„Ohnehin waren die wenigsten Romanfiguren so detailliert beschrieben, dass Leser und Autor dasselbe Bild vor Augen hatten.“

—  Kai Meyer

Die Seiten der Welt

Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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Deutscher Schriftsteller, Journalist, Drehbuchautor 1969

Ähnliche Zitate

„Jedes Buch ist ein Zwiegespräch zwischen Autor und Leser.“

—  Ludwig Reiners deutscher Fabrikant, Kaufmann und Schriftsteller 1896 - 1957

Stilkunst, Ein Lehrbuch deutscher Prosa. Neubearbeitung Stefan Meyer und Jürgen Schiewe, C.H. Beck München 2004. Vorwort, S. 7

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„Der wahre Leser muss der erweiterte Autor sein.“

—  Novalis deutscher Dichter der Frühromantik 1772 - 1801

Vermischte Bemerkungen
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„Ich lese kein Buch; Ich führe ein Gespräch mit dem Autor.“

—  Elbert Hubbard US-amerikanischer Schriftsteller und Verleger 1856 - 1915

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„Deutsche Autoren schreiben weniger für ihre Leser als für ihre Kritiker. […] Wenn deutsche Bücher unterhaltsam sind, unterfordern sie den Leser oft. Und wenn sie Niveau haben, kommt leicht die Unterhaltung zu kurz.“

—  Bernhard Schlink deutscher Schriftsteller und Juraprofessor 1944

im Interview mit Tilman Krause. DIE WELT vom 3. April 1999, http://www.welt.de/print-welt/article569316/Gegen-die-Verlorenheit-an-sich-selbst.html

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„Bei einem berühmten Autor bewundern Narren alles. Ich lese nur für mich, und ich mag nur, was mir dienlich ist.“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

Candide oder Die beste der Welten, Kap. 25 / Herr Pococurante
Original: Original franz.: "Les sots admirent tout dans un auteur estimé. Je ne lis que pour moi; je n’aime que ce qui est à mon usage."

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„Die erste Tugend eines Bildes ist es, ein Fest für das Auge zu sein.“

—  Eugéne Delacroix französischer Maler 1798 - 1863

Eugène Delacroix, Journal de Eugène Delacroix. Avant-propos de Jean-Louis Vaudoyer. Introduction et notes par André Joubin. Paris 1932
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„Zeit, die der Autor der Autoren ist.“

—  Francis Bacon englischer Philosoph, Staatsmann und Naturwissenschaftler 1561 - 1626

„Fast immer sind die Gedanken schneller als die Augen und verfälschen das Bild.“

—  Marlen Haushofer, buch Die Wand

Die Wand. 2. Auflage. [Hamburg & Düsseldorf]: Claassen, 1968. S. 210

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„Ich stehe als Nationaltrainer immer unter Druck. Meine Augen sind hellwach, ich hatte auch meine Brille mit, ich kann alles lesen. Ich glaube, dass mir das hilft, manche Dinge zu verarbeiten.“

—  Erich Ribbeck deutscher Fußballspieler 1937

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Quelle: Der Spiegel: Konföderationen-Cup in Mexico 1999. http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,33529,00.html

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„Alle großen Menschen bilden sich ein, mehr oder weniger inspiriert zu sein.“

—  Joseph Joubert französischer Moralist und Essayist 1754 - 1824

Gedanken, Versuche und Maximen
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„Das unergründliche Geheimnis des menschlichen Auges - woher haben Menschen Augen, die so viel versprechen und so wenig halten?“

—  Richard Benz deutscher Germanist und Schriftsteller 1884 - 1966

Stufen und Wandlungen. Das Buch der Reden und Aphorismen, hier nach Gerhard Vieguth: Deutsche Aphorismen, Reclam 1978, S. 247 books.google https://books.google.de/books?id=uxNlAAAAMAAJ&q=unergr%C3%BCndliche

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