„Der Ekel ist das Merkmal eines verdorbenen Magens oder verwöhnter Einbildungskraft.“

An Immanuel Kant, 1759
Quelle: In: Johann Georg Hamannn's Schriften und Briefe, Erster Theil, Hrsg. Moritz Petri, Verlag Carl Meyer, Hannover 1872, S. 271, MDZ https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11018136_00285.html

Übernommen aus Wikiquote. Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 5. Oktober 2020. Geschichte
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deutscher Philosoph und Schriftsteller 1730 - 1788

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„Die Welt hat nicht einen solchen Ekel an mir, als mein Ekel an dieser Welt ist.“

—  Martin Luther Reformator, Theologe, Bibelübersetzer 1483 - 1546

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Tischreden

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„Das ist Ekel erregend.“

—  Hans-Michael Holczer deutscher Sportfunktionär, Manager des Radsportteams Gerolsteiner 1953

über den des Dopings überführten Radprofi Floyd Landis, zitiert in der Stuttgarter Zeitung vom 28. Juli 2006

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„Wir spielen oft und gern mit der Einbildungskraft; aber die Einbildungskraft (als Phantasie) spielt eben so oft und bisweilen sehr ungelegen auch mit uns.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Anthropologie in pragmatischer Hinsicht. Von dem Sinnlichen Dichtungsvermögen nach seinen verschiedenen Arten. Akademieausgabe Band VII, S. 175 http://korpora.org/kant/aa07/175.html
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Variante: Wir spielen oft und gern mit der Einbildungskraft; aber die Einbildungskraft (als Phantasie) spielt eben so oft und bisweilen sehr ungelegen auch mit uns.

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„Jede Dummheit leidet am Ekel vor sich selbst.“

—  Seneca d.J., buch Epistulae morales

Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), I, IX, 22
Moralische Briefe an Lucilius - Epistulae morales ad Lucilium
Original: (lat) Omnis stultitia laborat fastidio sui.

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„Etwas als ein Merkmal mit einem Dinge vergleichen heißt urtheilen. Das Ding selber ist das Subject, das Merkmal das Prädicat.“

—  Immanuel Kant, buch Die falsche Spitzfindigkeit der vier syllogistischen Figuren erwiesen

Die falsche Spitzfindigkeit der vier syllogistischen Figuren erwiesen, § 1, Allgemeiner Begriff von der Natur der Vernunftschlüsse. AA II, Seite 47, 3f
Die falsche Spitzfindigkeit der vier syllogistischen Figuren (1762)

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„Man bewahrt immer die Merkmale seiner Ursprünge.“

—  Ernest Renan, buch Das Leben Jesu

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„Die größte Furcht empfinden die Menschen vor den Auswüchsen ihrer eigenen Einbildungskraft.“

—  Haruki Murakami, buch Nach dem Beben

Haruki Murakami: Nach dem Beben. Übersetzer: Ursula Gräfe. btb Verlag, 1. Auflage, März 2005, ISBN 978-3-442-73276-0, S. 113
Zitate, Nach dem Beben

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„Die Schrift ist ein todter Buchstabe, den nur die Einbildungskraft und der Verstand des Lesens beleben kann.“

—  Christian Garve deutscher Philosoph 1742 - 1798

Über Gesellschaft und Einsamkeit S. 23 books.google http://books.google.de/books?id=99Q7AAAAMAAJ&pg=PA23
Ueber Gesellschaft und Einsamkeit

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„Ähnlichseherei und Gleichmacherei sind das Merkmal schwacher Augen.“

—  Friedrich Nietzsche deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900

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„Die Klarheit und Deutlichkeit unserer Begriffe ist das Merkmal ihrer Wahrheit.“

—  René Descartes französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler 1596 - 1650

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„Ich begreife nicht, wie eine reine Hand eine Zeitung berühren kann, ohne Krämpfe von Ekel zu bekommen.“

—  Charles Baudelaire französischer Schriftsteller 1821 - 1867

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„Bücher, die wir zu unseren Freunden machen, werden uns nie zum Ekel. Sie nützen sich durch den Gebrauch nicht ab.“

—  Ludwig Feuerbach deutscher Philosoph 1804 - 1872

Der Schriftsteller und der Mensch. In: Ludwig Feuerbachs Sämmtliche Werke. 1. Band. Stuttgart: Frommann, 1903. S. 268.
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„Merkmal großer Menschen ist, daß sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

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„Der größte Sinnengenuss, der gar keine Einmischung von Ekel bei sich führt, ist im gesunden Zustande Ruhe nach der Arbeit.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Anthropologie in pragmatischer Hinsicht, drittes Buch, § 87. In: Akademieausgabe Band VII, S. 276 http://www.korpora.org/kant/aa07/276.html
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„Wir Menschen "übertragen … unsere eigene Funktionsregel auf die Gegenstände, wie wir die von uns selbst geformten Merkmale übertragen.“

—  Jakob Johann von Uexküll deutsch-baltischer Biologe und Philosoph 1864 - 1944

Theoretische Biologie, S. 116.
Theoretische Biologie (1928)

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