„Ein Staat, in dem alle verdächtig sind, ist selbst verdächtig.“
Burkhard Hirsch (1930) deutscher Politiker, MdB, Jurist und Bürgerrechtler
heise online, 2. Januar 2007, www.heise.de http://www.heise.de/newsticker/meldung/101194/from/rss09
I, Aph. 557
Menschliches, Allzumenschliches
„Ein Staat, in dem alle verdächtig sind, ist selbst verdächtig.“
Burkhard Hirsch (1930) deutscher Politiker, MdB, Jurist und Bürgerrechtler
heise online, 2. Januar 2007, www.heise.de http://www.heise.de/newsticker/meldung/101194/from/rss09
„Eifersucht ist eine Leidenschaft, // Die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.“
Franz Grillparzer (1791–1872) österreichischer Dramatiker
Epigramme 1830. Aus: Sämtliche Werke. Band 1, München [1960–1965], S. 398 http://www.zeno.org/Literatur/M/Grillparzer,+Franz/Gedichte/Epigramme/1830/%5BEifersucht+ist+eine+Leidenschaft%5D <br class="br">Anderes <br class="br">Variante: Eifersucht ist eine Leidenschaft, Die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.
Moritz Gottlieb Saphir (1795–1858) österreichischer Schriftsteller
Große, gewaltige Wohlthätigkeits-Akademie und Vorlesung von Menschen und Thieren in der Arche Noa, zum Besten der ersten großen Ueberschwemmung. In: Ausgewählte Schriften. Band 8. Brünn und Wien, 1865. S. 27
„Kürze die lange Rede, damit sie nicht verdächtig wirke!“
Original: (lat) Suspecta ne sint, longa colloquia amputa.
Quelle: Agamemnon, Medea, Phaedra, Briefe, 530 / Jason
„Ich bin Schriftsteller und daher automatisch ein verdächtiger Charakter.“
Alfred Hitchcock (1899–1980) britischer Filmregisseur und -produzent
„Sucht nur die Menschen zu verwirren, // Sie zu befriedigen ist schwer.“
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 131 f. / Direktor → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
„Warum gilt als verdächtig,
wer von der Norm abweicht?“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 145
„Verachte den Menschen, der Beifall sucht, und verachte den Menschen, der ausgepfiffen werden will.“
Jean Cocteau (1889–1963) französischer Schriftsteller, Regisseur, Maler und Choreograf
Hahn und Harlekin (1918); in: Jean Cocteau; Band 2: Prosa; Volk und Welt, Berlin 1971. S.285
„Wenn ein schlechter Mensch einmal lächelt, sucht ihn Gott heim.“
Paul Keller (1926–2015)
Marie Heinrich. Roman. Breslau: Bergstadtverlag, 1926. S. 255.