„Im tatsächlichen Betrieb der physikalischen Forschung spielt heute die Statistik eine ebenso wichtige Rolle wie das strenge Gesetz, sie hat sich immer selbständiger gemacht, und die Versuche, sie auf das Gesetz zurückzuführen, sind allmählich aufgegeben worden. Halten wir uns an die Methodik, wie sie sich aus zwingenden Motiven herausgebildet hat, so müssen wir die statitischen daher als wahrhaft ursprüngliche neben den Gesetzes-Begriffen anerkennen.“

Philosophie der Mathematik und Naturwissenschaft, München: Oldenbourg Verlag 1927 [= Handbuch der Philosophie, hrsg. von Alfred Baeumler und Manfred Schröter, Teil A], S. 155

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte

Ähnliche Zitate

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„Kunst ist nie Nachahmung der Natur, sondern aus ebenso strengen Gesetzen gewachsen wie die Natur.“

—  Kurt Schwitters deutscher Maler, Werbegrafiker und Universalkünstler des Dadaismus 1887 - 1948

Das literarische Werk, Bd. 5

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„Gesetze sind wie Würste, man sollte besser nicht dabei sein, wenn sie gemacht werden.“

—  Otto Von Bismarck deutscher Politiker, Reichskanzler 1815 - 1898

Erstmals feststellbar als "Laws," says that illustrious rhymer, Mr. John Godfrey Saxe, "like sausages, cease to inspire respect in proportion as we know how they are made;" in: University Chronicle. University of Michigan (27 March 1869) books.google http://books.google.de/books?id=cEHiAAAAMAAJ&pg=PA164. Erst seit den 1930er Jahren wird das Bonmot Bismarck zugeschrieben; Fred R. Shapiro: "Quote... Misquote" http://www.nytimes.com/2008/07/21/magazine/27wwwl-guestsafire-t.html in The New York Times (21 July 2008).
Fälschlich zugeschrieben
Variante: Gesetze sind wie Würste, man sollte besser nicht dabei sein, wenn sie gemacht werden

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„Der Bürgerkrieg hat bekanntlich seine Gesetze, und sie haben noch niemals als Gesetze der Humanität gegolten.“

—  Leo Trotzki Sowjetischer Revolutionär, Politiker und Gründer der Roten Armee 1879 - 1940

"Geschichte der russischen Revolution", Band II, Kapitel 10, 1930

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„Wenn das Gesetz gebrochen werden muss, dann nur, um die Macht zu ergreifen; ansonsten ist es heilig zu halten.“

—  Cícero, De officiis

De officiis (Vom pflichtgemäßen Handeln) III, 82
Original lat.: "Nam si violandum est ius, regnandi gratia // Violandum est; aliis rebus pietatem colas."
De officiis (Vom pflichtgemäßen Handeln)

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„Liebe und Hochachtung können durch kein Gesetz erzwungen, sie müssen erworben werden.“

—  Heinrich Zschokke deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Pädagoge und Politiker 1771 - 1848

Die Ehe. In: Stunden der Andacht zur Beförderung wahren Christenthums und häuslicher Gottesverehrung. 15. vollständige und verbesserte Originalausgabe. Aarau: Sauerländer, 1831. S. 71.

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„Das Prinzip der Relativität, nach dem die Gesetze der physikalischen Vorgänge für einen feststehenden Beobachter die gleichen sein sollen, wie für einen in gleichförmiger Translation fortbewegten, so daß wir gar kein Mittel haben oder haben können, zu unterscheiden, ob wir in einer derartigen Bewegung begriffen sind oder nicht.“

—  Henri Poincaré französischer Mathematiker und Theoretischer Physiker 1854 - 1912

Der gegenwärtige Zustand und die Zukunft der mathematischen Physik, in: Der Wert der Wissenschaft, B.G.Teubner, Leipzig 1906, S. 134 Le principe de la relativité, d’après lequel les lois des phénomènes physiques doivent être les mêmes, soit pour un observateur fixe, soit pour un observateur entraîné dans un mouvement de translation uniforme ; de sorte que nous n’avons et ne pouvons avoir aucun moyen de discerner si nous sommes, oui ou non, emportés dans un pareil mouvement ; - :fr:s:La Valeur de la Science/Chapitre VII. L’histoire de la physique mathématique, Flammarion, 1911, p. 176; Erstauflage 1905, zuvor in Bulletin des sciences mathématiques 28, Nr. 2, 1904

Ref: de.wikiquote.org - Henri Poincaré / Zitate mit Quellenangabe
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„Denn jeder Schritt der Menschheit ins Morgen stellt eine Verletzung der Gesetze von heute dar.“

—  Sergej Lukianenko russischer Science-Fiction- und Fantasyautor 1968

Sergej Lukianenko, Sternenspiel, Heyne Verlag : München 2009, ISBN 978-3-453-52411-8, S. 202.

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„Der Mensch ist ein atmendes Gesetz.“

—  Peter Hille deutscher Schriftsteller 1854 - 1904

Ethica. In: Gestalten und Aphorismen, Gesammelte Werke, Zweiter Band, Schuster & Loeffler, Berlin und Leipzig 1904, S. 95,

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„Das Gewissen eines jeden Bürgers ist sein Gesetz.“

—  Thomas Hobbes englischer Mathematiker, Staatstheoretiker und Philosoph 1588 - 1679

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„Aus Bequemlichkeit suchen wir nach Gesetzen.“

—  Novalis deutscher Dichter der Frühromantik 1772 - 1801

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„[…] das Auge des Gesetzes wacht.“

—  Friedrich Schiller, Das Lied von der Glocke

Das Lied von der Glocke, Vers 304, S. 266
Gedichte und Balladen, An die Freude (1785), Das Lied von der Glocke (1799)

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„Unter den Waffen schweigen die Gesetze.“

—  Cícero römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph -106 - -43 v.Chr

Pro Milone IV, 11
auch: "Im Waffenlärm schweigen die Gesetze" - Büchmann http://susning.nu/buchmann/0409.html, Seite 375
(Original lat.: "Silent […] leges inter arma") de.wikipedia.org http://de.wikipedia.org/wiki/Inter_Arma_Enim_Silent_Leges
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„Die Gesetze der Moral sind auch die der Kunst.“

—  Robert Schumann deutscher Komponist der Romantik 1810 - 1856

S. 4
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„Das Gesetz ändert sich. Das Gewissen nicht.“

—  Sophie Scholl deutsche Widerstandskämpferin im Dritten Reich 1921 - 1943

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„In Kriegszeiten verstummt das Gesetz.“

—  Cícero römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph -106 - -43 v.Chr

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„Schlechtes Gesetz, Nullgesetz.“

—  Thomas von Aquin dominikanischer Philosoph und Theologe 1225 - 1274

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„Wo die Liebe über die Gesetze herrscht.“

—  Platón antiker griechischer Philosoph -427 - -347 v.Chr

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