Friedrich Wilhelm Joseph Schelling Zitate

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, ab 1812 Ritter von Schelling , war ein deutscher Philosoph, Anthropologe, Theoretiker der sogenannten Romantischen Medizin und einer der Hauptvertreter des Deutschen Idealismus.

Schelling war der Hauptbegründer der spekulativen Naturphilosophie, die von etwa 1800 bis 1830 in Deutschland fast alle Gebiete der damaligen Naturwissenschaften prägte. Seine Philosophie des Unbewussten hatte Einfluss auf die Ausbildung der Psychoanalyse. Schellings Philosophie bildet sowohl das entscheidende Verbindungsglied zwischen der kantischen und der hegelschen Philosophie als auch zwischen der idealistischen und nachidealistischen Philosophie. In ihr gehen Vernunftspekulation und über den Idealismus hinausgehende Motive ineinander über. Wikipedia  

✵ 27. Januar 1775 – 20. August 1854  •  Andere Namen Фридрих Вильгельм Шеллинг
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Friedrich Wilhelm Joseph Schelling Berühmte Zitate

„Dem Menschen aber ist seine Geschichte nicht vorgezeichnet, er kann und soll seine Geschichte sich selbst machen;“

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

Aus der Allgemeinen Uebersicht der neuesten philosophischen Literatur im Philosphischen Journal von den Jahren 1797 und 1798. Sämmtliche Werke 1. Abteilung Band 1, 1856. Seite 470

„Der Anfang und das Ende aller Philosophie ist – Freiheit!“

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

Vom Ich als Princip der Philosophie oder über das Unbedingte im menschlichen Wissen, § 6, bei zeno.org http://www.zeno.org/nid/20009264426

„Wenn die Architektur überhaupt die erstarrte Musik ist, […].“

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

Philosophie der Kunst. In: Sämtliche Werke, Abt. 1, Bd. 5, Cotta, Stuttgart 1859, S. 593, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/schelling_kunst_1859/269

„Nur im Verstand gibt es Fortschritt, in der Vernunft keinen.“

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

System der gesammten Philosophie und der Naturphilosophie insbesondere. (Aus dem handschriftlichen Nachlass.) 1804. Sämmtliche Werke 1. Abteilung Band 6, 1860. Seite 564

„Die wirkliche Freiheit besteht in der Vereinigung mit der Notwendigkeit […]. Die Aufgabe besteht darin, die richtige Notwendigkeit zu wählen.“

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

Über das Wesen der menschlichen Freiheit ,Reclam, Stuttgart 1964, thur.de http://www.thur.de/philo/as221.htm

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling Zitate und Sprüche

„Jedes Wesen kann nur in seinem Gegenteil offenbar werden, Liebe nur in Haß, Einheit in Streit.“

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

Philosophische Untersuchungen über das Wesen der menschlichen Freiheit und die damit zusammenhängenden Gegenstände, bei zeno.org http://www.zeno.org/nid/20009265775

„Also soll das endliche Ich streben, alles was in ihm möglich ist, wirklich […] zu machen.“

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

Vom Ich als Princip der Philosophie oder über das Unbedingte im menschlichen Wissen, § 16, bei zeno.org http://www.zeno.org/nid/20009264523

„Es ist eine uralte Lehre, dass Gleiches nur von Gleichem erkannt werde.“

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

Quelle: "Über die Natur der Philosophie als Wissenschaft", In: Bubner, Rüdiger, Hrsg.: Geschichte der Philosophie, Deutscher Idealismus, Schelling, Stuttgart: Reclam Verlag, 1978, S. 294, ISBN: 3150099161, projekt-gutenberg.DE https://www.projekt-gutenberg.org/schellin/essays/natur.html und Bibliotheca Augustana https://www.hs-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/19Jh/Schelling/sch%20er01.html

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling: Zitate auf Englisch

“How both the objective world accommodates to presentations in us, and presentations in us to the objective world, is unintelligible unless between the two worlds, the ideal and the real, there exists a pre-determined harmony.”

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

System of Transcendental Philosophy (1800)
Kontext: How both the objective world accommodates to presentations in us, and presentations in us to the objective world, is unintelligible unless between the two worlds, the ideal and the real, there exists a pre-determined harmony. But this latter is itself unthinkable unless the activity, whereby the objective world, is produced, is at bottom identical with that which expresses itself in volition, and vice versa.

“All rules for study are summed up in this one: learn only in order to create.”

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

Alle Regeln, die man dem Studieren vorschreiben könnte, fassen sich in der einen zusammen: Lerne nur, um selbst zu schaffen. <br class="br">On University Studies (1803), Third Lecture http://www.zeno.org/Philosophie/M/Schelling,+Friedrich+Wilhelm+Joseph/Vorlesungen+%C3%BCber+die+Methode+des+akademischen+Studiums/3.+%C3%9Cber+die+ersten+Voraussetzungen+des+akademischen+Studium. Cited by Patrick Dunleavy, Authoring a PhD (Basingstoke: Hampshire: Palgrave Macmillan, 2003), p. vi. <br class="br">On University Studies (1803)

“The fear of speculation, the ostensible rush from the theoretical to the practical, brings about the same shallowness in action that it does in knowledge. It is by studying a strictly theoretical philosophy that we become most acquainted with Ideas, and only Ideas provide action with vigour and ethical meaning.”

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

Die Scheu vor der Spekulation, das angebliche Forteilen vom bloß Theoretischen zum Praktischen, bewirkt im Handeln notwendig die gleiche Flachheit wie im Wissen. Das Studium einer streng theoretischen Philosophie macht uns am unmittelbarsten mit Ideen vertraut, und nur Ideen geben dem Handeln Nachdruck und sittliche Bedeutung. <br class="br">Vorlesungen über die Methode des akademischen Studiums ( Seventh Lecture http://www.zeno.org/Philosophie/M/Schelling,+Friedrich+Wilhelm+Joseph/Vorlesungen+%C3%BCber+die+Methode+des+akademischen+Studiums/7.+%C3%9Cber+einige+%C3%A4u%C3%9Fere+Gegens%C3%A4tze+der+Philosophie,+vornehmlich+den+der+positiven+Wissenschaften), Friedrich Wilhelm Joseph von Schellings sämmtliche Werke, V, 1859, p. 277 http://babel.hathitrust.org/cgi/pt?q1=%22nur%20Ideen%20geben%22;id=uva.x002624295;view=1up;seq=301;start=1;sz=10;page=search;num=277. <br class="br">On University Studies (1803)

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