„Zur Verknechtung der Sprache im Geschwätz tritt die Verknechtung der Dinge in der Narretei fast als deren unausbleibliche Folge.“

Über Sprache überhaupt und über die Sprache des Menschen

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph 1892 - 1940

Ähnliche Zitate

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„Verbrechen ist in England selten eine Folge von Schlechtigkeit. Fast immer ist es eine Folge von Hunger.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

Feder, Pinsel und Gift
Original engl.: "Crime in England is rarely the result of sin. It is nearly always the result of starvation."
Feder, Pinsel und Gift - Pen, Pencil And Poison (1889)

„Wir leben in einer Zeit unverantworteten Geschwätzes.“

—  Rupert Lay deutscher Philosoph und Theologe, Unternehmensberater und Psychotherapeut 1929

"Kommunikation für Manager." 1. Auflage. Econ Verlag, Düsseldorf 1989, ISBN 3-430-15917-2. (Darin der erste Satz.)

Citát „Geschwätz ist jede Konversation mit einem, der nicht gelitten hat.“
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„Geschwätz ist jede Konversation mit einem, der nicht gelitten hat.“

—  Émile Michel Cioran rumänischer Philosoph 1911 - 1995

Die verfehlte Schöpfung

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„Am Anfang war das Wort und nicht das Geschwätz, und am Ende wird nicht die Propaganda sein, sondern wieder das Wort.“

—  Gottfried Benn deutscher Arzt, Dichter und Essayist 1886 - 1956

1956, G. Benn, Gesammelte Werke, Klett-Cotta 1977, Bd. III, S. 176

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„Was geht mich mein dumms Geschwätz von vorgestern an, mei saudumms!“

—  Theodor Heuss ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland 1884 - 1963

Hartmut Soell: Ideologien und politischer Pragmatismus, Herausgeber: Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

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„Folge nicht anderen, lass andere dir folgen.“

—  Margaret Thatcher Premierministerin des Vereinigten Königreichs 1925 - 2013

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„In der Ordnung der traditionellen Souveränität, deren Prinzip es ist, nicht zu der Welt der Dinge (der Arbeit) zu gehören, entspringt die Würde nicht unmittelbar aus den Dingen sondern aus dem Subjekt.“

—  Georges Bataille französischer Schriftsteller, Soziologe und Philosoph 1897 - 1962

Die Souveränität, München 1997, S.56; Quelle: www.binaryblood.com, pdf http://www.binaryblood.com/biblio/bataille.pdf

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„Ich dachte, mich tritt ein Pferd.“

—  Ulrich Plenzdorf, buch Die neuen Leiden des jungen W.

Die neuen Leiden des jungen W.. Frankfurt/Main Suhrkamp 1973, Seite 84

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„Es tritt der Mensch in jedes Alter als Novize ein.“

—  Nicolas Chamfort französischer Schriftsteller 1741 - 1794

frz. «L'homme arrive novice à chaque âge de la vie.»
Aus Maximes et Pensées, Caractères et Anecdotes (dt. Maximen und Gedanken), Der Weg des Lebens

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„Mit Gott tritt man nicht auf der Stelle, sondern man beschreitet einen Weg.“

—  Manfred Weber deutscher Politiker (CSU), MdEP 1972

Dietrich Bonhoeffer. Worte für jeden Tag

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„Das tritt nach meiner Kenntnis - ist das sofort, unverzüglich.“

—  Günter Schabowski deutscher Politiker (SED), MdV 1929 - 2015

bei einer Pressekonferenz am 9. November 1989 auf die Nachfrage eines Journalisten, wann denn das neue Reisegesetz der DDR in Kraft trete: Hans-Hermann Hertle: Chronik des Mauerfalls, Ch. Links, 10. Auflage, Berlin 2006, S. 145, http://www.youtube.com/watch?v=TQiriTompdY

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„Was soll mir das Geschwätz, ich habe mich in meinem Leben nicht um Politik gekümmert." „Was hilfts Dir mein Freund. Sie kümmert sich um Dich, in jedem Augenblick Deines Lebens.“

—  Arthur Schnitzler, buch Paracelsus

aus Aphorismen und Notate, herausgegeben von Manfred Giersch, Gustav Kiepenheuer Verlag Leipzig und Weimar, 1985 auf der Grundlage der Ges. Werke Bd. 5, Frankfurt am Main, 1981-87
Paracelsus, Psychoanalyse etc.

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„Gewalt ist entweder die Folge geistiger oder die Folge sozialer Armut.“

—  Gerhard Uhlenbruck deutscher Mediziner und Aphoristiker 1929

Worthülsenfrüchte, 7. März 2002
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Citát „Person erscheint, indem sie zu andern Personen in Beziehung tritt.“
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