„Schnell wirst du den Bogen brechen, wenn du ihn immer gespannt hältst.“

—  Phaedrus

Fabeln III, XIV. De Lusu et Severitate

Letzte Aktualisierung 20. Oktober 2021. Geschichte
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römischer Fabeldichter -20

Ähnliche Zitate

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„[…] allzustraff gespannt zerspringt der Bogen.“

—  Friedrich Schiller, Wilhelm Tell

Wilhelm Tell, III, 3 / Rudenz, S. 143
Wilhelm Tell (1804)

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„Schnell ist der Mond // Die Blätter der Bäume // halten den Regen auf.“

—  Matsuo Bashō japanischer Dichter 1644 - 1694

Haiku-Interpretation v. Nino Barbieri
Original jap.: "月はやしこずゑはあめを持ちながら- Tsuki hayashi // kozue wa ame wo // mochinagara."

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„Das Schicksal hält es immer mit den Kühnen.“

—  Philippe Néricault Destouches französischer Lustspieldichter und Dramatiker 1680 - 1754

L'Ambitieux, I
("La fortune est toujours pour les audacieux." - books.google https://books.google.de/books?id=bRoCAAAAYAAJ&pg=RA1-PA61&dq=audacieux
Siehe aber :w:Fortes fortuna adiuvat: schon von Cicero als altes Sprichwort bezeichnet.
Vergil: "Audentis fortuna iuvat."
Lateinische Sprichwörter#A:"Audaces fortuna adiuvat.")

„Fast immer sind die Gedanken schneller als die Augen und verfälschen das Bild.“

—  Marlen Haushofer, buch Die Wand

Die Wand. 2. Auflage. [Hamburg & Düsseldorf]: Claassen, 1968. S. 210

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„Der Einsame bietet seine Hand zu schnell an, wem auch immer er begegnet.“

—  Friedrich Nietzsche deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900

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„Sie verstehen nicht, wie das eine auseinanderstrebend ineinanderstrebt, wie gegeneinanderstrebend sich Bogen und Leier verbinden.“

—  Heraklit griechischer vorsokratischer Philosoph -535

Fragmente, B 51
Original altgriech.: "οὐ ξυνιᾶσιν ὅκως διαφερόμενον ἑωυτῶι συμφέρεται· παλίντονος ἁρμονίη ὅκωσπερ τόξου καὶ λύρη."

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„Ich beneide immer alle Leute, die fließend sprechen, also flüssig, wie unsere Politiker, meistens sogar überflüssig. Aber ich kann eben nicht so schnell sprechen. […] Ich muss so oft über das nachdenken, was ich sage. Das hält natürlich kolossal auf.“

—  Werner Finck deutscher Schriftsteller, Schauspieler und Kabarettist 1902 - 1978

"Alter Narr, was nun?", CD "Geschichte meiner Zeit", Live-Mitschnitt, 1972, ISBN 3-7844-4008-8

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„Schnell wird ein Dichter alt, dann hat er ausgesungen; // Doch manche Critici! die bleiben immer Jungen.“

—  Abraham Gotthelf Kästner deutscher Mathematiker und Dichter 1719 - 1800

Die alternden Dichter. In: A. G. Kästners Epigramme, Etui-Bibliothek der Deutschen Classiker, No. LI., bey G. G. Strasser, Heilbronn 1820, S. 117,

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„Wenn ein Reh schnell läuft, kann ein Pferd es nicht einholen. Wenn man es doch schließlich fängt, so geschieht es, weil es immer sich umsieht.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 426

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„Mein Leben gähnt mich an, wie ein großer weißer Bogen Papier, den ich vollschreiben soll, aber ich bringe keinen Buchstaben heraus.“

—  Georg Büchner, Leonce und Lena

Leonce und Lena I, 3 / Leonce, S. 127, [buechner_werke_1879/323]
Leonce und Lena (1836)

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„Rosenzeit! Wie schnell vorbei, // Schnell vorbei, // Bist du doch gegangen!“

—  Eduard Mörike deutscher Lyriker der Schwäbischen Schule, Erzähler und Übersetzer 1804 - 1875

Agnes. In: Gedichte, J. G. Cotta'sche Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen 1838, S. 76, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/moerike_gedichte_1838/92

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