„Der Betrug ist ein Grundübel des Menschen. Er ist ein Missbrauch der Vernunft, seiner höchsten Gabe.“

Über die ehrenwerte Kunst der Verstellung
Über die ehrenwerte Kunst der Verstellung

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 3. Juni 2021. Geschichte

Ähnliche Zitate

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„Die Götter pflanzten die Vernunft dem Menschen ein als höchstes aller Güter.“

—  Sophokles, Ajax

Antigone, 683f / Haimon
Original altgriech.: "θεοὶ φύουσιν ἀνθρώποις φρένας, // πάντων ὅσ᾽ ἐστὶ κτημάτων ὑπέρτατον."
Aias (455–450 v. Chr.), Antigone (442 v. Chr.)

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„Die Kirchengeschichte offenbart sich uns als ein Werk der Staatskunst, des Ehrgeizes und des Eigennutzes der Priester. Statt etwas Göttliches darin zu finden, trifft man nur auf lästerlichen Missbrauch mit dem höchsten Wesen. Ehrwürdige Betrüger benutzen Gott als Schleier zur Verhüllung ihrer verbrecherischen Leidenschaften.“

—  Friedrich II. Preußen König von Preußen 1712 - 1786

Vorrede zum Auszug aus Fleurys Kirchengeschichte (1766) http://friedrich.uni-trier.de/de/volz/8/112/text/
"Original französisch: "l'histoire de l'Église nous présente l'ouvrage de la politique, de l'ambition et de l'intérêt des prêtres; au lieu d'y trouver le caractère de la Divinité, on n'y remarque qu'un abus sacrilége du nom de l'Être suprême, dont des imposteurs révérés se servent comme d'un voile pour couvrir leurs passions criminelles." - http://friedrich.uni-trier.de/de/oeuvresOctavo/7/144/

„Das Genie ist die höchste Verkörperung der Vernunft in einem Punkt und zu einem bestimmten Augenblick.“

—  Théodore Jouffroy Publizist und Philosoph 1796 - 1842

Das grüne Heft

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„Alle Menschen werden ehrlich geboren und sterben als Betrüger.“

—  Luc de Clapiers de Vauvenargues französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller 1715 - 1747

Reflexionen und Maximen, Maxime 521
Original franz.: "Tous les hommes naissent sincères, et meurent trompeurs." - CXCVII

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„Vorrecht der Grösse. - Es ist das Vorrecht der Grösse, mit geringen Gaben hoch zu beglücken.“

—  Friedrich Nietzsche, buch Menschliches, Allzumenschliches

Human, All Too Human (1878), Helen Zimmern translation

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„Nichts gibt ein größeres Vergnügen, // Als den Betrüger zu betrügen.“

—  Friedrich von Hagedorn deutscher Dichter 1708 - 1754

Der Wolf und das Pferd. Aus: Sämmtliche poetische Werke. Leipzig: Reclam, o.J. S. 106. http://www.zeno.org/Literatur/M/Hagedorn,+Friedrich+von/Gedichte/Fabeln+und+Erz%C3%A4hlungen/Erstes+Buch/Der+Wolf+und+das+Pferd

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„Ich befürchte, die Stellvertreter Gottes werden die Willfährigkeit der Menschen so lange missbrauchen, bis diese zuletzt doch noch klug werden.“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

Die Briefe Amabeds, 17. Brief von Amabed / Der Theologe
Original franz.: "J'ai bien peur […] que les Vice-Dieu n'abusent tant de la complaisance des hommes qu'à la fin ils leur donneront de l'esprit."
Die Briefe Amabeds

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„Es gibt zwei Arten von Missbräuchen“

—  John Locke englischer Philosoph und Vordenker der Aufklärung 1632 - 1704

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„Es steht der Mensch so hoch, wie er sich stellt.“

—  Ernst Ziel deutscher Schriftsteller und Redakteur 1841 - 1921

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„Wenn einer spricht, müssen die andern zuhören – das ist deine Gelegenheit. Mißbrauche sie.“

—  Kurt Tucholský, Ratschläge für einen schlechten Redner

Ratschläge für einen schlechten Redner. In: Lerne lachen ohne zu weinen. Berlin: Rowohlt, 1932, S. 326
Die Weltbühne

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„Ohne schlechte Menschen gäbe es keine guten Anwälte.“

—  Charles Dickens, buch The Old Curiosity Shop

Der Raritätenladen (The Old Curiosity Shop), Kapitel 56 / Mr. Brass
Original engl.: "If there were no bad people, there would be no good lawyers."
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„Der Betrüger ist eigentlich ein Narr.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Anthropologie in pragmatischer Hinsicht, erstes Buch, § 43, BA 129
Anthropologie in pragmatischer Hinsicht (1798)

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„Eine ewige Erfahrung lehrt, dass jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu missbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt.“

—  Charles de Montesquieu, buch Vom Geist der Gesetze

Vom Geist der Gesetze (De l'esprit des lois), XI, 4
Original franz.: "C'est une expérience éternelle que tout homme qui a du pouvoir est porté à en abuser ; il va jusqu’à ce qu'il trouve des limites."

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