„Das ist die Sehnsucht: wohnen im Gewoge // und keine Heimat haben in der Zeit. // Und das sind Wünsche: leise Dialoge // der armen Stunden mit der Ewigkeit.“

Mir zur Feier, Verlegt bei Georg Heinrich Meyer, Berlin 1899, Motto, S. 1, ÖNB http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-buch?apm=0&aid=435&teil=0303&seite=00000001
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Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 22. Mai 2020. Geschichte
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Rainer Maria Rilke106
österreichischer Lyriker, Erzähler, Übersetzer und Romancier 1875 - 1926

Ähnliche Zitate

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„Und das sind die Wünsche: Leise Dialoge // Täglicher Stunden mit der Ewigkeit.“

—  Rainer Maria Rilke österreichischer Lyriker, Erzähler, Übersetzer und Romancier 1875 - 1926

Das ist die Sehnsucht, Motto des Gedichtbands "Mir zur Feier", 1899

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„Zu wünschen bleibt, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist wohne.“

—  Juvenal römischer Satirendichter 50

Satiren X, 356
Original lat.: "Orandum est ut sit mens sana in corpore sano." - meist nur zitiert als "Mens sana in corpore sano", was das Zitat missverständlich reduziert auf "In einem gesunden Körper [wohnt] ein gesunder Geist."

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„Alle Liebe will Ewigkeit. Denn auch sie geht mit der Zeit.“

—  Stefan Hölscher Philosoph, Psychologe, Managementberater, Trainer und Coach 1965

Quelle: Hölscher, Laut Weise – Gedichte und Aphorismen, Geest-Verlag, Vechta 2016

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„Zeit ist das Bild der Ewigkeit in Bewegung.“

—  Platón antiker griechischer Philosoph -427 - -347 v.Chr

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„Die Heimat, das bedeutet: von Zeit zu Zeit eine Minute Rührung, aber doch nicht dauernd.“

—  Jules Renard französischer Schriftsteller 1864 - 1910

Ideen, in Tinte getaucht. Aus dem Tagebuch

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„Die Quelle des Ideals ist der heiße Durst nach Ewigkeit, die Sehnsucht nach Gott, also das Edelste unsrer Natur.“

—  Friedrich Schlegel deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer 1772 - 1829

An seinen Bruder, 17. Mai 1792
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„Sind die Zeiten schlecht, wächst die Sehnsucht nach Luxus.“

—  Wolfgang Joop deutscher Modedesigner 1944

Stern Nr. 52/2008 vom 17. Dezember 2008, S. 126

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„Der Augenblick ist jenes Zweideutige, darin Zeit und Ewigkeit einander berühren.“

—  Søren Kierkegaard, buch Der Begriff Angst

Der Begriff Angst Original dän.: "Øieblikket er hiint Tvetydige, hvori Tiden og Evigheden berøre hinanden [...]."
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„Die Romane sind die sokratischen Dialoge unserer Zeit. In diese liberale Form hat sich die Lebensweisheit vor der Schulweisheit geflüchtet.“

—  Friedrich Schlegel deutscher Kulturphilosoph, Kritiker, Literaturhistoriker und Übersetzer 1772 - 1829

Kritische Fragmente, Prosaischen Jugendschriften (1882), Band 2, S. 186, § 26
Kritische Fragmente

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„Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl!“

—  Herbert Grönemeyer deutscher Musiker und Schauspieler 1956

"Heimat", 1999

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„Um die Welt in einem Sandkorn zu sehn // und den Himmel in einer wilden Blume, // halte die Unendlichkeit auf deiner flachen Hand // und die Stunde rückt in die Ewigkeit.“

—  William Blake englischer Maler und Dichter 1757 - 1827

Beginn von »Auguries of Innocence« (Weissagungen der Unschuld), Pickering (Ballad) Manuscript ca. 1801- 03, S. 13-18

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