„Wir leben voller Trauer und Schmerz auf dieser Welt, mit mannigfachen Wunden wegen unserer Sünden.“

Evangelienbuch

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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Otfrid von Weißenburg7
althochdeutscher Dichter 790 - 875

Ähnliche Zitate

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„O Haupt voll Blut und Wunden // Voll Schmerz und voller Hohn, // O Haupt, zum Spott gebunden // Mit einer Dornenkron.“

—  Paul Gerhardt deutscher evangelisch-lutherischer Theologe und Kirchenlieddichter 1607 - 1676

Passions-Salve an die leidenden Glieder Christi, 7. An das Angesicht (Salve caput cruentatum) http://www.zeno.org/nid/20004825055. Aus: Dichtungen und Schriften, hg. und textkritisch durchgesehen von Eberhard von Cranach-Sichart, München (Paul Müller) 1957. S. 69

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„Ein sehr unwissendes Volk wird sich gerade wegen seiner Unwissenheit zu einer Religion voller Wunder neigen.“

—  Henry Thomas Buckle englischer Historiker und Schachspieler 1821 - 1862

Geschichte der Zivilisation V

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„Was wir Trauer nennen, ist vielleicht nicht sowohl der Schmerz über die Unmöglichkeit, unsere Toten ins Leben kehren zu sehen, als darüber, dies gar nicht wünschen zu können.“

—  Thomas Mann, buch Der Zauberberg

http://books.google.com/books?id=q4UdAAAAMAAJ&q=%22was+wir+Trauer+nennen+ist+vielleicht+nicht+sowohl+der+Schmerz+%C3%BCber+die+Unm%C3%B6glichkeit+unsere+Toten+ins+Leben+kehren+zu+sehen+als+dar%C3%BCber+dies+gar+nicht+w%C3%BCnschen+zu+k%C3%B6nnen%22&pg=PA562#v=onepage
The Magic Mountain (1924)

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„Wäre kein Schmerz in der Welt, so würde der Tod alles aufreiben. Wenn mich eine Wunde nicht schmerzte, würde ich sie nicht heilen, und daran würde ich sterben.“

—  Ewald Christian von Kleist preußischer Dichter und Offizier 1715 - 1759

Gedanken über verschiedene Gegenstände. Aus: Werke. 2. Theil. Hrsg. von Wilhelm Körte. Berlin: Unger, 1803. S. 241f.

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„Was tadelt Gott denn also die Sünder wegen der Handlungen, da doch schon vom ersten Ursprung der Welt an vorgesehen war, daß sie sie ausführen müßten?“

—  Immanuel Kant, buch Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels

(lat. Original: "Quidam igitur Deus peccatores increpat de actionibus, quas ut perpetrent, iam inde usque a mundi satu atque ortu cautum est?") - Principiorum primorum cognitionis metaphysicae nova dilucidatio, Prop. IX
Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels (1755)

„Trauer ist ja nichts, was aufhört, Trauer ist etwas, das wir in unser Leben integrieren können.“

—  Carmen Mayer deutsche Schriftstellerin 1950

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/medien/trauer-fussball-fanzine-carmen-mayer-1.5094497

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„Während unsere Seele voll Gefühl ist, sind unsere Reden voll Zweckmäßigkeit.“

—  Luc de Clapiers de Vauvenargues französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller 1715 - 1747

Unterdrückte Maximen, Maxime 878
Original franz.: "Lorsque notre âme est pleine de sentiments, nos discours sont pleins d’intérêt."

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„Lasst uns dem Leben trauen, weil diese Nacht das Licht bringen musste. Laßt uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt.“

—  Alfred Delp deutscher Jesuit und Widerstandskämpfer 1907 - 1945

Vigil von Weihnachten in: Gesammelte Schriften, hrsg. von Roman Bleistein, Band 4 - Aus dem Gefängnis, Knecht, Frankfurt am Main 1984, ISBN 3-7820-0499-X, S. 195
auch zitiert als : "Dem Leben trauen, weil Gott es mit uns lebt." - Motto des 88. Deutschen Katholikentages, 4. bis 8. Juli 1984 in München, zitiert nach: Botschaft von Papst Johannes Paul II. an die Teilnehmer des 88. Katholikentages, Sonntag, 8. Juli 1984, w2.vatican.va https://w2.vatican.va/content/john-paul-ii/de/speeches/1984/july/documents/hf_jp-ii_spe_19840708_katholikentag.html

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„Am tiefsten schmerzen Wunden, uns geschlagen // Von Feinden, die der Freundschaft Larve tragen.“

—  Friedrich Von Bodenstedt deutscher Schriftsteller 1819 - 1892

Aus Morgenland und Abendland: Neue Gedichte und Sprüche. Veröffentlicht von F.A. Brockhaus, 1882.
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„Die Welt, welche der Menschensohn bei seiner Menschwerdung vorfand, verdiente es, verdammt zu werden: wegen der Sünde, die die ganze Geschichte beherrscht hatte, beginnend mit dem Sündenfall der Stammeseltern. Doch dies ist ein anderer Punkt, den das Denken nach der Aufklärung absolut nicht annimmt. Es nimmt die Realität der Sünde und vor allem der Erbsünde nicht an.“

—  Johannes Paul II. 264. Papst der katholischen Kirche 1920 - 2005

Karol Wojtyla, „Die Schwelle der Hoffnung überschreiten“, S. 85, zitiert in: Horst Herrmann „Johannes Paul II beim Wort genommen. Eine kritische Antwort auf den Papst“, ISBN 3-442-12643-6, 1995. S. 170

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