„"Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden." Dieser Satz hat einen Aufschrei ausgelöst. Weil er richtig ist. Und weil ein Deutscher ihn sagt, ein Schriftsteller, ein Nobelpreisträger, weil Günter Grass ihn sagt. Darin liegt ein Einschnitt. Dafür muss man Grass danken. Er hat es auf sich genommen, diesen Satz für uns alle auszusprechen.“

Spiegel-Online vom 06. April 2012 http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jakob-augstein-ueber-guenter-grass-israel-gedicht-a-826163.html Es musste gesagt werden.

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte

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„Ein Aphoristiker sagt, ohne viele Worte zu machen, alles in einem Satz.“

—  Gerhard Uhlenbruck deutscher Mediziner und Aphoristiker 1929

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Kein Blatt vor den Mund nehmen

„Immer auf der Suche nach einem Satz, der mehr sagt als du weißt…“

—  Jörg Fauser deutscher Schriftsteller und Journalist 1944 - 1987

Alles wird gut, Gesammelte Erzählungen I. Berlin: Alexander Verlag, 2005. S. 92. ISBN 3-89581-119-X

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„Aus einem Gedanken macht der Stückmacher ein Stück. Der Schriftsteller einen Aufsatz. Ich einen Satz.“

—  Alfred Kerr deutscher Schriftsteller, Theaterkritiker und Journalist 1867 - 1948

Einleitung zu den Gesammelten Schriften, XV. 35. In: Gesammelte Schriften, 1. Reihe, S. Fischer, Berlin 1917, S. XVIII,

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„Wenn der deutsche Schriftsteller in einen Satz taucht, hat man ihn die längste Zeit gesehen; bis er auf der anderen Seite seines Atlantiks wieder hervorkommt mit seinem Verbum im Mund.“

—  Mark Twain, buch Ein Yankee am Hofe des König Artus

A Connecticut Yankee in King Arthur's Court, Kap. XXII.
Original engl.: "Whenever the literary German dives into a sentence, that is the last you are going to see of him till he emerges on the other side of his Atlantic with his verb in his mouth."
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„Die Crux in dem Satz „Diese Person hätte meine Erwartung nicht immer wieder so tief enttäuscht, wenn sie sich nur geändert hätte“ liegt darin, dass man das „sie“ nicht auf „Person“ beziehen sollte.“

—  Stefan Hölscher Philosoph, Psychologe, Managementberater, Trainer und Coach 1965

Quelle: Hölscher, Prinzipien oder keine. Der schwarze Uhu weise schwätzt, Gedichte und Aphorismen, Geest-Verlag, 2018

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„Es ist ganz wahr, was die Philosophie sagt, daß das Leben rückwärts verstanden werden muß. Aber darüber vergißt man den andern Satz, daß vorwärts gelebt werden muß.“

—  Søren Kierkegaard dänischer Philosoph, Essayist, Theologe und religiöser Schriftsteller 1813 - 1855

Die Tagebücher. Deutsch von Theodor Haecker. Brenner-Verlag 1923, S. 203 books.google http://books.google.de/books?id=8D-ehrAsTPAC&q=r%C3%BCckw%C3%A4rts "Det er ganske sandt, hvad Philosophien siger, at Livet maa forstaaes baglaends. Men derover glemmer man den anden Saetning, at det maa leves forlaends." - 1843, Journalen JJ 167, Søren Kierkegaards Skrifter 18: Journalerne EE, FF, GG, HH, JJ, KK. Søren Kierkegaard Forskningscenteret, 2001, S. 194, books.google http://books.google.de/books?id=w-rWAAAAMAAJ&q=bagl%C3%A6nds
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„Ich kann nur kurze Sätze.“

—  Franz Müntefering deutscher Politiker (SPD), MdL, MdB 1940

Tagesspiegel http://www.tagesspiegel.de/politik/div/;art771,2084018, 16. Januar 2005

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„Man lernt nie aus: Aus diesem Satz sollte man lernen.“

—  Gerhard Uhlenbruck deutscher Mediziner und Aphoristiker 1929

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„Liebe - sagt man schön und richtig, - // ist ein Ding, was äußerst wichtig.“

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„Jede Strafe, die nicht von der absoluten Notwendigkeit diktiert wird, sagt der große Montesquieu, ist tyrannisch, ein Satz, der so verallgemeinert werden kann: Jeder Akt von zwischenmenschlicher Autorität, der nicht durch absolute Notwendigkeit begründet ist, ist tyrannisch.“

—  Cesare Beccaria italienischer Rechtsphilosoph 1738 - 1794

aus Dei delitti e delle pene, Übersetzung:Nino Barbieri
(Original ital.: "Ogni pena che non derivi dall'assoluta necessità, dice il grande Montesquieu, è tirannica; proposizione che si può rendere più generale così: ogni atto di autorità di uomo a uomo che non derivi dall'assoluta necessità è tirannico."
mit Quellenangabe
Quelle: Wikisource it – Dei delitti e delle pene, Capitolo_II http://it.wikisource.org/wiki/Dei_delitti_e_delle_pene/Capitolo_II

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