„Warum hatten sie ihn aufgehängt wie ein Lynchopfer, warum hatten sie ihn nicht einfach weggeworfen wie den Abfall? Um zu beweisen, daß sie es tun konnten, daß sie die Macht hatten, zu töten. Sonst hatte er keinen Wert: aus der Entfernung war er schön, aber man konnte ihn nicht zähmen oder kochen oder ihm Sprechen beibringen; das einzige Verhältnis, das sie zu so einem Tier haben konnten, war, es zu vernichten. Nahrung, Sklave oder Kadaver, das waren die einzigen Möglichkeiten; abgesägte Köpfe mit Hörnern oder Hauern an der Wand von Billardzimmern, präparierte Fische, Trophäen.“

—  Margaret Atwood, Surfacing
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„Damals lernte ich verstehen, warum die Tiere Hörner haben. Sie enthielten alles Unverständliche, das in ihrem Leben nicht unterzubringen war, die wilde und zudringliche Laune, den geistlosen und blinden Starrsinn.“

—  Bruno Schulz polnischer Schriftsteller, Literaturkritiker, Graphiker und Zeichner 1892 - 1942
Die geniale Epoche, in: Die Zimtläden, (orig.: Sklepy cynamonowe, Sanatorium pod Klepsydrą, Kometa, Kraków 1964), aus dem Polnischen übersetzt von Josef Hahn, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1981, ISBN 3-596-25066-8, S. 130

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„Die Aufdringlichkeit von Werten steht fast immer in einem umgekehrten Verhältnis zu ihrer Höhe.“

—  Robert Spaemann deutscher Philosoph 1927
Moralische Grundbegriffe. 3. Kap. Bildung oder: Eigeninteresse und Wertgefühl, München 1999, S.42

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Citát „Wir sind die Sklaven von dem, was uns nicht glücklich macht.“

„Wir sind die Sklaven von dem, was uns nicht glücklich macht.“

—  Hans Arndt österreichischer Architekt, Zivilingenieur und Konsulent für Hochbau 1904 - 1971
Im Visier, Aufgespürt

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„Es ist schon Intoleranz, von Toleranz zu sprechen.“

—  Honoré Gabriel de Mirabeau französischer Politiker, Physiokrat, Schriftsteller und Publizist 1749 - 1791
Vor der Nationalversammlung

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„Brennt des Nachbarn Wand, so bist du selber gefährdet.“

—  Horaz römischer Dichter -65 - -8 v.Chr
Epistulae 1,18,84

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„Er tat was er konnte, um zu verbergen, dass er nicht konnte, was er tat.“

—  Gabriel Laub tschechischer deutschsprachiger Journalist, Satiriker und Aphoristiker 1928 - 1998
Denken verdirbt den Charakter

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„Vor lauter Globalisierung und Computerisierung dürfen die schönen Dinge des Lebens wie Kartoffeln oder Eintopf kochen nicht zu kurz kommen.“

—  Angela Merkel deutsche Bundeskanzlerin 1954
Rede auf dem Hessentag in Heppenheim vor 4000 Landfrauen in: Handelsblatt, 24. Juni 2004

„Gießen Sie sich einen Schluck ein, bevor Sie anfangen zu kochen.“

—  Nigel Slater 1958
Einfach genießen. Kochen Schritt für Schritt

„Man muss mit dem Käse kochen, nicht mit den Löchern darin.“

—  Jürg Jegge Schweizer Pädagoge und Schriftsteller 1943
in einem Interview mit dem Tages-Anzeiger, Katrin Hafner, 18. September 2009

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