„Der Mensch ist entweder im Stande, rechtswidrig zu handeln oder er ist es nicht, denn dazwischen gibt es nichts Drittes und Mittleres. Durch diese Fähigkeit wird er strafbar, durch seine Eigenschaft der Strafbarkeit wird er Rechtsperson, und als Rechtsperson hat er teil an der überpersönlichen Wohltat des Rechts.“

— Robert Musil, The Man Without Qualities
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Österreichischer Schriftsteller und Theaterkritiker 1880 - 1942
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„Die Freiheit ist nicht die Willkür, beliebig zu handeln, sondern die Fähigkeit, vernünftig zu handeln.“

— Rudolf Virchow deutscher Arzt, Pathologe und Politiker (DFP), MdR 1821 - 1902
Ueber die mechanische Auffassung des Lebens. Aus: Vier Reden über Leben und Kranksein. Berlin: Reimer, 1862. S. 21f. Google Books

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„Leichter ist es, groß, als recht zu handeln.“

— Christoph August Tiedge deutscher Dichter 1752 - 1841
Urania. Sechster Gesang: Freiheit. Wiedersehn. 5. Auflage. Halle: Renger, 1814. S. 231, Zeile 201. Google Books

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„Hast du etwas, so teile mir's mit, und ich zahle, was recht ist; // Bist du etwas, o dann tauschen die Seelen wir aus.“

— Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805
Das Werte und das Würdige (im Volksmund: Haste was, dann biste was)

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„Es giebt unter den Menschen viele solcher Charaktere, in denen sich zwei entgegengesetzte Eigenschaften vereinigen.“

— Johann Jakob Engel deutscher Schriftsteller und Literaturtheoretiker 1741 - 1802
Über Emilia Galotti. Aus: Schriften, Erster Band: Der Philosoph für die Welt. 1. Theil. Berlin: Myliussisch, 1801. S. 167. Google Books

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