„In Fährden und in Nöthen zeigt erst das Volk sich echt, // Drum soll man nie zertreten sein altes, gutes Recht.“

Graf Eberhard der Rauschebarts, 1. Der Überfall im Wildbad. Aus: Gedichte. Wohlfeile Ausgabe. 3. Auflage. Stuttgart und Tübingen: Cotta, 1854. S. 358
Gedichte

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte
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Ludwig Uhland14
Dichter, Literaturwissenschaftler und Landtagsabgeordneter 1787 - 1862

Ähnliche Zitate

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„Drum soll ein Kind die weisen Lehren // Der alten Leute hochverehren! // Die haben alles hinter sich // Und sind, gottlob! recht tugendlich!“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908

2. Kapitel
Die fromme Helene

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„Was predigt Ihr den Wilden? // Thut noth, erst die Gebildeten zu bilden.“

—  Eduard von Bauernfeld österreichischer Lustspieldichter 1802 - 1890

Poetisches Tagebuch, 1860, Verlag von Freund & Jeckel, Berlin 1887, S. 107,

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„Wir wollen seyn ein einzig [oft zitiert: einig] Volk von Brüdern, // In keiner Noth uns trennen und Gefahr.“

—  Friedrich Schiller, Wilhelm Tell

Wilhelm Tell, II, 2 / Rösselmann/Alle (Rütli-Schwur), S. 101
Wilhelm Tell (1804)

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„In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister.“

—  Oscar Wilde, buch De Profundis

De Profundis, The Ballad of Reading Gaol & Other Writings

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„Erst das Lazarett zeigt, was Krieg ist.“

—  Erich Maria Remarque, buch Im Westen nichts Neues

Im Westen nichts Neues. Propyläen-Verlag Berlin 1929. Kapitel X Seite 260

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„Das Genie zeigt sich nicht im Ausdenken des Unerhörten, nie Dagewesenen, sondern daran, daß das Alte, Abgeblaßte, von ihm berührt, auf einmal wieder ganz frisch und neu wird.“

—  Isolde Kurz deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin 1853 - 1944

Vom Genius. In: Im Zeichen des Steinbocks, bei Georg Müller, München und Leipzig 1905, S. 176,

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„Ein jedes Volk hat das Recht, sich selbst zu regieren.“

—  Karel May, Waldröschen

Waldröschen, 1884, S. 1670

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„Drum, solang es vergönnt, mische mit Lust den Ernst: Süß ist Leichtsinn am rechten Ort!“

—  Horaz römischer Dichter -65 - -8 v.Chr

Carmina 4,12,27-28
Original lat.: "“Misce stultitiam consiliis brevem: Dulce est desipere in loco.”

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„In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister, // Und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Das Sonett http://gutenberg.spiegel.de/goethe/sonette/sonett01.htm
Andere Werke

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„Das Höchste Gut des Mannes ist sein Volk, // Das höchste Gut des Volkes ist sein Staat, // Des Volkes Seele lebt in seiner Sprache: […]“

—  Felix Dahn deutscher Jurist, Schriftsteller, Historiker 1834 - 1912

In das Stadtbuch zu Eger. In: Sämmtliche Werke poetischen Inhalts, Band 18, Gedichte, Dritter Band, Breitkopf & Härtel, Leipzig 1899, S. 567,

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„Wer in einer Masse, die vorwärts drängt, stehen bleibt, leistet so gut Widerstand, als trät’ er ihr entgegen, er wird zertreten.“

—  Georg Büchner, Dantons Tod

Danton's Tod I, 6 / Robespierre, S. 48, [buechner_danton_1835/52]
Dantons Tod (1835)

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„Betrachtet einmal das Volk, das von ergebenen Patrioten geschützt wird. Die Patrioten fallen im blutigen Kampfe oder im Kampfe mit Hunger und Noth; was fragt das Volk darnach? Das Volk wird durch den Dünger ihrer Leichen ein „blühendes Volk”! Die Individuen sind „für die große Sache des Volks” gestorben, und das Volk schickt ihnen einige Worte des Dankes nach und - hat den Profit davon. Das nenn' Ich Mir einen einträglichen Egoismus.“

—  Max Stirner, buch Der Einzige und sein Eigentum

S. 7, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/stirner_einzige_1845/15
Der Einzige und sein Eigenthum (1845)
Variante: Betrachtet einmal das Volk, das von ergebenen Patrioten geschützt wird. Die Patrioten fallen im blutigen Kampfe oder im Kampfe mit Hunger und Not; was fragt das Volk danach? Das Volk wird durch den Dünger ihrer Leichen ein "blühendes Volk"! Die Individuen sind "für die große Sache des Volkes" gestorben, und das Volk schickt ihnen einige Worte des Dankes nach und - hat den Profit davon. Das nenn' Ich Mir einen einträglichen Egoismus.

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„Die Revolution ist die Notwehr des Volkes, das in seinen heiligsten Rechten gekränkt ist.“

—  Lothar Bucher preußischer Jurist, Journalist und Politiker 1817 - 1892

Nationalzeitung, 1890, Nr. 43, S. 395, zitiert in Georg Büchmann: Geflügelte Worte, Ullstein Verlag 1986, ISBN 3-550-08521-4, S. 386

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„Wenn ein Mann alt genug ist, Unrecht zu tun, sollte er auch alt genug sein, Recht zu tun.“

—  Oscar Wilde, Eine Frau ohne Bedeutung

Eine Frau ohne Bedeutung, 2. Akt / Mrs. Arbuthnot
Original engl.: "When a man is old enough to do wrong he should be old enough to do right also."
Eine Frau ohne Bedeutung - A Woman of No Importance
Variante: Wenn ein Mann alt genug ist, um unrecht zu tun, so sollte er alt genug sein, um recht zu tun.

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„Die erste Religion war jene, die das erstgeborne Volk der Sterne übte.“

—  Joseph Görres deutscher Gymnasial- und Hochschullehrer und katholischer Publizist 1776 - 1848

Mythengeschichte der asiatischen Welt, Erster Band, Mohr und Zimmer, Heidelberg 1810, S. 6,

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