„Salz verhindert, das Fleisch zu verderben; wenn das Salz dumm ist, womit soll man salzen.“

Divan, Anspielung auf Matthäus 5,13 im Neuen Testament
Original Farsi: "گوشت چون گنده شود او را نمك درمان بود // چون نمك گنده شود او را به چه درمان كنند"

Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
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persischer Reisender, Theologe, Dichter und Philosoph 1004 - 1088

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„[…] Veränderung nur ist das Salz des Vergnügens […. ]!“

—  Friedrich Schiller, Kabale und Liebe

Kabale und Liebe V, 7 / Ferdinand, S. 154 http://www.deutschestextarchiv.de/schiller_kabale_1784/158
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„Ironie […] ist das Körnchen Salz, durch welches das Aufgetischte überhaupt erst genießbar wird.“

—  Thomas Mann, buch Lotte in Weimar

Lotte in Weimar (1939), Drittes Kapitel (Riemer berichtet Lotte, dass Goethe das "im Wagen [...] einmal zu mir" gesagt habe). Fischer Taschenbuch 1977, S. 81.
In Humor und Ironie - Beitrag zu einer Rundfunkdiskussion (1953) (in: Nachlese. Stockholmer Gesamtausgabe. S. Fischer 1956. S. 166) von Thomas Mann als echtes Goethe-Zitat ausgegeben: "Ich denke an ein Wort Goethes, das mir immer tiefen Eindruck gemacht hat. Er sagt gelegentlich: 'Ironie ist das Körnchen Salz, durch das das Aufgetischte überhaupt erst genießbar wird.'"
Lotte in Weimar

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„Ich bin der Bottich // du drin der Hering. // Und das Salz zwischen uns // ist die Liebe // die uns haltbar macht // und zerfrißt.“

—  Jochen Laabs deutscher Schriftsteller 1937

Isländisches Liebesgedicht. In: Gedichte von Drüben II. Lyrik und Propagandaverse aus Mitteldeutschland. Hrsg. von Karl Heinz Brokerhoff. Bad Godesberg: Hohwacht, 1968. S. 98

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„Mir ist es piepegal, ob Salz, Butter, Wein oder Frauen schlecht für mich sind; das Leben ist eine unheilbare Krankheit.“

—  George Tabori britischer Theaterautor, Theaterregisseur und Journalist 1914 - 2007

http://www.zeit.de/1984/22/der-alte-mann-und-was-mehr 25. Mai 1984

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„Die Vagabunden sind das Salz der Erde, oder wenigstens der fliegende Same, der die sonst fest am Boden klebende, und am Boden verrottende Cultur über die ganze Erde verbreitet.“

—  Friedrich Spielhagen, buch Problematische Naturen

Problematische Naturen, Erste Abtheilung, Kap. 29. Sämtliche Werke. Band 1, Leipzig: Staackmann, 1874. S. 286 http://www.zeno.org/Literatur/M/Spielhagen,+Friedrich/Romane/Problematische+Naturen.+Erste+Abtheilung/Neunundzwanzigstes+Capitel

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„In der Freiheit ist zwar das Verderben groß, das völlige Verderben möglich. Ohne Freiheit aber ist das Verderben gewiß.“

—  Karl Jaspers deutscher Philosoph und Psychiater 1883 - 1969

Kleine Schule des Philosophischen Denkens, 1965

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„Alles was sein Maß überschreitet, bringt Verderben.“

—  Paracelsus Arzt, Alchemist, Astrologe, Naturforscher, Mystiker, Laientheologe und Philosoph 1493 - 1541

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„(Also) Nur die Künstler verderben die Kunst.“

—  Franz Grillparzer österreichischer Dramatiker 1791 - 1872

Ästhetische Studien - Die Kunstverderber, 1851 o. 1856 http://www.archive.org/stream/methodedermusikg00adle#page/144/mode/2up/search/Kunstverderber. Sämtliche Werke 12. Band, Stuttgart: Cotta, 1887, S. 140
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„Gute Grundsätze, zum Extrem geführt, verderben alles.“

—  Jacques Bénigne Bossuet französischer Bischof und Autor 1627 - 1704

Politik gezogen aus den Worten der Heiligen Schrift

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„Möcht einen Herzallerliebsten haben, // und mich in seinem Fleisch vergraben.“

—  Else Lasker-Schüler, Chaos

Chaos. Aus: Die Kuppel. Der Gedichte zweiter Teil. Berlin: Cassirer, 1920. S. 36.

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„Wenn wir keine Zugeständnisse machen, so können wir wohl zugrunde gehen, aber niemals verderben.“

—  Waldemar Bonsels deutscher Schriftsteller 1880 - 1952

Menschenwege. Aus den Notizen eines Vagabunden. 36.-42. Tausend. Frankfurt a.M.: Rütten & Loening, 1920. S. 244.

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