„Geschwätz ist jede Konversation mit einem, der nicht gelitten hat.“

—  Émile Michel Cioran, Die verfehlte Schöpfung
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Émile Michel Cioran102
rumänischer Philosoph 1911 - 1995
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Ähnliche Zitate

„Wir leben in einer Zeit unverantworteten Geschwätzes.“

—  Rupert Lay deutscher Philosoph und Theologe, Unternehmensberater und Psychotherapeut 1929
"Kommunikation für Manager." 1. Auflage. Econ Verlag, Düsseldorf 1989, ISBN 3-430-15917-2. (Darin der erste Satz.)

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„Der Mensch ein Lehrling ist, der Schmerz sein wahrer Meister,// Und keinem wird Erkenntnis, so er nicht gelitten.“

—  Alfred De Musset französischer Schriftsteller 1810 - 1857
Gedichte, Übersetzung Wikiquote Original französisch: "L'homme est un apprenti, la douleur est son maître,// Et nul ne se connaît tant qu'il n'a pas souffert." - La nuit d'octobre. (La Muse). Oeuvres complètes de Alfred de Musset. Edition ornée de 28 gravures. Tome II. Poésies II. Paris 1806. S. 168

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„Am Anfang war das Wort und nicht das Geschwätz, und am Ende wird nicht die Propaganda sein, sondern wieder das Wort.“

—  Gottfried Benn deutscher Arzt, Dichter und Essayist 1886 - 1956
1956, G. Benn, Gesammelte Werke, Klett-Cotta 1977, Bd. III, S. 176

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„Was geht mich mein dumms Geschwätz von vorgestern an, mei saudumms!“

—  Theodor Heuss ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland 1884 - 1963
Hartmut Soell: Ideologien und politischer Pragmatismus, Herausgeber: Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

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„Amerika hat noch nicht gelitten. Man täuscht sich, wenn man ihm die hohe Fähigkeit des Herrschens zubilligen möchte.“

—  José Ortega Y Gasset, buch Der Aufstand der Massen
Der Aufstand der Massen, Der Aufstand der Massen, S. 103 books.google https://books.google.de/books?id=6poH1lyK8voC&q=gelitten

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„Was soll mir das Geschwätz, ich habe mich in meinem Leben nicht um Politik gekümmert." „Was hilfts Dir mein Freund. Sie kümmert sich um Dich, in jedem Augenblick Deines Lebens.“

—  Arthur Schnitzler, buch Paracelsus
Paracelsus, Psychoanalyse etc., aus Aphorismen und Notate, herausgegeben von Manfred Giersch, Gustav Kiepenheuer Verlag Leipzig und Weimar, 1985 auf der Grundlage der Ges. Werke Bd. 5, Frankfurt am Main, 1981-87

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„Was kümmert mich mein (törichtes) Geschwätz von gestern?", auch kölsch eingefärbt zitiert als „Wat kümmert mich ming Jeschwätz von jestern?“

—  Konrad Adenauer Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1876 - 1967
Falsch zugeschrieben, wird Adenauer oft zugeschrieben (erstmals, soweit ersichtlich, in Horst Jürgen Helle: Soziologie und Symbol, Habilitationsschrift 1967/68, Westdeutscher Verlag, Köln/Opladen 1969, S. 56 https://books.google.de/books?id=cVCsBgAAQBAJ&pg=PA56), lässt sich aber „im Original von Konrad Adenauer gesagt weder schriftlich noch mündlich bislang nachweisen“, https://www.konrad-adenauer.de/quellen/zitate/uebersicht. Der Satz wird oft mit dem (belegten) Zitat „Es kann mich doch niemand daran hindern, jeden Tag klüger zu werden“ (siehe oben) in Verbindung gebracht. Siehe auch w:Liste geflügelter Worte/W#Wat kümmert mich ming Jeschwätz von jestern?

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„Zur Verknechtung der Sprache im Geschwätz tritt die Verknechtung der Dinge in der Narretei fast als deren unausbleibliche Folge.“

—  Walter Benjamin deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph 1892 - 1940
Über Sprache überhaupt und über die Sprache des Menschen

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„Ich habe viel gelitten in meinem Leben, aber ich bin niemals von den Prinzipien abgekommen und ließ mich nicht von Ungerechtigkeit unterkriegen, auch, wenn ich dabei mein Leben riskierte.“

—  Kim Dae-jung südkoreanischer Präsident und Friedensnobelpreisträger 1925 - 2009
Zugeschrieben, in einem Interview 2006; BBC News: Former S Korea President Kim dies http://news.bbc.co.uk/2/hi/8206490.stm, 18. August 2009, abgerufen am 11. April 2010; Übersetzung: Wikiquote Original engl.: "I underwent many ordeals in my life but I never strayed from principles and never compromised with injustice, even at the risk of my life."

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„Die einen sagen, Hiob hat sehr wohl gelebt, nur sein Leiden ist eine rein literarische Erfindung. Dem halten andere entgegen: Hiob hat niemals gelebt, aber er hat sehr wohl gelitten.“

—  Elie Wiesel US-amerikanischer Schriftsteller und Überlebender des Holocausts. 1928 - 2016
Adam oder das Geheimnis des Anfangs. Übersetzer: Hanns Bücker. Freiburg im Breisgau, 1980. S. 211. ISBN 3-451-18952-6 Englisch: "There were those who claimed that Job did exist but that his sufferings are sheer literary invention. Then there where those who declared that while Job never existed, he undeniably did suffer." -Messengers of God - Biblical Portraits and Legends. Summit Books 1985. p. p. 215

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