„Gänsefüßchen benutzen zweierlei Arten von Schriftstellern: die ängstlichen und die ohne Talent. Erstere erschrecken vor der eigenen Courage und Originalität, die zweiten, die irgendein Wort in Gänsefüßchen setzen, wollen damit sagen: Sieh mal, Leser, was für ein originelles, kühnes und neues Wort ich gefunden habe!“

Briefe, 20. Oktober 1888

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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Anton Tschechow19
russischer Schriftsteller, Novellist und Dramatiker 1860 - 1904

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„Die ewig Originellen sind die Todfeinde der Originalität.“

—  Hans Kasper

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„Nicht Worte sollen wir lesen, sondern den Menschen, den wir hinter den Worten fühlen.“

—  Samuel Butler d.J. englischer Schriftsteller, Komponist, Philologe, Maler und Gelehrter 1835 - 1902

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„Eigenartig
wie das Wort eigenartig
es fast als fremdartig hinstellt
eine eigene Art zu haben“

—  Erich Fried österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist 1921 - 1988

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„Predige das Evangelium zu allen Zeiten und benutze wenn nötig die Worte.“

—  Franz von Assisi Ordensgründer und Heiliger der römisch-katholischen Kirche 1182 - 1226

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„Predige das Evangelium immer und benutze wenn nötig Worte.“

—  Franz von Assisi Ordensgründer und Heiliger der römisch-katholischen Kirche 1182 - 1226

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„Man kann die Kunst auf zweierlei Weise hassen: Erstens, indem man sie hasst. Zweitens, indem man sie in den Grenzen der Vernunft liebt.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

Der Kritiker als Künstler, Szene 2 / Gilbert
Original engl.: "There are two ways of disliking art […]. One is to dislike it. The other, to like it rationally."
Der Kritiker als Künstler - The Critic As Artist

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„Wie lange hast du diese Worte schon im Kopf und gehofft, sie zu benutzen?“

—  John Locke englischer Philosoph und Vordenker der Aufklärung 1632 - 1704

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„So oft eine neue überraschende Erkenntnis durch die Wissenschaft gewonnen wird, ist das erste Wort der Philister: es sei nicht wahr; das zweite: es sei gegen die Religion; und das dritte: so etwas habe Jedermann schon lange vorher gewußt.“

—  Wilhelm Raabe deutscher Prosaautor 1831 - 1910

Notizbuch 2, in: Jahrbuch der Raabe-Gesellschaft 1960 S. 97 books.google http://books.google.de/books?id=_JkqAAAAYAAJ&q=nb.+2

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„Sag etwas, das sich von selbst versteht, zum ersten Mal, und Du bist unsterblich.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. S. 3
Aphorismen
Variante: Sag etwas, das sich von selbst versteht, zum ersten Mal und du bist unsterblich.

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„Ehe Du für dein Vaterland sterben willst, sieh dir s erst mal genauer an!“

—  Arno Schmidt deutscher Schriftsteller und Autor von Zettel’s Traum 1914 - 1979

Aus dem Leben eines Fauns, Bargfelder Ausgabe, Werkgruppe I, Band 1, S. 371

Citát „Was liegt alles in den wenigen Worten: sein eigener Herr sein!“
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„Was liegt alles in den wenigen Worten: sein eigener Herr sein!“

—  Wilhelm Raabe deutscher Prosaautor 1831 - 1910

Der Hungerpastor, 26. Kapitel, S. 533, ,
Der Hungerpastor (1863)

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„Wenn Sie nicht erschrecken, sage ich Ihnen, es kann fünfzehn Jahre dauern.“

—  Herbert Wehner deutscher Politiker (KPD, SPD), MdL, MdB, MdEP 1906 - 1990

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