„Wer für den Strick geboren ist, wird im Wasser nicht umkommen.“

Kapitel 15. Crampas (nach dem sonntäglichen Bad) Aus: Romane und Erzählungen. hg. von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jürgen Jahn, 2. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Bd. 7 S. 130
Effi Briest (1895)

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 22. September 2020. Geschichte
Themen
wasser, strick
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Theodor Fontane78
Deutscher Schriftsteller 1819 - 1898

Ähnliche Zitate

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„Am Morgen gestorben, am Abend geboren, das ist das Geschick des Menschen - gleich den Schaumblasen auf dem Wasser. Und dieser Mensch, der geboren wird und stirbt, wer weiß schon, woher er kommt, wohin er geht?“

—  Kamo no Chōmei japanischer Dichter 1155 - 1216

in Aufzeichnungen aus meiner Hütte, aus dem Japanischen von Nicola Liscutin, Insel Verlag, 2011, ISBN 978-3-458-17527-8, S.7-8.
Zitat
Original: "あしたに死し、ゆふべに生るゝならひ、たゞ水の泡にぞ似たりける。知らず、生れ死ぬる人、いづかたより來りて、いづかたへか去る。" - vollständige Textausgabe http://www.aozora.gr.jp/cards/000196/files/975_15935.html bei Aozora Bunko
Variante: "Am Morgen stirbt der eine, am Abend wird der andere geboren - dieses Schicksal ist den Schaumblasen auf dem Wasser fürwahr gleich. Man weiß nicht woher sie kommen, wohin sie gehen, die Menschen, die geboren werden und sterben." - in Nelly Naumann, Wolfram Naumann: Die Zauberschale. Erzählungen vom Leben japanischer Damen, Mönche, Herren und Knechte. Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv), München, 1990, Kapitel: Aufzeichnungen aus den zehn Fuß im Geviert meiner Hütte, ISBN 3-423-11296-4, S. 255

„Antworten enden auf dem Sockel, Fragen am Strick.“

—  Michael Richter deutscher Zeithistoriker und Aphoristiker 1952

Wortbruch

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„Wenn alle Strick reißen, so gib ich mir ein gutes Wort und häng’ mich selbst auf.“

—  Johann Nepomuk Nestroy österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Opernsänger 1801 - 1862

Zampa der Tagedieb oder: Die Braut von Gyps
1832; 1. Akt, 15. Szene
https://books.google.de/books?id=VPXhAAAAMAAJ&q=strick books.google

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„Wer nicht eher isset, als ihn hungert, und nichts trinket als das liebe Wasser, der wird selten krank.“

—  Sophie Mereau Schriftstellerin der deutschen Romantik 1770 - 1806

Raimond und Guido / Frau in der Waldhütte

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„Unser Leben ist der Mord durch Arbeit; wir hängen sechzig Jahre lang am Strick und zapplen, aber wir werden uns losschneiden.“

—  Georg Büchner, Dantons Tod

Danton's Tod I, 2 / Dritter Bürger, S. 19, [buechner_danton_1835/23]
Dantons Tod (1835)

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„Das Beste aber ist das Wasser.“

—  Pindar griechischer Dichter -517 - -437 v.Chr

Olympische Oden 1,1
(Original griech.:" Ἄριστον μὲν ὕδωρ").

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„Ehret die Frauen! Sie stricken die Strümpfe, // Wollig und warm, zu durchwaten die Sümpfe, // Flicken zerrißene Pantalons aus;“

—  August Wilhelm von Schlegel deutscher Literaturhistoriker, Übersetzer, Schriftsteller, Indologe und Philosoph 1767 - 1845

Schillers Lob der Frauen, Parodie, in: S. 172,

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„Viel Wasser! Wenig Likör!“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908

S. 1012
Der Schmetterling

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„Zeit ist ein Gesicht auf dem Wasser.“

—  Stephen King US-amerikanischer Schriftsteller 1947

Glas IV, Der dunkle Turm. Übersetzer: Joachim Körber. München, 2003. ISBN 3-453-87559-1
"Time is a face on the water"

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„Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen, denn andere Wasser strömen nach. Auch die Seelen steigen gleichsam aus den Wassern empor.“

—  Heraklit griechischer vorsokratischer Philosoph -535

Fragmente, B 12
Original altgriech.: "ποταμοῖσι τοῖσιν αὐτοῖσιν ἐμβαίνουσιν ἕτερα καὶ ἕτερα ὕδατα ἐπιρρεῖ· καὶ ψυχαὶ δὲ ἀπὸ τῶν ὑγρῶν ἀναθυμιῶνται."

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„Der Schnee von gestern ist das Wasser von morgen.“

—  Peter Hahne deutscher Fernsehmoderator und Journalist 1952

Schluss mit lustig! Das Ende der Spaßgesellschaft. Lahr, 2004, ISBN 3-501-05180-8

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„Whiskey ist zum Trinken. Wasser ist zum Kämpfen.“

—  Mark Twain US-amerikanischer Schriftsteller 1835 - 1910

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„Trink dich satt am Wasser der hellen Quelle!“

—  Apuleius antiker Schriftsteller und Philosoph 125 - 170

Der goldene Esel, I, 19
Original lat.: "En […] explere latice fontis lacteo."
Der goldene Esel

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