„Wer die Grausamkeit der Natur und der Menschen einmal erkannt hat, der bemüht sich, selbst in kleinen Dingen wie dem Niedertreten des Grases schonungsvoll zu sein.“
Ethisches 1905. In: Stufen (1922), S. 140
Stufen
Christian Morgenstern56
deutscher Dichter und Schriftsteller 1871–1914Ähnliche Zitate

„Wer immer nur im Gras bleibt, bekommt nie einen Überblick.“
Rita Süssmuth (1937) deutsche Politikerin (CDU)
Stern Nr. 47/2010, 18. November 2010, S. 182
„Die Grausamkeit der meisten Menschen ist Phantasielosigkeit und ihre Brutalität Ignoranz.“
Kurt Tucholský (1890–1935) deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935)
"Horizontaler und vertikaler Journalismus", in: "Die Weltbühne", 13. Januar 1925, S. 49
Die Weltbühne

„Wenn er sein eigenes Selbst als das Selbst erkannt hat, wird der Mensch selbstlos.“
Aldous Huxley (1894–1963) britischer Schriftsteller
„Die Neigung der Menschen, kleine Dinge für wichtig zu halten, hat sehr viel Großes hervorgebracht.“
Georg Christoph Lichtenberg buch Sudelbücher
Sudelbücher Heft G (234)
Sudelbücher
Marie Hüsing (1909–1995) deutsche Diakonisse, Dichterin und Schriftstellerin
Zeichen seiner Hand, Brendow Verlag : Moers 1977, ISBN 3870670916, S. 67.
„Klein ist der Mensch, der Vergängliches sucht, groß aber, wer das Ewige im Sinn hat.“
Antonius von Padua (1195–1231) portugiesischer Franziskaner und Heiliger
Predigten
„Tiere und kleine Kinder sind der Spiegel der Natur.“
Epikur (-341–-269 v.Chr) Philosoph der Antike
zitiert bei Cicero, De finibus II, 10, 33
„Die Anfänge aller Dinge sind nämlich klein.“
Cicero buch De finibus bonorum et malorum
De finibus (Über das höchste Gut und das größte Übel) V, XXI, 58
Original lat.: "Omnium enim rerum principia parva sunt."
De finibus bonorum et malorum (Vom höchsten Gut und vom größten Übel)