„Es gibt ja nichts Verlogeneres, als diese Geburtstagsfeiern, zu welchen sich die Menschen hergeben, nichts Widerwärtigeres als die Geburtstagsverlogenheit und die Geburtstagsheuchlerei.“

Alte Meister, Werke Bd. 8, Suhrkamp Frankfurt, erste Auflage 2008 S. 73. ISBN 9783518380536, ISBN 978-3518380536
Alte Meister (Roman, 1985)

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 2. April 2022. Geschichte
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Thomas Bernhard42
österreichischer Schriftsteller 1931 - 1989

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„Warum eigentlich macht mich die Einsamkeit verzweifelt? Es gibt ja Menschen genug, die ich um mich haben könnte, wenn ich sie rufe. Aber ich will sie alle nicht.“

—  Franziska zu Reventlow deutsche Schriftstellerin, Malerin und Übersetzerin 1871 - 1918

Tagebücher, 5. Mai [1897]. In: Gesammelte Werke, München: Langen, 1925. Tagebücher 1886-1910, Neuausgabe Igel-Verlag Hamburg 2010 (2. Auflage), S. 54
Tagebücher 1886-1910

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„Und wenn ein Mann einen Mann liebt // soll er ihn lieben, wenn er ihn liebt // […] // und wenn eine Frau eine Frau liebt // soll sie sie lieben, wenn sie sie liebt // […] // denn ich will, ja ich will, ja ich will, // dass es das alles gibt, was es gibt.“

—  André Heller österreichischer Künstler und Kulturmanager 1947

Sie nennen mich den Messerwerfer: Lieder, Worte, Bilder; Fischer Taschenbuch Verlag, 1974, S. 36; Lied: "Denn ich will", 1976

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„Ich wollte ja nicht für ihn oder die SED singen, sondern für die Menschen.“

—  Udo Lindenberg deutscher Rockmusiker, Schriftsteller und Kunstmaler 1946

über seine Auftrittsverbote in der DDR und Erich Honecker, Magazin einestages, Ausgabe 1/2008 vom 1. September 2008, S. 47, rendezvous_mit_einem_steiff_tier.html http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/567/rendezvous_mit_einem_steiff_tier.html
Interview Hannes Ross und Oliver Fuchs. Stern Nr. 13/2008 http://wap.stern.de/op/stern/de/ct/-X/detail/politik/Udo-Lindenberg-Jan-Delay-Wir-Nasensound/615113/, Rendezvous mit einem Steiff-Tier (Protokoll: Florian Harms, einestages.spiegel.de 2007/8)

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„Menschen miteinander gibt es nicht. Es gibt nur Menschen, die herrschen, und solche, die beherrscht werden.“

—  Kurt Tucholský, buch Der Mensch

Der Mensch. In: "Die Weltbühne", 16. Juni 1931, S. 890

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„Der Mensch braucht Drang, Spannung – ja.“

—  Leo Tolstoi, buch Auferstehung

Tagebücher, 1860
Auferstehung, Tagebücher (1852-1910)

„Es gibt ja auch Schönheit im Hässlichen. Also, Beschönigung auf dem Theater finde ich furchtbar.“

—  Christoph Marthaler Schweizer Regisseur 1951

Interview im: FOCUS Nr. 29, 16. Juli 2001, S. 87. focus.de http://www.focus.de/kultur/medien/kultur-die-angst-spielt-immer-mit_aid_191072.html

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„Für den Menschen gibt es nur eine Wahrheit, das ist die, die aus ihm einen Menschen macht.“

—  Antoine de Saint-Exupéry französischer Schriftsteller und Flieger 1900 - 1944

Wind, Sand und Sterne, Karl Rauch Verlag, 1989, 18. Auflage, S.180
Original. franz.: "La vérité pour l'homme, c'est ce qui fait de lui un homme." - Terre des hommes, Livre de Poche n°68, p. 228
Wind, Sand und Sterne, Terre des Hommes (1939)

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„Es gibt keine verzweifelten Lagen, es gibt nur verzweifelte Menschen.“

—  Heinz Guderian deutscher Offizier und Generaloberst im Zweiten Weltkrieg 1888 - 1954

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„Ja, lang leben will halt alles, aber alt werden will kein Mensch.“

—  Johann Nepomuk Nestroy österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Opernsänger 1801 - 1862

Die Anverwandten

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„Der Mensch wird ja geführt und soll sich dieser Führung getrost überlassen.“

—  Werner Bergengruen deutschbaltischer Schriftsteller 1892 - 1964

Dichtergehäuse. Aus den autobiographischen Aufzeichnungen. Zürich: Verlag Arche 1966, S. 55

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„Mensch sein heißt ja niemals, nun einmal so und nicht anders sein müssen, Mensch sein heißt immer, immer auch anders werden können.“

—  Viktor Frankl österreichischer Neurologe und Psychiater, Begründer der Logotherapie und der Existenzanalyse 1905 - 1997

Im Anfang war der Sinn, München 1986, S. 71

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„Das Geschäft der Kunsthistoriker ist das übelste Geschäft, das es gibt, und ein schwätzender Kunsthistoriker und es gibt ja nur schwätzende Kunsthistoriker, gehört mit der Peitsche verjagt.“

—  Thomas Bernhard österreichischer Schriftsteller 1931 - 1989

Alte Meister, Suhrkamp Taschenbuch 1553, erste Auflage 1985 S. 43. ISBN 9783518380536, ISBN 978-3518380536
Alte Meister (Roman, 1985)

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„Es gibt Milliarden von Menschen. Warum gibt es so wenig Menschlichkeit?“

—  Walter Ludin Schweizer katholischer Theologe, Kapuziner, Priester, freischaffender Journalist, Redaktor und Buchautor 1945

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„Erfindungen nämlich bedürfen der ungestörten Ruhe, des stillen, beständigen Nachdenkens und eifrigen Erprobens, und all dies gibt nur die Einsamkeit, nicht die Gesellschaft der Menschen, wie wir es ja auch an Archimedes sehen.“

—  Gerolamo Cardano italienischer Arzt und Mathematiker 1501 - 1576

Des Girolamo Cardano von Mailand, Buergers von Bologna, eigene Lebensbeschreibung. Übertragen und eingeleitet von Hermann Hefele. Eugen Diederichs Jena 1914. S. 214
Original lateinisch: "inventiones enim debentur tranquillitati, & quieti, ac stabili cogitationi, necnon experientiae, quae omnia sunt solitudinis, non societatis hominum, ut de Archimede legitur." - De vita propria. Capvt LIII. filosofia.unimi.it http://www.filosofia.unimi.it/cardano/testi/opera.html

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