Zitate von Friedrich von Sallet

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Friedrich von Sallet

Geburtstag: 20. April 1812
Todesdatum: 21. Februar 1843

Friedrich von Sallet war ein deutscher Schriftsteller, der vor allem durch seine politischen und religionskritischen Gedichte bekannt wurde. In zahlreichen satirischen Werken griff er zudem das Militärwesen seiner Zeit an.

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„Versucht's einmal, und eßt und trinkt Ideen!
Webt sie zum Rock, erbaut euch draus 'ne Zelle!
Vor Frost und Hunger werdet ihr vergehen,
Sammt euren Träumen, ohne das Reelle.“

„Die Seele still, die Bilder drin im Licht,
Dann erst wird dein Gebilde zum Gedicht.“


„Sehn die Weiber einen flennen,
Gleich ein gutes Herz ihn nennen.“

„Was uns heut' noch ein Schlagwort heißt, ist morgen eine Phrase.“

„Das ist die wahre Demut nicht,
Daß man sich glaubt ein schlechter Wicht;
Die echte Demut der nur hegt,
Der echten Stolz im Busen trägt.“

„Ihr werdet euch dem Himmelreich nicht nähern,
So ihr heget bessere Gerechtigkeit,
Als ihr sie findet bei den Pharisäern
Und Schriftgelehrten bis zu dieser Zeit.“

„Der Himmel - ahnungsvolles Wort! Was heißt das?
Ist's für Verstorbene ein Vergügungswort?
O nein! er ist das Reich des reinen Geistes,
Der Hüll- und Erdenschein geworfen fort.“

„Die Kinder aber sollt ihr nicht verachten!
Denn ihnen ist das Himmelreich gegeben,
In ihnen schlummern alle Blütenprachten,
Ein Gottesfrühling für das ganze Leben.“


„Wer das Rechte hat zu sagen,
weiß es auch recht vorzutragen.“

„Rasch ist ein unheilvolles Wort gesagt,
Rasch ist der Seele zartes Band zerhauen.“

„Wer sonst sich weder schämt noch grämt,
wird durch einen treffenden Witz beschämt.“

„Der Gott, der ewig rastlos wirkt und schafft,
Will nicht ein träge frömmelndes Versenken,
Kein blödes Kreuzanstaunen. Wache Kraft
Will er, und Heldenmut in Tat und Denken.“


„Was Dir geschenkt, sieht Gott nicht an,
Nur das, was treue Kraft gewann.“

„Sitz immer auf der linken Seit'!
Dort schlägt das Herz, auch das der Zeit.“

„Wohl seh’ ich Leute, Wolk' an Wolk’:
Doch Leute machen noch kein Volk
Das sich als Eins gestalte.“

„Das Wissen muß zu Liebestaten reifen.“

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