er gehört. Und ich gehöre nicht in die Stadt.“

—  Paula Modersohn-Becker deutsche Malerin des Expressionismus 1876 - 1907

Briefe, 5. Dezember 1900

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„Einige Heilmittel sind gefährlicher als das Übel.“

—  Seneca d.Ä. römischer Rhetoriker und Schriftsteller -54 - 39 v.Chr

Gerichtsreden (Controversiae) VI, 7, oft Publilius Syrus zugeschrieben
Original lat.: "Quaedam remedia graviora ipsis peniculis sunt"

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„Ein wohlbekanntes Übel ist am erträglichsten.“

—  Titus Livius, buch Ab urbe condita

Ab urbe condita, XXIII, 3

„Einige Heilmittel sind gefährlicher als das Übel.“

—  Publilius Syrus römischer Mimendichter

Sententiae falso receptae 152; in Wahrheit von Seneca d.Ä.
Original lat.: "Graviora quaedam sunt remedia periculis."
Fälschlich zugeschrieben

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„Geldliebe ist die Mutterstadt aller Übel.“

—  Diogenes von Sinope griechischer Philosoph, Schüler des Antisthenes -404 - -322 v.Chr

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„Gehts ohne Hoffnung oder sonst zu übel, so bleibt mir B[itter] M[andel] W[asser] und Op[ium].“

—  Novalis deutscher Dichter der Frühromantik 1772 - 1801

Das allgemeine Brouillon, Materialien zur Enzyklopädistik 1798/99, Nr. 877
Das allgemeine Brouillon, Materialien zur Enzyklopädistik 1798/99

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„Die Sklaverei als Institution ist in jedem Land ein moralisches und politisches Übel. […] ein größeres Übel für die weiße als für die schwarze Rasse.“

—  Robert Edward Lee Oberst des US-Heeres und Oberbefehlshaber des konföderierten Heeres im Sezessionskrieg 1807 - 1870

1856
Original engl.: "In this enlightened age, there are few I believe, but what will acknowledge, that slavery as an institution, is a moral & political evil in any Country. [...] I think it however a greater evil to the white man than to the black race [...]" - Brief an seine Frau 27. Dezember 1856

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„Was im Zorn beginnt, endet im Übel.“

—  Benjamin Franklin amerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann 1706 - 1790

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„Dem, der kennt der Menschen Leid und Not, // Ist Sterben ja der Übel größtes nicht.“

—  Antoinette Deshoulières französische Dichterin 1638 - 1694

Idylles: Les Fleurs

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„Es ist nichts angenehmer als aus einem Übel, das uns begegnet, seinen Vorteil zu ziehen.“

—  Ludwig Börne deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker 1786 - 1837

Das Staatspapier des Herzens. Fragmente und Aphorismen. Hg. von Werner Ehrenforth. Köln: Bund-Verlag, 1987. ISBN 3-7663-3036-5. gutenberg.de http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=217&kapitel=1#gb_found

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„Das höchste Recht ist oft das höchste Übel.“

—  Terenz, Heautontimoroumenos

Heauton Timorumenos, 796, Akt IV.v / Syrus
Original lat.: "ius summum saepe summast(summa est) malitia."
bekannt geworden durch Cicero in der Form "Summum ius, summa iniuria"

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„Vorurteil: das Wort ist nicht übel. Wollte nur das Urteil nachkommen!“

—  Peter Hille deutscher Schriftsteller 1854 - 1904

Büchlein der Narrheit. In: Gestalten und Aphorismen, Gesammelte Werke, Zweiter Band, Schuster & Loeffler, Berlin und Leipzig 1904, S. 191,

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„Jedes Übel in der Liebe ist leicht, wenn du es ertragen willst.“

—  Properz Vertreter der römischen Liebeselegie -47 - -14 v.Chr

Elegien Buch 2, V 16
Original lat.: "omne in amore malum, si patiare, leve est

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