„Im Schlaf

Er traf einen Baum.
Er baute darunter sein Haus.
Er schnitt aus dem Baum
einen Stock heraus.
Der Stock wurde seine Lanze.
Die Lanze wurde sein Gewehr.
Das Gewehr wurde seine Kanone.
Die Kanone wurde seine Bombe.
Die Bombe traf sein Haus und riß
den Baum an dem Wurzeln aus.
Er stand dabei und staunte,
aber auf wachte er nicht.“

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Ernst Jandl6
österreichischer Dichter 1925 - 2000

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„Wie sollte mein Herz zerreißen, als Hamburg bombardiert wurde, wenn es doch schon zerrissen war, als die Bomben auf London fielen.“

—  Marlene Dietrich deutsch-amerikanische Schauspielerin und Sängerin 1901 - 1992

Im Interview mit Paul Giannoli, Le Nouveau Candide, Januar 1966. http://baustein.dgb-bwt.de/PDF/C8-Marlene.pdf

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„Wegen der Stürme haben die Bäume tiefere Wurzeln.“

—  Dolly Parton US-amerikanische Country-Sängerin und Schauspielerin 1946

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„Die Bäume mit tiefen Wurzeln sind die, die hoch wachsen.“

—  Frédéric Mistral französischer Dichter und Linguist, Nobelpreisträger für Literatur 1830 - 1914

Les îles d'or
Original franz.: "Les arbres aux racines profondes sont ceux qui montent haut."

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„Stürme lassen Bäume tiefere Wurzeln schlagen.“

—  Dolly Parton US-amerikanische Country-Sängerin und Schauspielerin 1946

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„Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus, // Da bleibe wer Lust hat mit Sorgen zu Haus.“

—  Emanuel Geibel deutscher Lyriker 1815 - 1884

Lied XXXII. Aus: Werke. Band 1. Stuttgart: Cotta, 1883. S. 49.

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„Es wäre aberwitzig, wenn wir uns um die Wurzeln der Bäume mehr kümmern würden als um die Wurzeln der Menschen.“

—  Günter Nooke deutscher Politiker, DDR-Bürgerrechtler, MdV, MdL, MdB 1959

zur Verankerung eines Staatsziels Kultur im Grundgesetz, die tageszeitung, 3. Juni 2005

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„Die Vorurtheile hängen den Menschen an, wie das Moos den Bäumen. Wer sie mit Gewalt auskratzen wollte, würde dem Baume schaden.“

—  Karl Ludwig von Knebel deutscher Lyriker und Übersetzer und "Urfreund" von Johann Wolfgang Goethe 1744 - 1834

Atheismus. In: Knebel’s literarischer Nachlaß und Briefwechsel. Hrsg. von Karl August Varnhagen von Ense. Band 3. Leipzig: Gebrüder Reichenbach, 1836. S. 489.

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„Stalin: Hör auf, Leute zu schicken, um mich umzubringen. Wir haben schon fünf von ihnen gefangen, einer davon mit einer Bombe und ein anderer mit einem Gewehr… Wenn Du nicht aufhörst, Mörder zu schicken, werde ich einen nach Moskau schicken, und ich werde keinen zweiten schicken müssen.“

—  Josip Broz-Tito jugoslawischer Partisanenführer und Staatspräsident 1892 - 1980

Nachricht an Josef Stalin, gefunden in Stalins persönlichen Unterlagen, zitiert nach Robert Service, »Stalin: A Biography« (Harvard University Press, Cambridge 2005), S. 592.
“Stalin: Stop sending people to kill me! We’ve already captured five of them, one with a bomb and another with a rifle… If you don’t stop sending killers, I’ll send one to Moscow, and I won’t have to send another.”

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„Sie sehn den Wald vor lauter Bäumen nicht.“

—  Christoph Martin Wieland, Musarion

Musarion, oder Die Philosophie der Grazien. Zweytes Buch. Leipzig: Weidmann, 1768. S. 51 http://commons.wikimedia.org/w/index.php?title=Image%3AMusarion_%28Wieland%29.djvu&page=51

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„Die Bäume fahren im Frühling aus der Haut.“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908

Wenn ich und meine Kuh, S. 870
Spricker - Aphorismen und Reime

„Wir alle brauchen Freunde, sogar ein Baum.“

—  Bob Ross US-amerikanischer Maler 1942 - 1995

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„Sie können die Baumwurzeln nicht hassen und einen Baum lieben.“

—  Malcolm X US-amerikanischer Führer der Bürgerrechtsbewegung 1925 - 1965

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„Wald ist mehr als die Summe der Bäume.“

—  Horst Stern deutscher Journalist, Filmemacher und Schriftsteller 1922 - 2019

Horst Stern, Unerledigte Einsichten - Der Journalist und Schriftsteller Horst Stern (= Beiträge zur Medienästhetik und Mediengeschichte. Nr. 4). Lit Verlag, Hamburg 1997, ISBN 3-8258-3397-6, S. 269

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