„Wenn Vernunft wirklich feurige Materie wäre, wie von Diogenes als Erstem angenommen wurde, so sähe man es doch am besten daran, wie über die Jahrhunderte hinweg der eine Nachdenkende die Gedanken eines anderen aufnimmt und versucht, ihnen das Eigene hinzuzufügen und sie so am Leben zu halten.“

—  Jenny Erpenbeck, Gehen, ging, gegangen
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deutsche Regisseurin und Schriftstellerin 1967
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„Wäre ich nicht Alexander, wollte ich Diogenes sein.“

—  Alexander der Große makedonischer Feldherr und König -356 - -323 v.Chr
nach Diogenes' Ausspruch: "Geh mir aus der Sonne."; gemäß Plutarch, Leben des Alexander, 14 und An den unaufgeklärten Herrscher, 5 Original griech.: "εἰ μὴ Ἀλέξανδρος ἤμην, Διογένης ἂν ἤμην." ei mē Alexandros ēmēn, Diogenēs an ēmēn.

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„Nichts bringt uns in größere Übel als wenn wir uns nach dem Gerede der Leute richten die für das beste halten was »allgemein angenommen« ist, nicht nach Vernunftgründen, sondern nach Beispielen leben.“

—  Seneca d.J., buch De vita beata
Vom glücklichen Leben - De Vita Beata, Vom glücklichen Leben (De Vita Beata), I, 3 Original lat.: "nulla res nos maioribus malis inplicat quam quod ad rumorem componimur, optima rati ea quae magno adsensu recepta sunt, quodque […] nec ad rationem sed ad similitudinem vivimus."

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„Man muss erst einige Male sterben um wirklich leben zu können.“

—  Charles Bukowski US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller 1920 - 1994

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„Wenn Diogenes in unserer Zeit leben würde, müßte seine Laterne eine Blendlaterne sein.“

—  Nicolas Chamfort französischer Schriftsteller 1741 - 1794
Aus Maximes et Pensées, Caractères et Anecdotes (dt. Maximen und Gedanken), Vom Menschen zur Menschheit, Nr. 123; frz. «Si Diogène vivait de nos jours, il faudrait que sa lanterne fût une lanterne sourde.»

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