„Was heisst denn auch "unerträglich", wenn's doch ertragen werden muss und gar nichts anderes übrigbleibt, als es zu tragen, solange der Mensch bei Sinnen ist?“

Young Joseph

Letzte Aktualisierung 22. Mai 2020. Geschichte
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deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger 1875 - 1955

Ähnliche Zitate

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„Sustine heißt: erdulde, und gewöhne dich zu ertragen!“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804

Über Pädagogik, Von der physischen Erziehung, A 114
Über Pädagogik (1803)

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„Farbe tragen heißt Farbe bekennen!“

—  Carl Rabl österreichischer Zoologe, Anatom und Hochschullehrer 1853 - 1917

auf einem Grabenbummel in Prag am 12. März 1904 zitiert nach: Trexler/Ludwig/Grund: Geschichte des Egerländer Landtags, in: Festschrift zur 100-Semesterfeier, Prag 1932, S. 24. Gemeint sind die farbigen Abzeichen der Studentenverbindungen.

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„Denn in der ersten Zeit des Aufstands muß getötet werden: Einen Europäer erschlagen heißt zwei Fliegen auf einmal treffen, nämlich gleichzeitig einen Unterdrücker und einen Unterdrückten aus der Welt schaffen. Was übrigbleibt, ist ein toter Mensch und ein freier Mensch.“

—  Jean Paul Sartre französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist 1905 - 1980

Vorwort zu Frantz Fanon: „Die Verdammten dieser Erde“ http://www.beck-shop.de/fachbuch/leseprobe/9783518419830_Excerpt_001.pdf. Deutsch von Traugott König. Suhrkamp Frankfurt/Main 1967, S. 18. Vgl. Alfred Grosser in DIE ZEIT 13. Dezember 1974 http://www.zeit.de/1974/51/ein-stimme-fuer-sartre/komplettansicht
"Car, en le premier temps de la révolte, il faut tuer : abattre un Européen c'est faire d'une pierre deux coups, supprimer en même temps un oppresseur et un opprimé : restent un homme mort et un homme libre" - Préface à „Les damnés de la terre“ (1961) par Frantz Fanon. classiques.uqac.ca http://classiques.uqac.ca/classiques/fanon_franz/damnes_de_la_terre/damnes_de_la_terre_preface_sartre.html

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„Das Grauen läßt sich ertragen, solange man sich einfach duckt – aber es tötet, wenn man darüber nachdenkt.“

—  Erich Maria Remarque, buch Im Westen nichts Neues

Im Westen nichts Neues. Propyläen-Verlag Berlin 1929. Kapitel VII Seite 141

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„Mut zur Unzeit haben heißt Wasser in einem Korbe tragen.“

—  Honoré De Balzac Französischer Schriftsteller 1799 - 1850

Der letzte Chouan - Les Chouans (1829)

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„Glück ist wie Sonne. Ein wenig Schatten muß sein, wenn's dem Menschen wohl werden soll.“

—  Otto Ludwig, Der Erbförster

Der Erbförster, I, 2 (Försterin). Werke. Leipzig und Wien [1898], S. 14-16. , Gesammelte Werke, Band 1. Berlin 1870. S. 11.

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„Solange ich lebe, habe ich nicht einfach nur zu atmen, sondern diese Art Kraft, die ich durchs Atmen aufnehme, habe ich auch nach außen zu tragen.“

—  Ingeborg Drewitz deutsche Schriftstellerin 1923 - 1986

Karl-Josef Kuschel im Gespräch mit Ingeborg Drewitz. Publik-Forum Nr. 2 - 20. Januar 1984, S. 16 books.google https://books.google.de/books?id=v1UoAQAAIAAJ&q=atmen; auch in „Weil wir uns auf dieser Erde nicht ganz zu Hause fühlen. 12 Schriftsteller über Religion und Literatur“, Piper Verlag 1985, S. 77 books.google https://books.google.de/books?id=yooaAAAAYAAJ&q=atmen
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„Daß die Verse den poetischen Sinn steigerten oder wohl gar hervorlockten.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

an Johann Peter Eckermann, 25. Oktober 1823
Selbstzeugnisse, Briefe und Gespräche

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„Auf den Tod sinnen heißt auf Freiheit sinnen. Wer sterben gelernt hat, versteht das Dienen nicht mehr.“

—  Michel De Montaigne französischer Philosoph und Autor 1533 - 1592

Zugeschrieben

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„Es irrt der Mensch, solang er strebt.“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Faust. Eine Tragödie.

Faust I, Vers 317 / Der Herr → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
Variante: Es irrt der Mensch, so lang er strebt.

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„Ein Wolf ist der Mensch dem Menschen, kein Mensch, solange er nicht weiß, welcher Art der andere ist.“

—  Plautus, Asinaria

Asinaria (Die Eselskomödie), 495, II.iv / der Kaufmann (meist zitiert als "Der Mensch ist des Menschen Wolf.")
(Original lat.: "lupus est homo homini, non homo, quom(cum) qualis sit non novit.") - meist zitiert als "Homo homini(s) lupus"

Citát „Man mutet sich so leichtfertig andern Menschen zu, und dabei kann man sich kaum selbst ertragen.“
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„Schönheit ist der Sinn // Der Welt. Schönheit genießen heißt: die Welt // Verstehn.“

—  Otto Julius Bierbaum deutscher Autor und Schriftsteller 1865 - 1910

Sub rosa veneris, VI. Aus: Der neubestellte Irrgarten der Liebe. Leipzig: Insel. 1906. Seite 189

„Ein Ding verstehen, heißt nicht, seine Bewegung und seine Materie beschreiben, sondern seinen Sinn einsehen.“

—  Susanne K. Langer US-amerikanische Philosophin 1895 - 1985

"Philosophie auf neuem Wege. Das Symbol im Denken, im Ritus und in der Kunst", Frankfurt am Main (Fischer Taschenbuch) 1984

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„Solange ich glücklich war, war ich ein ganz guter Mensch.“

—  Carson McCullers US-amerikanische Schriftstellerin 1917 - 1967

The Ballad of the Sad Café and Other Stories

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„Mensch sein heißt ja niemals, nun einmal so und nicht anders sein müssen, Mensch sein heißt immer, immer auch anders werden können.“

—  Viktor Frankl österreichischer Neurologe und Psychiater, Begründer der Logotherapie und der Existenzanalyse 1905 - 1997

Im Anfang war der Sinn, München 1986, S. 71

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