„Mit einer demokratischen Gesellschaft ist das Konzept von Multikulti schwer vereinbar. Vielleicht auf ganz lange Sicht. Aber wenn man fragt, wo denn multikulturelle Gesellschaften bislang funktioniert haben, kommt man sehr schnell zum Ergebnis, daß sie nur dort friedlich funktionieren, wo es einen starken Obrigkeitsstaat gibt. Insofern war es ein Fehler, daß wir zu Beginn der 60er Jahre Gastarbeiter aus fremden Kulturen ins Land holten.“

— Helmut Schmidt, Hamburger Abendblatt, 24. November 2004

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Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1918 - 2015
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„Scheiße auf die ganze Gesellschaft, Scheiße auf alles, was unwichtig ist“

— Joan Miró spanischer (katalanischer) Maler 1893 - 1983
angeblich letzte Worte auf dem Sterbebett, aus: Hans Platschek, Joan Miró, rowohlt Monographie, Reinbek bei Hamburg, 1993, 1090 - ISBN 3 499 50 409 X, S. 130

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„Die multikulturelle Gesellschaft ist grandios gescheitert.“

— Angela Merkel deutsche Bundeskanzlerin 1954
FAZ. net, 20. November 2004

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„Das ist der Dreck, an dem unsere Gesellschaft mal ersticken wird.“

— Uli Hoeneß ehemaliger deutscher Fußballspieler, Fußballmanager, Vereinspräsident von Bayern München 1952
über die Toten Hosen und ihr FC-Bayern-kritisches Lied "Bayern", zitiert in: DER SPIEGEL, 51/1999, dietotenhosen. de

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„Wenn eine freie Gesellschaft den vielen nicht helfen kann, die arm sind, kann sie die wenigen nicht retten, die reich sind.“

— John Fitzgerald Kennedy Präsident der Vereinigten Staaten 1917 - 1963
Antrittsrede, 20. Januar 1961, John F. Kennedy Presidential Library & Museum: Antrittsrede des Präsidenten John Fitzgerald Kennedy

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„Die psychisch Kranken halten sich nicht an solche Regeln und sorgen dadurch dafür, dass die humane Temperatur in unserer Gesellschaft nicht unter den Gefrierpunkt sinkt.“

— Manfred Lütz deutscher Arzt, katholischer Theologe und Schriftsteller 1954
Interview am 13. November 2009 mit dem General-Anzeiger Bonn; fast wörtlich ebenso im Interview mit Karsten Huhn (kath. net/idea) 27. Dezember 2009 kath. net

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„Man sollte nie jemand etwas erzählen. Sonst fangen sie alle an einem zu fehlen.“

— Jerome David Salinger US-amerikanischer Schriftsteller 1919 - 2010
"Der Fänger im Roggen". Deutsch von Heinrich Böll. Kiepenheuer und Witsch Köln 1962. Die letzten Sätze des Romans.

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„Reich hat nur einen Glauben, den an die Überlebenskraft der Literatur und Kultur. Dieser Glaube ist frei von falschen Illusionen, aber er ist schön und stark.“

— Hellmuth Karasek deutscher Journalist, Buchautor und Literaturkritiker 1934 - 2015
über Marcel Reich-Ranicki, Stern Nr. 20/2008 vom 8. Mai 2008, S. 167

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„Ich fürchte, unsere Kultur engt uns von Anfang an ein und treibt uns weg von dem, was wir sein könnten.“

— Arno Gruen deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Psychologe und Psychoanalytiker 1923 - 2015
Der Fremde in uns

Citát „Sich selbst zu lieben ist der Beginn einer lebenslangen Romanze.“
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„Sich selbst zu lieben ist der Beginn einer lebenslangen Romanze.“

— Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900
Ein idealer Gatte, 3. Akt / Lord Goring

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