„Die vollends, die sich der Vorzüge des Körpers brüsten, auf einen wie geringen, wie gebrechlichen Besitz stützen sie sich!“

Trost der Philosophie, Buch III, Prosa 8, 7
Original lat.: "Iam vero qui bona prae se corporis ferunt, quam exigua, quam fragili possessione nituntur!"

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
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Anicius Manlius Boëthius9
spätantiker römischer Philosoph und Staatsmann 480

Ähnliche Zitate

„Auf Tugend, nicht auf Blut muss man sich stützen.“

—  Claudian spätantiker Dichter 370 - 404

De quarto consulatu honorii Augusti, 220
Original lat.: "virtute decet, non sanguine niti."

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„Berühmtheit: der Vorzug, von jenen gekannt zu werden, die einen nicht - persönlich - kennen.“

—  Nicolas Chamfort französischer Schriftsteller 1741 - 1794

Maximes et Pensées, Caractères et Anecdotes. frz. «Célébrité: l'avantage d'être connu de ceux qui ne nous connaissent pas.»
Aus Maximes et Pensées, Caractères et Anecdotes (dt. Maximen und Gedanken), Der Weg des Lebens

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„Die Wiener haben einen großen Vorzug vor den Norddeutschen, sie sind keine Philister.“

—  Adolf Glaßbrenner deutscher Humorist und Satiriker 1810 - 1876

Bilder und Träume aus Wien, 1836, 5. Kapitel Gutenberg-DE http://gutenberg.spiegel.de/buch/2820/5

„Es gibt in der Tat nichts in der Welt, das nicht einen Vorzug hat, und nichts das nicht ein Gebrechen hat.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 52

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„Was man sehen, hören, erfahren kann, dem gebe ich den Vorzug.“

—  Heraklit griechischer vorsokratischer Philosoph -535

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„Der Geist der Wahrheit und der Geist der Freiheit, - das sind die Stützen der Gesellschaft.“

—  Henrik Ibsen norwegischer Schriftsteller 1828 - 1906

Stützen der Gesellschaft, 4. Akt. Aus: Sämmtliche Werke. Hrsg. von Julius Elias, Paul Schlenther. 3. Band. Berlin: Fischer, 1907. gutenberg.de http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=3984&kapitel=5&cHash=ff59b90f0f2#gb_found

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„Die Menschen, denen wir eine Stütze sind, die geben uns den Halt im Leben.“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916

Aphorismen. Aus: Schriften. Bd. 1, Berlin: Paetel. 1893. Nr. 99 S. 19 commons

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„Zwey Seelen wohnen, ach! in meiner Brust.“

—  Johann Wolfgang von Goethe, Goethes Faust

Faust, Part 1 (1808)

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„Das Heidentum hielt den am höchsten, der die meisten Vorzüge, das Christentum den, der die wenigsten Fehler hat.“

—  Franz Grillparzer österreichischer Dramatiker 1791 - 1872

Studien zur Philosophie und Religion
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„Im Grunde sind alle Menschen behindert, der Vorzug von uns Behinderten allerdings ist, dass wir es wissen.“

—  Wolfgang Schäuble deutscher Politiker 1942

über sein Leben im Rollstuhl, Focus Nr. 12/2006

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„Vorzüge sind verloren, // Wenn sie verborgen bleiben; // Anzünden muss man Aloe // Und Moschus zerreiben.“

—  Saadí persischer Dichter und Mystiker 1210 - 1291

Der Duftgarten (Bustan-e-Saadi), übersetzt von Friedrich Rückert
Original Farsi: "فضل و هنر ضایع است تا ننمائی // عود بر آتش نهند و مشک بسایند"

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„Möpse sind mit Hunden nicht zu vergleichen. Sie vereinigen die Vorzüge von Kindern, Katzen, Fröschen und Mäusen.“

—  Loriot deutscher Humorist 1923 - 2011

Möpse und Menschen. Eine Art Biographie. Zürich 1983. S. 159

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„Handlungen, die in unserer Brust kein Echo hervorrufen, können wir nicht beurteilen.“

—  Houston Stewart Chamberlain englisch-deutscher Schriftsteller und Kulturphilosoph 1855 - 1927

Grundlagen des 19. Jahrhunderts

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„Und ich erwart' es, daß der Rache Stahl // Auch schon für meine Brust geschliffen ist.“

—  Friedrich Schiller, Wallensteins Tod

Wallensteins Tod, I,7 / Wallenstein
Wallenstein - Trilogie (1798-1799), Wallensteins Tod

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„Wo fass ich dich, unendliche Natur? // Euch Brüste, wo? Ihr Quellen alles Lebens.“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Faust. Eine Tragödie.

Faust I, Vers 455 f. / Faust → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)

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„Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, // Die eine will sich von der andern trennen.“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Faust. Eine Tragödie.

Faust I, Vers 1112 f. / Faust
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)

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