„Keine Herrschaft begnügt sich, nach aller Erfahrung, freiwillig mit den nur materiellen oder nur affektuellen oder nur wertrationalen Motiven als Chancen ihres Fortbestandes. Jede sucht vielmehr den Glauben an ihre Legitimität zu erwecken und zu pflegen.“

S. 122,
Wirtschaft und Gesellschaft (1922)

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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deutscher Soziologe, Jurist, National- und Sozialökonom 1864 - 1920

Ähnliche Zitate

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„Aller Herrschaft Druck ist schwer; man muss den Menschen immer freiwillig handeln zu lassen scheinen.“

—  Wilhelm Heinse deutscher Schriftsteller, Gelehrter und Bibliothekar 1746 - 1803

Aphorismen

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„Wir glauben, Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns.“

—  Eugéne Ionesco französischer Dramatiker rumänischer Herkunft, Vertreter des absurden Theaters 1909 - 1994

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„Ich muss keinen Glauben haben, ich habe Erfahrung.“

—  Joseph Campbell US-amerikanischer Mythenforscher, Professor und Autor 1904 - 1987

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„Die Entfernung ist nichts, wenn man ein Motiv hat.“

—  Jane Austen britische Schriftstellerin 1775 - 1817

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„Die Erinnerung ist die Erfahrung vom Wirken Gottes in der Geschichte. Sie ist die Quelle des Glaubens an die Erlösung. Diese Erfahrung schafft Hoffnung, sie schafft Glauben an Erlösung, an Wiedervereinigung des Getrennten, an Versöhnung. Wer sie vergißt, verliert den Glauben.“

—  Richard von Weizsäcker ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland 1920 - 2015

Rede am 8. Mai 1985
Rede bei der Gedenkveranstaltung im Plenarsaal des Deutschen Bundestages zum 40. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa

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„Glück ist eine Gewohnheit - pflegen Sie es.“

—  Elbert Hubbard US-amerikanischer Schriftsteller und Verleger 1856 - 1915

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„Macht hat Legitimität nur im Dienst der Vernunft. Allein von hier bezieht sie ihren Sinn. An sich ist sie böse.“

—  Karl Jaspers deutscher Philosoph und Psychiater 1883 - 1969

Wohin treibt die Bundesrepublik?

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„Eitelkeit ist eines der häufigsten Motive der Parteinahme.“

—  Carl Spitteler Schweizer Dichter und Schriftsteller 1845 - 1924

Politische Sympathien und Antipathien

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Max Stirner Foto

„Doch das Gefängnis betritt man gewöhnlich nicht freiwillig und bleibt auch selten freiwillig darin, sondern hegt das egoistische Verlangen nach Freiheit.“

—  Max Stirner, buch Der Einzige und sein Eigentum

S. 288, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/stirner_einzige_1845/296
Der Einzige und sein Eigenthum (1845)

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„Man sollte nicht den Respekt vor dem Gesetz pflegen, sondern vor der Gerechtigkeit.“

—  Henry David Thoreau, buch Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat

Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat
engl.: "It is not desirable to cultivate a respect for the law, so much as for the right."
Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat

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„Zwang tötet alle edle, freiwillige Hingebung.“

—  Adolph Freiherr Knigge, buch Über den Umgang mit Menschen

Zweites Buch, 2. Kapitel, Eltern, Kinder, Blutsfreunde. hg. von Karl Goedeke. 16. Ausgabe. Hannover: Hahn, 1878. Seite 126 http://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=Image%3A%C3%9Cber_den_Umgang_mit_Menschen.djvu&page=142
Über den Umgang mit Menschen

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„Eine Chance, bang!“

—  Cristiano Ronaldo portugiesischer Fußballspieler 1985

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„Veränderung ist eine Chance“

—  Fritz Perls Psychiater und Psychotherapeut 1893 - 1970

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