„Der Teufel hat die Welt verlassen, weil er weiß, // Die Menschen machen selbst die Höll' einander heiß.“

Die Weisheit des Brahmanen, XVI. Buch, III, Nr. 13. 5. Auflage. Leipzig: Hirzel, 1863. S. 575.
Die Weisheit des Brahmanen

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 4. April 2022. Geschichte
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deutscher Dichter, Übersetzer und Orientalist 1788 - 1866

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„Wir sind unser eigener Teufel und machen uns diese Welt zur Hölle.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

Die Herzogin von Padua, 5. Akt / Die Herzogin
Original engl.: "We are each our own devil, and we make this world our hell."
Die Herzogin von Padua - The Duchess of Padua

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„Der Kaffee muss schwarz sein wie der Teufel, heiß wie die Hölle, rein wie ein Engel und süß wie die Liebe.“

—  Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord französischer Diplomat 1754 - 1838

Georg Büchmann: Geflügelte Worte. 19. Aufl. S. 488 susnig.nu http://susning.nu/buchmann/0522.html
Zugeschrieben

Citát „Die Hölle ist leer, alle Teufel sind hier!“
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„Die Hölle ist leer, alle Teufel sind hier!“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

Original engl. "Hell is empty, And all the devils are here."
Der Sturm - The Tempest

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„Um die Menschen zum Beichtstuhl zu bringen und sie wieder ruhig zu machen, dazu hat man Gott, den Teufel und die Hölle erfinden müssen.“

—  Alain französischer Philosoph, Schriftsteller und Journalist 1868 - 1951

Vorschläge und Meinungen zum Leben

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„Die Buchhändler sind alle des Teufels, für sie muß es eine eigene Hölle geben“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Gespräche mit Friedrich von Müller und Clemens Wenzeslaus Coudray, 17. Mai 1829
Selbstzeugnisse, Briefe und Gespräche

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„Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüsstest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle.“

—  Franz Kafka österreichisch-tschechischer Schriftsteller 1883 - 1924

An Oskar Pollak, Prag, 8. November 1903. In: Briefe 1900 - 1912, Hrsg. Hans-Gerd Koch, S. Fischer, Frankfurt a. M. 1999, S. 28 books.google.de https://books.google.de/books?hl=de&id=jD2zAAAAIAAJ&dq=%22Wenn+Du+vor+mir+stehst+und+mich+ansiehst%22
Briefe
Variante: VOR DEM EINGANG ZUR HÖLLE

Verlassen sind wir doch wie verirrte Kinder im Walde. Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüßtest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen vor einander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle..."

- Aus einem Brief Kafkas an Oskar Pollak, 8.11.1903.

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„Was schon jeder weiß, macht mich nicht heiß.“

—  André Kostolany US-amerikanischer Finanzexperte, Journalist und Schriftsteller 1906 - 1999

Kostolanys Börsenseminar. Für Kapitalanleger und Spekulanten

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„Ohne Toleranz wird unsere Welt zur Hölle.“

—  Friedrich Dürrenmatt Schweizer Schriftsteller, Dramatiker und Maler 1921 - 1990

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„Ich erinnere an meinen Grundsatz: Was an der Börse jeder weiß, macht mich nicht mehr heiß.“

—  André Kostolany US-amerikanischer Finanzexperte, Journalist und Schriftsteller 1906 - 1999

„Die Kunst, über Geld nachzudenken“ PT159 books.google https://books.google.de/books?id=TeNvBQAAQBAJ&pg=PT159&dq=heiß

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„Wir dürfen uns nicht einander lästig werden; die Welt ist groß genug für uns alle.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Über Pädagogik, Von der physischen Erziehung, A 71
Über Pädagogik (1803)

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„[…] wozu sollen wir Menschen mit einander kämpfen? Wir sollten uns neben einander setzen und Ruhe haben.“

—  Georg Büchner, Dantons Tod

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Dantons Tod (1835)

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„Nur freie Menschen sind einander wahrhaft dankbar.“

—  Baruch Spinoza niederländischer Philosoph des Rationalismus 1632 - 1677

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Original lat.: "Soli homines liberi erga invicem gratissimi sunt."
Ethik, Buch IV, Über die menschliche Knechtschaft oder die Macht der Affekte

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„Wir einigen keine Staaten, wir bringen Menschen einander näher.“

—  Jean Monnet französischer Staatsmann und Politiker 1888 - 1979

Rede in Washington am 30. April 1952, Association Jean Monnet https://www.ajmonnet.eu/index.php?option=com_content&view=article&id=4&Itemid=78&lang=fr
Original franz.: "Nous ne coalisons pas des États, nous unissons les hommes."

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„Der Teufel ist ein Optimist, wenn er glaubt, daß er die Menschen schlechter machen kann.“

—  Karl Kraus österreichischer Schriftsteller 1874 - 1936

Fackel 277/278 60; Pro domo et mundo
Fackel
Variante: Der Teufel ist ein Optimist, wenn er meint er könnte den Menschen schlechter machen.

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