Zitate von Martin Opitz

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Martin Opitz

Geburtstag: 23. Dezember 1597
Todesdatum: 20. August 1639

Martin Opitz, 1628 nobilitiert mit Namensmehrung zu Opitz von Boberfeld, war der Begründer der Schlesischen Dichterschule, deutscher Dichter und ein bedeutender Theoretiker des Barock.

Zitate Martin Opitz

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„Wenn du nicht Güter hast
und dennoch Leibeserben,
bring ihnen Künste bei,
sich Güter zu erwerben.“

„Ein gut Gewissen fragt nach bösen Mäulern nicht.“


„O Gold, du Sorgenkind,
du Vater falscher Herzen,
Dich haben bringt Gefahr,
nicht haben bringet Schmerzen.“

„Sehr stets hat die Natur: Behertzet sein und lieben
In einen hohen Sinn zusammen eingeschrieben.“

„Es ist ja nichts so frei, nichts also ungedrungen
Als wohl der Gottesdienst; so bald er wird erzwungen,
So ist er nur ein Schein, ein hohler falscher Ton;
Gut von sich selber thun, das heißt Religion.“

„Auf hoher See sind große Wellen,
Verborg'ne Klippen, strenger Wind.
Wer klug ist, bleibe bei den Quellen,
Die in den grünen Wäldern sind.“

„Des Lebens Unterhalt, mehr nicht, verlange nur!
Nie fehlen dir alsdann die Güter der Natur.“

„Nimm dich vor der Heuchelei der stillen Leut' in acht,
Am tiefsten ist ein Fluß, der kein Geräusche macht.“


„Ich denke, was im Liede steht:
Laß fahren, was nicht bleiben will.“

„Die Spiegel sind ganz falsch;
denn wenn sie richtig wären,
du würdest dich zu sehn
in keinem nicht begehren.“

„Grabschrift für einen Boten

Ein Postbot' hat allhier sich seine Ruh' genommen,
Weil er dem Tode nicht vermochte zu entkommen.“

„Keine Heereskraft kann streiten
Wider die Gewalt der Zeiten.“


„Stets übe deine Kunst,
ist sie dir gleich bekannt:
Das Denken stärkt den Sinn,
das Üben stärkt die Hand.“

„Nach Anakreon

Die Erde trinkt für sich, die Bäume trinken die Erde,
Vom Meere pflegt die Luft getrunken auch zu werden,
Die Sonne trinkt das Meer, der Mond, er trinkt die Sonnen –
Wollt denn, ihr Freund; mir das Trinken nicht vergönnen?“

„Wenn Unrecht Fortgang hat!
O so laß' Dich's nicht verdrießen;
Dem Bösen hilft das Glück
Und tritt ihn einst mit Füßen.“

„Niemand außer dir kann dich glücklich oder unglücklich machen.“

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